EU-Studie macht Investitionslücke sichtbar: Gründerinnen im Deep Tech bleiben deutlich unterfinanziert
Verfasser: pr-gateway on Sunday, 8 March 2026
Berlin/Brüssel, Februar 2026: Eine neue, von der EU unterstützte Studie zeigt eine deutliche Investitionslücke in Europa. Besonders stark ist die Schieflage im Bereich Deep Tech. Hier werden etwa 80 Prozent der Unternehmen von rein männlichen Teams gegründet. Diese erhalten fast 90 Prozent der Risikokapitalfinanzierung. Start-ups mit mindestens einer Gründerin hingegen erhalten europaweit nur 14,4 Prozent aller Venture Capital-Finanzierungsrunden. Ihr Anteil am gesamten Venture Capital-Kapital liegt bei zwölf Prozent.
Ziel der Studie war es, die Investitionslücke europaweit einheitlich messbar zu machen. Gleichzeitig sollte besser verstanden werden, warum diese Differenz bestehen bleibt. Die zentrale Schlussfolgerung lautet: Europa fehlt es nicht an innovativen Frauen. Es fehlt an Systemen, die sie verlässlich messen, finanzieren und skalieren. Als wichtigste Hürden beim Zugang zu Kapital, wurden Glaubwürdigkeitslücken, fragmentierte Förderlandschaften und fehlende Vielfalt bei Investitionsentscheidern identifiziert.