Wissenschaft

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Krebsdiagnostik: Neuer Faktor erleichtert Klassifizierung von Gehirntumoren

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Einheitliche Beurteilung von Tumoraggressivität anhand der Form dank Team der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems (Österr.) jetzt möglich.

Krems, 30. November 2021 – Die objektive Erfassung von Unregelmäßigkeiten eines Tumors erlaubt es, dessen Aggressivität bereits vor einer Operation besser einzuschätzen. Das konnten Medizinerinnen und Mediziner der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems für Meningeome, Krebserkrankungen der Hirnhaut, zeigen. In der aktuell im Journal of Neurosurgery veröffentlichten Studie demonstriert das Team die hohe Aussagekraft des von ihm etablierten „Surface Factor“. Dieser stellt ein objektives und vergleichbares Maß für die Unregelmäßigkeit der Tumorform dar. Anhand der Daten von über 125 Patientinnen und Patienten konnte ein statistisch eindeutiger Zusammenhang zwischen niedrigem Faktor (entspr. unregelmäßiger Tumoroberfläche) und höherer Aggressivität belegt werden.

Die Zukunft der Weiterbildung

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FIR und Partner erweitern Lernplattform ILIAS 
 
Aachen, 24.11.2021. Unter Leitung des FIR an der RWTH Aachen startete jetzt das Forschungsprojekt „LIMo“ (Learning Journey. Individuell. Informell. Mobil.). Gemeinsam erarbeiten Partner aus Wissenschaft, Industrie und Dienstleistung Lösungen für die zukünftige Organisation und Durchführung betrieblicher Weiterbildungen, die insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten sind. Individuell fördernde Lernarrangements sollen in Verbindung mit aktuellen Technologien des Mobile-Learning die Selbstlernkompetenzen von Beschäftigten stärken, einen kontinuierlichen Weiterbildungsprozess gewährleisten und dazu motivieren, erworbenes Wissen in den Arbeitsalltag zu integrieren. 
 
Informelles und mobiles Lernen werden in der Weiterbildung über Lernplattformen heute trotz vorhandener technologischer und konzeptioneller Voraussetzungen kaum genutzt. Ebenso sind Lerninhalte bisher nur wenig personalisiert und individualisiert. LIMo schafft die Grundlagen dafür, indem das bedarfsgerechte, informelle und mobile Lernen über die Weiterentwicklung der Open-Source-Lernplattform ILIAS nicht nur technisch gestaltet, sondern auch im unmittelbaren Anwendungskontext erprobt wird. 
 

Hyperthermie in Kombination mit Chemotherapie bei nicht-muskelinvasiven Karzinomen der Harnblase

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Studie zum komplementärmedizinischen Einsatz von Hyperthermie bei Blasenkrebs

Jedes Jahr erkranken – Stand Ende 2020 - etwa 30.000 Menschen neu an Blasenkrebs. Dabei leiden sieben von zehn Patient:innen an einem nicht-muskelinvasiven Blasenkarzinom: der Tumor ist begrenzt auf die Schleimhaut. Bei den anderen Erkrankten hat der Krebs den Muskel erfasst. Das Harnblasenkarzinom macht etwa 3-4 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Männer sind etwa doppelt so oft betroffen wie Frauen. Eine Besonderheit dieser Krebsart: Bei Blasenkrebs ist das Rezidiv-Risiko hoch, dass nach einer Krebsbehandlung ein Tumor an gleicher Stelle wieder erscheint.
Eine aktuelle Studie untersucht die möglichen therapeutischen Wirkungen einer lokoregionalen Hyperthermie in Kombination mit einer Chemotherapie bei Patienten mit einem nicht-muskelinvasiven Blasenkarzinom (Non–muscle Invasive Bladder Cancer, NMIBC). Studie in: Int J Hyperthermia. 2021; 38(1):1627-1632.

Hyperthermie auf dem 39. Jahreskongress der International Clinical Hyperthermia Society (ICHS)

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Ist die Hyperthermie ein Programm zur „prime time“ für die Onkologie?

Auch 2021 nutzt die International Clinical Hyperthermie Society (ICHS) die Digitalisierung, um ihren 39. Jahreskongress zu veranstalten. Er findet - wie vergangenes Jahr- statt am 5. November 2021 per Zoom. http://www.ichs-conference.org/reg/. Die Leitung hat auch online ICHS-Präsidentin Prof. Elisabeth Arrojo, Madrid. Ebenso bewährt hat sich die Zweiteilung der Konferenz im Internet: Sitzung 1 startet mit der provokanten, kongressleitenden Frage: „It’s time for prime time for oncologic hyperthermia/thermotherapy? Antworten gibt u.a. Prof. Dr. Stephan Bodis, Zürich,: „Die wissenschaftliche Evidenz und der Weg zur öffentlichen Akzeptanz regionaler, nicht-ablativer onkologischer Hyperthermie/Thermotherapie bei niedriger Temperatur in Kombination mit fraktionierter hochmoderner Strahlentherapie sind holprig und spiegeln in gewissem Maße die Geschichte der Radioonkologie in den 70er Jahren wider.“ Er fordert u.a. : „Wir brauchen mehr evidenzbasierte Medizin. Wir brauchen multizentrische, prospektive, randomisierte, internationale klinische Studien.“

Künstliche Intelligenz für bessere Personalentscheidungen – „Hack2Change“ liefert Ideen für optimierte Stellenbesetzungen

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Hackathon der European University E³UDRES² überrascht mit kreativen Lösungen

St. Pölten (Österreich), 27. Oktober 2021: Ein neuer Ansatz zum Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) für bessere Personalstrategien hat den diesjährigen „Hack2Change“ Hackathon der European University Alliance E³UDRES² gewonnen. E³UDRES², die Engaged and Entrepreneurial European University as Driver for European Smart and Sustainable Regions, organisierte dieses Event als einen ersten effektiven Schritt auf dem Weg zur Entwicklung smarter und nachhaltiger Innovationen für kleine und mittelgroße Städte sowie deren ländliche Umgebung. Der zweite Platz dieses multinationalen Ereignisses ging an eine App, die Bürger*innen, Nachbarschaften und öffentliche Einrichtungen bei der Organisation von Events und Gemeinschaftsprojekten unterstützt und vernetzt. Eine Idee, wie KI sowie digitale Anwendungen für die Eindämmung von Pflanzenschädlingen in Weingärten eingesetzt werden können, erhielt den dritten Preis.

Aktion, um Schulmedizin komplementärmedizinisch u.a. mit Hyperthermie zu unterstützen

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The Lancet: US-Studie zeigt Zusammenhang zwischen sinkender Sterblichkeit bei Brustkrebs, Früherkennung und Gesundheitssystem

Mit einer besonderen Aktion geht eine Brustkrebs-Patientin im Brustkrebsmonat Oktober an die Öffentlichkeit, um auf finanzielle Grenzen der von ihr gewählten Krebsbehandlung, u.a. mit Hyperthermie aufmerksam zu machen. Katrin ist 42 Jahre alt, Mutter zweier Töchter. Das Mammakarzinom wurde 2013 diagnostiziert. Es folgten Chemo- und Strahlentherapien - zwischenzeitlich galt der Krebs als geheilt. Jetzt ist er zurück – und die Frau aus Chemnitz will nicht mehr allein auf Schulmedizin setzen. Dabei geht es ihr nicht darum, auf konventionelle Methoden radikal zu verzichten. Sie sollen vielmehr durch andere Methoden, u. a. die Hyperthermie, unterstützt werden. Die Kosten für die Mehrzahl der komplementärmedizinischen Therapien – homöopathische und pflanzliche Behandlungen – werden jedoch nicht von Krankenkassen erstattet.

Hyperthermie und Oncotherm auf Wiener Kongress zur Radiotherapie

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Jahrestagung 2021 Österr. Gesellschaft f. Radioonkologie, Radiobiologie u. Med. Radiophysik (ÖGRO)

“Practice - changing Evidence – klinische & technologische Perspektiven“- so lautet das Leitthema der 38. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Radiophysik (ÖGRO) in Wien ist Programm. Es geht um neue Perspektiven der Strahlentherapie. Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie) interpretiert daher den „Praxiswechsel“ auch als Zeichen dafür, „dass die Radio-Onkologie offen ist für neue Ansätze. Oncotherm unterstützt daher die Tagung als Sponsor und ist physisch vor Ort, um der Forschergemeinschaft in Wien die Möglichkeiten der Hyperthermie und Oncothermie bei Krebs vorzustellen. Die Tagung findet hybrid im Tech Gate Vienna (7.-9.10.2021) sowie Online statt; Schwerpunkte sind u.a.: Practice-changing evidence bei Brustkrebs, Gebärmutterhals-Krebs, Rektum-Karzinom. Prof. Dr. Andras Szász: „Bei manchen dieser Krebsarten sind Hyperthermie und Oncothermie als komplementärmedizinische Verfahren einsetzbar“.

Brustkrebsmonat Oktober – Hyperthermie und Brustkrebs, Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen

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Brustkrebs ist weltweit die häufigste Tumorerkrankung von Frauen mit jährlich rund 1,7 Millionen Neudiagnosen; in Deutschland sind etwa 70.000 Frauen jährlich betroffen. Dabei bieten - auch interdisziplinäre - Therapiekonzepte gute Heilungschancen, 80 Prozent der im Frühstadium Erkrankten können geheilt werden. Hier lässt sich jedoch offenbar eine Corona-bedingte Zäsur feststellen. Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie), verweist auf eine aktuelle Studie, die einen Rückgang der Brustkrebsfälle von Anfang Januar bis Ende Juni und während des Lockdowns 2020 feststellt. Zu erwarten war der allgemeine Rückgang der Diagnosen von primären Krebserkrankungen während der COVID-19-Pandemie. (Kaltofen, T., et al. Changes in gynecologic and breast cancer diagnoses during the first wave of the COVID-19 pandemic. Arch Gynecol Obstet (2021). https://doi.org/10.1007/s00404-021-06211).

Prof. Dr. András Szász ruft daher auf, die Vorsorgemaßnahmen gegen Brustkrebs zu nutzen. Dabei bietet der Brustkrebsmonat Oktober jährlich Anlass, Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Brustkrebsmonat geht zurück auf eine Initiative der American Cancer Society aus dem Jahr 1985.

p53-Prionen – Neuer Biomarker für zirkulierende Tumorzellen

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Neuartiges Test Kit bereits verfügbar. Patentanmeldung von OncoLab-Kooperationspartner.

- p53-Aggregate häufig in zirkulierenden Tumorzellen (CTCs)
- Neuer Test von OncoLab identifiziert Krebszellen durch p53-Prionen
- Kits für Zellen, Gewebe und Blut verfügbar
- OncoLab erweitert Portfolio an IF- und PCR-basierten Kits für die Identifikation von seltenen zirkulierenden Krebszellen (CRCs)

Wiener Neustadt (Österreich), 22. September 2021. Eine neue Technologie erlaubt jetzt eine zuverlässigere Identifizierung zirkulierender Tumorzellen (Circulating Tumor Cells – CTCs) als es mit herkömmlichen Methoden bisher möglich war. Die zum Patent angemeldete Technologie basiert auf der Identifizierung von Aggregaten des p53-Proteins („p53-Prionen“) mittels Blut-basierten Biopsie- (BBB) Tests, die von der OncoLab Diagnostics GmbH (Österreich) entwickelt wurden. p53 ist das bekannteste Tumorsuppressorgen, und Mutationen können zum prionenartigen Zusammenklumpen der p53-Proteine führen. OncoLab hat nun eine Methode zum amplifizierungs-basierten Immunolabelling dieser Aggregate entwickelt. Dabei griff das Unternehmen eine patentgeschützte Technologie von Navinci Diagnostics AB (Schweden) auf – einer Firma, die auf die Visualisierung von Proteinen und Protein-Protein-Interaktionen sowie post-translationale Modifizierungen spezialisiert ist.

Hyperthermie in der „S3 Leitlinie - Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen“.

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Informationen für Patienten und Patientinnen aus Sicht der evidenzbasierten Medizin

Mit dem Anspruch, die „wichtigsten zur komplementären und alternativen Medizin zählenden Methoden, Verfahren und Substanzen, die aktuell in Deutschland von Patienten genutzt werden bzw. ihnen angeboten werden, nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin (zu) bewerten“, legt die gerade erschienene S3-Leitlinie „Komplementärmedizin für onkologische Patientinnen und Patienten“ die Messlatte hoch. ÄrzteInnen und PatientInnen sollen „evidenzbasierte und formal konsentierte Empfehlungen (und Negativ-Empfehlungen) erhalten“, um Entscheidungen treffen zu können. Dazu gibt die Leitlinie 155 Empfehlungen und Statements, so etwa in der Rubrik Medizinische Systeme u.a. zur Akupunktur, Homöopathie und klassischen Naturheilverfahren. Zu den „Mind-Body-Verfahren“ zählt sie u.a. Tai Chi, Yoga. Unter „Manipulative Körpertherapien“ finden sich u.a. Bioenergiefeldtherapien (Reiki), Chirotherapie/ Osteopathie aber auch „ Hyperthermie: Elektro- und Ganzkörperhyperthermie.“- obgleich sie, so die Leitlinie, „keine Manipulative Körpertherapie ist“. Es folgen u.a. Biologische Therapien ( u.a. Vitamine, Mistel, Heilpilze). Das Schlüsselwort der von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie finanzierten „Leitlinie“ ist „evidenzbasiert“. Komplementärmedizinische Maßnahmen stehen allein auf dem Prüfstand empirischer Prüfbarkeit.

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