Naturschutz

Vereinsteam engagiert sich gegen Plastikmüllverschmutzung am Roten Meer

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Der Verein „Aktion Liebe Deinen Nächsten e.V.“ setzt sich gegen Plastikmüllverschmutzung am Roten Meer ein: Zum zweiten Mal fand am ersten Novembersamstag im Rahmen einer Säuberungskampagne des ägyptischen Umweltministeriums der monatliche Einsatz am Roten Meer statt. Freiwillige fahren auf eine der Inseln vor Hurghada und sammeln dort Plastikmüll, der sich durch Wind und Strömungen an den Strandufern sammelt und in den Mangroven verfängt.

Martin Rietsch, Vorstand von ALDN e.V. aus dem Weserbergland, war mit einem Vereinsteam von drei weiteren Freiwilligen Teil des Novembereinsatzes. „Es ist sehr traurig zu sehen, wie achtlos mit der Natur umgegangen wird. Wir haben u.a. Wasserkanister, Trinkflaschen, WC-Enten und Chipstüten eingesammelt. Das Säuberungsprojekt ist eine vorbildliche Kampagne, die wir gern unterstützt haben. Auch wenn es viel zu tun gibt, führt doch jeder Schritt näher ans Ziel. Darüber hinaus geht es auch darum, das Bewusstsein für den Wert der Natur einerseits, und andererseits für bleibende Schäden durch nicht biologisch abbaubaren Unrat zu schärfen, oder gar erst zu schaffen. Erste Schritte sind bereits unternommen. So hat beispielsweise eine lokale Schule eine Tauschaktion angeboten, bei der Schüler ihre Plastiklineale kostenfrei gegen Holzlineale austauschen können.“, so Rietsch.

www.aldn.de

Genossenschaft Green Value SCE über den BUND Abschaltplan

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Suhl, 04.06.2018. „Man darf gespannt sein, wie und ob die Bundesregierung auf das aktuelle Papier des BUND reagiert. Tut sie es nicht, stellt sie sich selbst ein Armutszeugnis in Sachen Umweltschutz aus“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Der BUND legte vor wenigen Tagen einen Abschaltplan vor. Dieser basiert im Wesentlichen auf anerkannten Werten der Bundesnetzagentur, der Übertragungsnetzbetreiber und der Agora Energiewende und ist damit von der Faktenlage her wenig angreifbar.

Klimaziele nur durch Ausstieg erreichbar
„Kohlestrom ist ohne Zweifel einer der Hauptgründe, weshalb in Deutschland seit rund einem Jahrzehnt die Treibhausgase nicht mehr gesunken sind“, so die Fachleute der Green Value SCE. Deshalb der setzt der BUND genau hier an: So ist nicht nur das anstehende Klimaziel 2020 für Deutschland in weite Ferne gerückt, es ist auch zweifelhaft ob Deutschland das Ziel 2030 nach dem Pariser Klimaabkommen erreichen kann. „Dies ginge nur, indem man sich der Verstromung in Deutschland durch Steinkohle und Braunkohle zuwendet, ohne gleichzeitig die Versorgungssicherheit in Frage zu stellen“, meinen die Experten der Green Value SCE Genossenschaft.