Umweltverschmutzung

Die Green Value SCE Genossenschaft über PR-Maschen von Erdölkonzernen

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Energiekonzern Eni will auf „klimaneutral“ umstellen – Fachleute sind kritisch

Suhl, 10.07.2019. „Es ist zunächst einmal anzuerkennen, wenn Unternehmen generell etwas gegen Umweltverschmutzung unternehmen, zumal dann, wenn es sich um besonders umweltverschmutzende Geschäftsfelder handelt“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Doch das, was der Energiekonzern Eni öffentlichkeitswirksam in der Presse promotet, halten viele Fachleute für den falschen Weg. „Schlimmer noch, das neue Umweltschutzprogramm von Eni verschärfe die durch die Ölindustrie verursachten Probleme sogar“, so Green Value SCE.

Kompensation durch Baumplantagen

Was plant der italienische Konzern Eni, dessen Schwerpunkte im Bereich Erdöl, Erdgas, der Stromerzeugung und der Petrochemie liegen? „Das Unternehmen will, so die Medienkampagne, ab dem Jahr 2030 nur noch klimaneutral wachsen. Mit einem sogenannten Kompensationsgeschäft will Eni ab dann jährlich 20 Millionen Tonnen Kohlendioxyd einsparen“, so die Fachleute der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Möglich soll dies werden durch Investitionen in große Forstwirtschaftsprojekte. Die Bäume sollen dabei den im Rahmen der Aktivitäten von Eni freigesetzten Kohlenstoff wieder aufnehmen und binden. „Um dies zu erreichen, sind nicht nur enorme Investitionen nötig, sondern auch massive Eingriffe in die Natur“, so Green Value SCE.

Flächen größer als die Niederlande

Proindex Capital Invest über Quecksilber in Paraguay

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Quecksilber gelangt in Paraguay vor allem durch die Müllverbrennung in die Atmosphäre

Suhl, 12.11.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest mit dem Quecksilber-Problem in Paraguay. „Quecksilber gelangt vor allem durch die Müllverbrennung, aber auch durch die Goldgewinnung in die Atmosphäre. Bis 2020 hat Paraguay nun beschlossen, das der Import von Quecksilber endgültig zu verbieten“, so Andreas Jelinek weiter. Quecksilber findet man auch in Alltagsgegenständen wie beispielsweise Batterien und Energiesparlampen. „Quecksilber ist hoch giftig und umweltschädlich. Hinsichtlich der immer zunehmenden Umweltverschmutzung ist ein Verbot von Produkten, die dieses Metall enthalten, zwingend notwendig. „Produkte, die vor allem Paraguay betreffen sind Leuchtstofflampen, Strahler, Batterien und Thermometer. Giftig und gefährlich wird das Metall, wenn es in die Umwelt gelangt. Dies geschieht unter anderem, wenn Menschen es nicht ordnungsgemäß entsorgen“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest weiter. Bei der Goldgewinnung in Paso Yobai, Guairá kommt es zu einer sehr hohen unsachgemäßen Ausschüttung von Quecksilber.