Wissenschaft

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Competence Center 5G.NRW geht in die Verlängerung

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Minister Pinkwart überreicht Förderbescheid am FIR

Aachen, 09. Mai 2022. Das Competence Center 5G.NRW (CC5G.NRW) wird vom Land NRW mit einem Betrag von rund 2,88 Mio. Euro über einen Zeitraum von weiteren drei Jahren gefördert. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, überreichte heute die entsprechenden Bescheide im Rahmen eines Besuchs am FIR an der RWTH Aachen. Für das Projektteam mit Konsortialführer Bergische Universität Wuppertal, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und dem FIR an der RWTH Aachen ist damit der Weg frei, um das in den vergangenen Jahren entstandene 5G.NRW-Innovationsökosystem weiter auszubauen. Als Brücke zwischen Wissenschaft und wirtschaftlicher Anwendung begleitet das CC5G.NRW die Entwicklung des Mobilfunkstandards mit dem Ziel, Nordrhein-Westfalen zum Leitmarkt für 5G-Anwendungen zu entwickeln.

Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart: „Das Competence Center 5G.NRW hat sich zu einer international renommierten Plattform entwickelt und konnte mit zahlreichen Informationsangeboten und Veranstaltungen die Vernetzung aller relevanten 5G-Akteure vorantreiben. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen. Ich freue mich sehr, dass uns das Kompetenzzentrum auch weiterhin als wichtige Anlaufstelle für 5G-Innovationen made in Nordrhein-Westfalen und perspektivisch auch für die Zukunftstechnologie 6G erhalten bleibt.“

Digitale Kurzsichtigkeit der Kranken- und Altenpflege?

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Wissenschafter der KL Krems analysiert Konsequenzen des wachsenden digitalen Monitorings in der Pflege und deren ethische Auswirkungen

Krems, 27. April 2022 – Der wachsende Einsatz smarter Kontroll- und Monitoring-Tools in der Pflege entkoppelt diese zunehmend von ethisch-moralischen Erwägungen – das ist die Kernthese einer jetzt international veröffentlichten Analyse eines Wissenschafters der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems (Österreich). Die in Nursing Philosophy erschienene Argumentation legt den Rollenwandel, der sich für Pflegende durch digitales Monitoring und KI-basierende Entscheidungsprozesse ergibt, überzeugend dar: Pflegebedürftige als Menschen mit individuellen Bedürfnissen wahrzunehmen, könnte standardisierten, „smarten“ Entscheidungsprozessen zum Opfer fallen. Das Einbinden von Pflegepersonal in die Entwicklung von Kontrolltechnologien oder eine neue Definition des Pflegeberufs könnte aber Abhilfe schaffen.

Reif für die digitale Transformation?

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FIR und Patterns of Digitization Lab bieten praxisorientierte Selbsteinschätzung für Führungskräfte
 
Aachen, 05.04.22. Ein Online-Self-Assessment soll Führungskräfte dabei unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten und Verhaltensweisen im Rahmen der digitalen Transformation einzuschätzen und weiterzuentwickeln. Das FIR an der RWTH Aachen und das Patterns of Digitization Lab (USA) entwickelten das „Leadership-Assessment“ im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts. Anhand eines Fragebogens können Führungskräfte im Self-Assessment nun in rund 10 Minuten wissenschaftlich fundiert ermitteln, inwieweit sie die Dimensionen digitaler Führung bereits erfüllen. Das in Echtzeit verfügbare Ergebnis zeigt, wie die befragte Person im Vergleich zu anderen Teilnehmer:innen der Umfrage abschneidet. Das Leadership-Assessment ist kostenfrei zugänglich unter: https://survey.patternsofdigitization.com/
 
Mit der digitalen Transformation wandeln sich die Anforderungen an Führung und Zusammenarbeit. Führungskräfte müssen neue Eigenschaften, Kompetenzen und Verhaltensweisen entwickeln, wollen Sie den Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich begegnen.
 

„Angesichts der Studienlage sollte über Hyperthermie als Kassenleistung neu diskutiert werden.“

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Aktuelle Meta-Studien zur Hyperthermie bei Krebs und zu Gebärmutterhalskrebs im Besonderen

Noch Mitte 2021 hatte die Saarländische Krebsliga die Gesundheitspolitik aufgefordert, die jüngste Forschung zur Hyperthermie mit Blick auf deren Anrechnung als „Kassenleistung“ zu überprüfen. Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie als spezielle Form der Hyperthermie, verweist in diesem Zusammenhang auf eine Reihe aktueller Studien Hyperthermie im Rahmen einer Komplementärmedizin, so eine Meta-Studie von 2022 aus Korea und den USA (Ga Yeong Yi u.a. https://doi.org/10.3390/antiox11040625), die 115 „reports“ vorstellt. Die ForscherInnen werten die Hyperthermie als „Promising Anti-Cancer Strategy“ und stellen Ziele, Mechanismen und synergistische Kombinationen in experimentellen Ansätzen vor.Fazit: „Hyperthermie ist aufgrund ihrer Sicherheit und Kosteneffizienz eine vielversprechende Behandlungsstrategie bei Krebs.“ Die Meta-Analyse präsentiert sowohl Hyperthermie-spezifische Studien „zu krebshemmenden Wirkungen“ als auch Studien zu Kombinationstherapien. Ihre Übersicht zeige, dass die Hyperthermie ein „effective inducer of apoptosis“ sei.

Industrial Sustainability

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Aachener Business Transformation Summit 2022 am FIR fokussiert Transformation zur industriellen Nachhaltigkeit
 
Aachen, 01.04.2022. Am 11.05.2022 stellt der Aachener Business Transformation Summit das Thema „Industrial Sustainability“ in den Mittelpunkt. Digital und kostenfrei aus dem Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus geben Expert:innen aus Forschung und Wirtschaft Einblicke in die Vision, Strategie und Umsetzung eines ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Handelns. Entlang der Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen beleuchten sie Potenziale, Trends und Best Practices in den Bereichen Produkte & Dienstleistungen, Management & Organisation, Produktion & Wertschöpfungsnetzwerk sowie Mitarbeitende & Kultur.
 
Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Handlungsfelder, das Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gleichermaßen adressiert. Insbesondere Unternehmen sind gefordert, ihr Handeln in Einklang zu bringen mit Wachstum, sozialer Entwicklung und Umweltschutz. Entscheidend ist dies sowohl im Hinblick auf die Generationengerechtigkeit als auch auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Schon heute arbeiten nachhaltige Unternehmen profitabler, wachsen schneller und erhalten auf dem Finanzmarkt höhere Bewertungen.
 

Neue Risikofaktoren für Heilungsverlauf nach Brustrekonstruktion

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Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems (Österreich) untersucht Genesungszeit nach Wiederherstellungs-OPs bei Brustkrebspatientinnen

Krems, 30. März 2022 – „Klassische“ Risikofaktoren haben vermeintlich weniger Einfluss auf die Dauer der Hospitalisierung nach einer Brustrekonstruktion – dafür aber Faktoren wie Anämie und die Einnahme von Gerinnungshemmern. Das ist das Ergebnis einer jetzt im Journal of Clinical Medicine publizierten Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems (KL Krems). In dieser wurden die Auswirkungen verschiedener Faktoren auf den postoperativen Verlust von Blut und Gewebeflüssigkeit analysiert. Beide können bei krebsbedingten Brustrekonstruktionen den Klinikaufenthalt der Patientinnen verlängern und eine weitere Krebsbehandlung verzögern. Die Ergebnisse der Studie erlauben eine bessere Risikoeinschätzung und Planung von Wiederherstellungs-OPs um Patientinnen die bestmögliche und sicherste Therapie anbieten zu können.

Feelings statt Features

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25. Aachener Dienstleistungsforum inspiriert mit Insights auf dem Weg vom Produkt- zum digitalen Lösungsanbieter

Aachen, 23.03.2022. Rund 400 Teilnehmer:innen verfolgten am 16.03.2022 im Livestream das 25. Aachener Dienstleistungsforum, ausgerichtet vom FIR an der RWTH Aachen und dem Center Smart Services. Unter dem Motto „Subscription-Journey – Erfolgreich vom Produkt- zum digitalen Lösungsanbieter“ nahmen Expert:innen aus Forschung und Wirtschaft die Teilnehmer:innen mit auf die Reise durch die drei zentralen Entwicklungsstufen Service-Excellence, Digitale Produkte und Subscription. Sie teilten ihre Erfahrungen sowie Best Practices mit dem interessierten und fragefreudigen Publikum, gaben Empfehlungen und diskutierten zu aktuellen Herausforderungen. Unternehmenspitches der Exclusive-Partner komplettierten das Programm mit Informationen zu ihren Produkten und Lösungen.

FIR auf der maintenance Dortmund 2022

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Competence-Center Instandhaltung zeigt Potenziale im Instandhaltungsmanagement
 
Aachen, 03.03.2022. Das Competence-Center Instandhaltung des FIR an der RWTH Aachen präsentiert sich in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Aktivitäten und eigenem Stand auf der maintenance Dortmund vom 30. bis 31.03.2022. In Halle 4, Stand C14-4, stehen die Expert:innen für Gespräche bereit und zeigen neueste Entwicklungen aus dem Instandhaltungsmanagement. Darüber hinaus führen sie Besucher:innen in Guided Tours zu ausgewählten Exponaten und Innovationen der Messe. Zwei Workshops zu den Themen „Data Analytics“ und „Prozessmanagement“ ergänzen den Messeauftritt des Competence-Centers. Last but not least nutzt auch der FIR- Arbeitskreis „Instandhaltung in der Euregio“ die Messe zum persönlichen Austausch bei einem gemeinsamen Instandhalter-Frühstück.

Auf dem Messestand beantworten Expert:innen des FIR Fragen rund um Zukunftsthemen der industriellen Instandhaltung und stellen das Leistungsangebot des FIR vor – vom RWTH-Zertifikatskurs „Chief Maintenance Manager“ über das Trendbarometer „Branchenindikator Instandhaltung“ bis hin zu konkreten Dienstleistungen. Im Fokus stehen Themen wie die Durchführung von Instandhaltungs-Assessments, die vom FIR entwickelte „Smart Maintenance Roadmap“ für den strukturierten Weg zur Predictive Maintenance und Beispiele für den effektiven Einsatz von neuen Anwendungen wie künstliche Intelligenz.

Hyperthermie in multimodaler Therapie bei rezidivierendem Brustkrebs.

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Multimodale Therapieansätze bei Brustkrebs stehen im Fokus einer aktuellen randomisierte Phase-II-Studie aus den Niederlanden. Sie vergleicht die Folgen, wenn lokal rezidivierender Brustkrebs zum einen bestrahlt und einer Hyperthermie unterzogen wird; zum anderen, wenn eine Behandlung durch Bestrahlung, Hyperthermie plus Chemotherapie erfolgt. Die niederländische Standardbehandlung für solche Rezidive ist eine erneute Bestrahlung in Kombination mit Hyperthermie. Gemäß den nationalen Richtlinien ist die Standardbehandlung für lokalen regionalen rezidivierenden Brustkrebs in „einem zuvor bestrahlten Bereich eine Strahlentherapie in einer relativ niedrigen Dosis, um Toxizität zu vermeiden, kombiniert mit Hyperthermie als Strahlensensibilisator“, so die Studie.

25. Aachener Dienstleistungsforum

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Subscription-Journey – Erfolgreich vom Produkt- zum digitalen Lösungsanbieter

Aachen, 02.02.2022. Am 16.03.2022 ist es so weit: Das 25. Aachener Dienstleistungsforum geht auf die Reise zum digitalen Lösungsanbieter. Das FIR an der RWTH Aachen und das Center Smart Services führen die Teilnehmer:innen zu den zentralen Wegpunkten dieser Reise: „Service-Excellenz“, „Digitale Produkte“ und „Subscription“. Hier zeigen Expert:innen aus Industrie und Forschung, wie sie die Erfolgsprinzipien servicebasierter Geschäftsmodelle gestalten und umsetzen.

Warum müssen sich Unternehmen auf die Subscription-Journey begeben? Ein stagnierendes Neuproduktgeschäft sowie zunehmender Wettbewerb in globalen Märkten fordern Maschinen- und Anlagenbauer, neue Geschäftsmodelle zur Sicherung Ihrer Marktposition zu entwickeln. Hervorragende Perspektiven für zusätzliche Erträge und Wachstum bieten industrielle Subscription-Geschäftsmodelle. Auf dem Weg dorthin durchlaufen Unternehmen drei zentrale Entwicklungsstufen:

Service-Excellenz – Herausragende Serviceleistungen sind entscheidend für zufriedene Kunden. Ein gut strukturiertes Serviceportfolio mit klaren, am Kundenbedarf orientierten Service-Level-Agreements vereinfacht den Einstieg und sichert langfristige Erträge.

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