Wissenschaft

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Psychische Wunschdiagnosen auf dem Vormarsch? Klinische Diagnostik im Sog von Social Media

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Immer mehr junge Erwachsene kommen mit „Wunschdiagnosen“ in psychologische Praxen. Abklärung und Gesprächsführung vor neue Anforderungen.

Krems (Österreich), 27. Jänner 2026 – Immer mehr junge Erwachsene suchen eine psychologische Abklärung mit einer vorgefassten Erwartung an die Diagnose – oder haben sich sogar selbst schon eine gegeben. Eine neue Studie, an der 93 in Österreich zugelassene Klinische Psychologinnen und Psychologen teilnahmen, zeigt: Selbst- und Wunschdiagnosen – häufig ADHS oder Autismus betreffend – treten heute deutlich häufiger auf als noch vor wenigen Jahren. Besonders oft ist dies bei jungen Frauen mit höherer Bildung und intensiver Social-Media-Nutzung der Fall. Manche reagieren auf unerwartete Ergebnisse der Testungen mit „Diagnose-Shopping”. Unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) wurde untersucht, wie diese Dynamik diagnostische Routinegespräche verändert – und aufgezeigt, dass die Kommunikation in der psychosozialen Versorgung nachgeschärft werden muss.

Neue Publikation auf Site-Max.de: „Thanatologie – Die Wissenschaft vom Tod und ihre mythologischen Wurzeln“

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Mönchengladbach, 24. Januar 2026

Auf dem Online-Portal Site-Max.de >> ist jetzt ein faszinierender Fachartikel erschienen, der die vielschichtige Disziplin der Thanatologie vorstellt und ihre tiefen historischen und mythologischen Ursprünge beleuchtet. Der Beitrag „Thanatologie – Die Wissenschaft vom Tod und ihre mythologischen Wurzeln“ öffnet Leser*innen den Zugang zu einem Thema, das in seiner Bedeutung weit über die rein biologische Betrachtung des Todes hinausgeht.

Um was geht es im Rahmen der Thanatologie?

Thanatologie ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Tod, dem Sterben und den kulturellen, sozialen und psychologischen Praktiken, die im Zusammenhang mit dem Lebensende stehen. Der Begriff selbst leitet sich aus dem Altgriechischen ab: thanatos bedeutet „Tod“, -logie steht für „Lehre“ oder „Wissenschaft“. Diese interdisziplinäre Forschungsrichtung vereint Aspekte aus Medizin, Psychologie, Soziologie, Ethnologie, Anthropologie und Ethik, um den Tod aus unterschiedlichen Perspektiven zu verstehen und zu erklären.

Mythologische Wurzeln

ASH-Kongress 2025: Innovative Zell- und Antikörpertherapien definieren Behandlungsstandards beim multiplen Myelom neu

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Die Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2025 zeigte: Die Myelomtherapie befindet sich in einer Phase rasanter Innovationen, geprägt von personalisierten Therapieansätzen, neuen zellulären Technologien und verbesserten Möglichkeiten zur MRD-Diagnostik (MRD: minimale Resterkrankung). Die dort vorgestellten Daten eröffnen den Patienten somit künftig noch präzisere und effektivere Behandlungsoptionen. Auf der Kongressplattform hematooncology.com finden interessierte Ärzte jetzt einen strukturierten Bericht und kurze Videobeiträge zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich des multiplen Myeloms, die auf dem ASH-Kongress 2025 präsentiert wurden.

Bahnbrechende Erkenntnisse vom SABCS 2025: Neue Daten verändern die Brustkrebstherapie

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Auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2025 wurden neue spannende Erkenntnisse zur Behandlung des Mammakarzinoms präsentiert – von innovativen Biomarkern über eine optimierte Strahlentherapie bis hin zu zielgerichteten und immunonkologischen Ansätzen. Diese zeigen klar, dass die Zukunft der Brustkrebstherapie individueller, präziser und stärker biomarkergetrieben sein wird. Auf der Kongressplattform hematooncology.com finden interessierte Ärzte jetzt einen strukturierten Bericht und kurze Videobeiträge zum SABCS 2025.

Allergieforschung: Umwelt und Klima beeinflussen regionale Muster allergischer Sensibilisierung

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Karl Landsteiner Privatuniversität koordiniert Studie in fünf Städten, die die Wirkung von Umwelt- und Klimabedingungen auf Allergiesensibilisierung untersucht

Krems (Österreich), 11. Dezember 2025 – Allergische Sensibilisierung folgt ausgeprägten regionalen Mustern, die sich mit molekularer IgE-Diagnostik im Detail sichtbar machen lassen. Ein internationales Forschungsteam hat beide Aspekte nun in einer bevölkerungsbasierten Studie mit 1.000 Erwachsenen aus fünf Städten verschiedener Klimazonen in der Türkei aufgezeigt. Mithilfe hochauflösender molekularer Allergiediagnostik identifizierte das Team charakteristische regionale Unterschiede in der Immunreaktion auf Allergene, indem IgE-Reaktivitätsmuster bestimmt wurden. Federführend beteiligt waren Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL Krems) und der Medizinischen Universität Wien, die ein Diagnosetool (Allergen-Microarray) beisteuerten, mit dem sich mehr als 100 definierte Moleküle gleichzeitig identifizieren lassen. Über die konkreten Ergebnisse für die Türkei hinaus zeigt die Studie, wie sich molekulare Allergiediagnostik in bevölkerungsbezogene Kohorten integrieren lässt, um regionale Muster allergischer Sensibilisierung zu charakterisieren und Diagnose, Risikobewertung und Präventionsstrategien besser an die jeweilige Umgebung anzupassen.

Kokochii präsentiert KI-gestützte 3D-gedruckte Einlagen – Erfolgreiche Teilnahme an der OST Köln 2025

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Starnberg / Köln, 28. Oktober 2025 –
Das MedTech-Unternehmen Kokochii – soles-online GmbH blickt auf einen erfolgreichen Auftritt bei der Fachmesse Orthopädie Schuh Technik (OST) in Köln zurück. Bereits zum zweiten Mal war Kokochii mit einem eigenen Stand vertreten und präsentierte die neuesten Entwicklungen im Bereich digitaler, 3D-gedruckter orthopädischer Einlagen.

Neben den bewährten Modellen stellte das Unternehmen drei neue Einlagentypen vor, die speziell auf unterschiedliche Fußprobleme abgestimmt sind. Das Feedback der Fachbesucherinnen und Fachbesucher war ausgesprochen positiv: Viele Betriebe aus dem In- und Ausland möchten künftig mit Kokochii zusammenarbeiten, um die Einlagen im Praxisalltag zu testen.

„Wir freuen uns über die große Resonanz und das wachsende Interesse an unseren KI-gestützten Einlagenlösungen“, erklärt Dr. med. Kerstin Lauer, Fachärztin für Fußorthopädie und Gründerin von Kokochii. „Unser Ziel ist es, medizinische Expertise, Ingenieurtechnik und Nachhaltigkeit zu verbinden – für eine neue Generation individuell angepasster Einlagen.“

Von der Simulation zur Praxis

Der asoziale Narzissmus - eine gefährliche Abweichung vom gesunden menschlichen Sozialverhalten

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Im Gegensatz zu einem relativ harmlosen menschlichen Narzissmus in der Form einer suchtartigen Selbstbewunderung, ist ein asozial werdender Narzissmus, der keine soziale Empathie mehr generiert ein lebender Fallstrick für alle symbiotisch und empathisch sich organisierenden gesunden Menschen.

Ein Narzisst ist in der Regel ein Perfektionist, der auf eine zwanghafte oder fanatische Weise die absolute Macht über andere Menschen anstrebt. Der Narzisst wird daher jeweils dann für einen anderen Menschen gefährlich, wenn er ihn direkt herausfordert, wohl wissend, dass er diesem Menschen auf dem Gebiet der jeweiligen Herausforderung überlegen ist. Dies gilt insbesondere für alle sozialen Beziehungen, da ein Narzisst, der keine wirkliche Empathie kennt und trotzdem in einer perfekten Weise den empathischen fürsorglichen Menschen zu spielen versteht, einem real sich empathisch und sozial organisierenden Menschen grundsätzlich überlegen ist. Dies liegt daran, dass es für einen narzisstischen Menschen relativ einfach ist, seinen Beziehungspartnern bodenlose Enttäuschungen und Verletzungen zu verursachen, solange die Beziehungspartner ihm vertrauen. Dadurch ist und bleibt eine Beziehung zwischen einem Narzissten und einem gesunden sozialen Menschen ein ungleicher Wettkampf, der biologisch gesehen kein natürlicher Wettkampf ist, sondern vielmehr als ein psychopathischer Verletzungs- und Zersetzungskampf zu bezeichnen ist.

Gewusst wo: Knochenstruktur verrät optimale Position für Schrauben bei Brüchen

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Ein neues Modell der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften liefert Grundlagen zur optimierten Positionierung orthopädischer Schrauben.

Krems, Österreich, 3. Juni 2025 – Metallische Schrauben sind in der Knochenchirurgie unverzichtbar, doch sie können unter alltäglicher Belastung versagen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sich das Risiko eines Versagens bereits vor der Implantation anhand detaillierter Messungen der Knochenstruktur vorhersagen lässt. Mithilfe hochauflösender Mikro-CT-Aufnahmen analysierte ein Forschungsteam 100 Knochenproben unter zehn verschiedenen Belastungsszenarien und fand zwei entscheidende Faktoren, die bis zu 90 % der Stabilitätsunterschiede erklären. Die Studie unter Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) liefert damit ein Modell für zahlreiche orthopädische Eingriffe, das es erlaubt die Implantation von Schrauben sicherer zu planen und spätere Komplikationen zu vermeiden.

Innovatives Beleuchtungskonzept optimiert Diagnose von Sehbeeinträchtigungen

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Glamox stellt innovatives Beleuchtungskonzept für das Gesundheitswesen vor

Hildesheim, 3. Juni 2025 – Der neu gestaltete Diagnostikraum im Landesbildungszentrum für Blinde (LBZB) in Hannover bietet durch ein innovatives Beleuchtungskonzept und ein hochentwickeltes Lichtmanagementsystem (LMS) optimale Bedingungen für die diagnostische Abklärung des funktionalen Sehens bei Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Die Kooperation mit Glamox hat dabei eine erstmalige Umsetzung eines derart spezifischen Beleuchtungsprojekts ermöglicht.

Das Beleuchtungskonzept, das gemeinsam mit Glamox entwickelt wurde, orientiert sich stark an den Vorteilen des Tageslichts. Studien haben gezeigt, dass Tageslichtbedingungen das Fortschreiten von Myopie begrenzen können und generell positive Effekte auf die visuelle und kognitive Leistungsfähigkeit haben. Eine Beobachtung, die Claas Proske, Koordinator Diagnostik des funktionalen Sehens und Hilfsmittelberatung am LBZB, in der Praxis bestätigen kann: „Vielfach ist es so, dass wir feststellen, dass gerade viele Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung oder Seheinschränkung sehr von einer höheren Beleuchtungsstärke profitieren. Und auch, was die Lichtfarbe anbelangt, eher (…) der Bereich des neutralweißen oder kaltweißen Lichtes angenehmer empfunden wird.“

Der notwendige Paradigmenwechsel innerhalb der europäischen Selbstorganisation

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Obwohl den meisten Menschen die Probleme, mit denen der Homo sapiens heute zunehmend zu kämpfen hat sehr wohl bewusst sind, verdrängen sie diese Probleme durch sensationelle übernatürliche Unterhaltungen und betreiben eine Politik des ausgewählten „nichts sehen, nichts hören und nichts sagen“. Hilft dies nichts, dann kommt in der Regel die Selbstbeschwichtigungs-Formel „Alles gut“ zur Anwendung. Diese Methoden der Verdrängung verhindern nicht nur eine konkrete Auseinandersetzung mit der heutigen Realität in der westlichen Welt, sondern auch jeden sorgfältig überdachten Lösungsansatz. Dadurch ist eine nervöse politische Kultur der tausend Zungen entstanden, in der die meisten reden, aber nicht zuhören wollen.

Vor allem durch diese Phänomene können die Herrenmenschen des westlichen Kulturkreises seit der Jahrtausendwende durch die schamlose Anwendung einer willkürlichen Mathematik und durch den Einsatz eines Zahlenkontos das jeweilige Maximum am gesamten Kulturgewinn in die eigenen Taschen lenken und die kulturellen Leistungen für den Bürger beständig auf das jeweils „Notwendige“ reduzieren. Darüber ist der Kapitalismus für die meisten Menschen ein Leistungs-Gefängnis geworden, dessen inwendiger Leistungsdruck durch die zunehmend brisant werdenden „Sachzwänge“ in der Kultur fortschrittlich ansteigt.

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