Wissenschaft

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Unbekanntes Virus im menschlichen Körper entdeckt.

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Wissenschafter_innen der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems identifizieren unbekannte Bakterien-infizierende Virus-Art

Krems, 13. November 2019 – Eine bisher unbekannte Virus-Art wurde jetzt in Proben menschlicher Körperflüssigkeiten identifiziert. Gelungen ist dies einem internationalen Team in Österreich, das speziell nach Bakterien-infizierenden Viren (sogenannten Bakteriophagen) suchte. Der Fokus lag dabei auf jenen Viren, die das menschliche Darmbakterium Escherichia coli angreifen. Insgesamt konnte das Team 43 verschiedene dieser Bakteriophagen in Proben menschlicher Körperflüssigkeiten identifizieren, besonders häufig in Blutproben. Die Entdeckung solcher Phagen im menschlichen Körper ist besonders bedeutsam, da diese Antibiotika-Resistenzgene auf Bakterien übertragen können. So werden Informationen über das Vorkommen, die Häufigkeit und die Verwandtschaften von Phagen im Menschen dringend benötigt. Die nun international veröffentlichen Ergebnisse (doi: 10.3389/fmicb.2019.02484) eines Teams der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems unter der Leitung der Veterinärmedizinischen Universität Wien leisten dazu einen bedeutenden Beitrag.

Backen mit Stromstößen: Wiener Wissenschafter backen glutenfreies Brot mit revolutionärer Backtechnologie

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Universität für Bodenkultur Wien optimiert Backen mit Stromstößen. Innovative Technologie spart Energie und Zeit.

Wien, 24.10 2019 – Stromstöße von innen backen glutenfreies Brot mindestens so erfolgreich wie Hitze von außen – doch sparen sie Energie und Zeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Lebensmitteltechnologie an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), die soeben international veröffentlich wurde. In dieser wurde ein als „Ohmsches Erhitzen“ bezeichnetes Verfahren für die Herstellung von glutenfreiem Brot verwendet und optimal angepasst. Erste Ergebnisse zeigen überragende Qualitätseigenschaften des mit Ohmschen Erhitzen gebackenen Brots – bei gleichzeitiger Zeit- und Energieersparnis während der Herstellung.

Von der guten alten Glühbirne kennt man es noch – wenn genügend Strom durch einen Draht fließt, glüht dieser vor Hitze. Das hängt mit dessen elektrischen Widerstand und dem Ohmschen Gesetz zusammen. Nimmt man statt eines Drahts einen Brotteig, glüht dieser zwar nicht – heiß wird er aber trotzdem. Und diese Hitze kann zum Backen verwendet werden. Genau das hat nun ein Team um Prof. Henry Jäger vom Institut für Lebensmitteltechnologie an der BOKU in Wien gemacht. Dabei nutzte es diese smarte Lösung speziell für glutenfreies Brot, das große Herausforderungen an`s Backen stellt.

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Gesundes vaginales Mikrobiom dank Phagen-Lysin. PhagoMed baut R&D-Programm gegen Bakterielle Vaginose aus.

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Wien, 23. Oktober 2019: Das Wiener Biotech-Unternehmen PhagoMed Biopharma GmbH hat einen neuen Therapieansatz zur Heilung der Bakteriellen Vaginose und zur Restabilisierung des vaginalen Mikrobiomes entdeckt. Dieser wird nun durch Etablierung eines auf diese Aufgabe fokussierten Teams mit Hochdruck weiterentwickelt. Grundlage der neuen Therapiemöglichkeit sind rekombinant hergestellte Enzyme spezieller Viren (Phagen), die Bakterien auflösen und vernichten können. Der medizinische Einsatz dieser Enzyme bietet eine effektive Alternative zu Antibiotika, deren Wirksamkeit zunehmend unter den Resistenzen von Bakterien leidet. Mit der Erweiterung ihres Portfolios entwickelt PhagoMed nun Therapien, die sowohl auf dem Einsatz kompletter Phagen als auch rekombinant hergestellter Enzyme von Phagen beruhen.

Antibiotika haben ihre beste Zeit hinter sich. Die zunehmende Häufigkeit von resistenten Bakterien verringert ihren therapeutischen Nutzen mehr und mehr. Eine Alternative stellen Viren dar, die Bakterien bekämpfen – sogenannte Phagen. Das Wiener Biotech-Unternehmen PhagoMed Biopharma GmbH hat sich daher auf die Entwicklung von Phagen-basierten Anwendungen für die Humantherapie spezialisiert. Nun gab das Unternehmen die Erweiterung seiner Entwicklungspipeline durch ein rekombinant hergestelltes Phagen-Enzym (Endolysin) bekannt, das speziell zur Behandlung der Bakteriellen Vaginose eingesetzt werden kann.

ESMO-Kongress 2019: Die Versorgung von Krebspatienten verbessern

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Vom 27. September bis zum 1. Oktober fand die Jahrestagung der European Society of Medical Oncology (ESMO) in Barcelona statt. Auch in diesem Jahr wurden dort zahlreiche wegweisende Ergebnisse aus der Grundlagenforschung und der Klinik präsentiert. Auf der Kongressplattform www.hematooncology.com können interessierte Ärzte jetzt einen Bericht vom ESMO-Kongress in deutscher Sprache lesen. Er enthält die wichtigsten neuen Fakten zu den Indikationen Pankreaskarzinom, Mammakarzinom und nichtkleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC).

Ausgewählte Digitaltechnik für nachhaltiges Lernen im Schulunterricht

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Ein Klassenzimmer in einer Schule ist kein Verwaltungsbüro und keine Fabrikhalle. Wie jeder aus eigener Erfahrung weiß, lernen im Klassenraum die Schüler gemeinsam von ihren LehrerInnen. Deshalb macht es auch keinen Sinn die Schulklassen mit digitalen Geräten vollzustopfen. Das hat schon in den vergangenen Jahrzehnten mit den Sprachlabors und den Computerräumen nicht funktioniert.

Lernvorgänge sind besonders effektiv, wenn der Unterricht interessant ist und die Schüler gern und motiviert mitmachen. Dazu werden moderne LehrerInnen natürlich auch Technik einsetzen. Aber diese Technik darf nicht dominieren und komplex bedient werden müssen. Umgekehrt !
Die Technik der LehrerInnen muss sich den Menschen, nämlich den LehrerInnen und den SchülerInnen, anpassen. Diese Technik darf nur ein Hilfsmittel sein und muss so einfach zu handhaben sein, wie ein Radio oder ein TV Bildschirm..

Hyperthermie ergänzt klassische Therapien, ist „keine Naturheilkunde“ oder „Alternativtherapie“

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Aktuelle Medienberichte: Hyperthermie „kann Standardtherapien in ihrer lokalen Wirksamkeit deutlich verbessen.“

Ende August berichtete rbb Praxis, das „multimediale Gesundheitsformat des Rundfunks Berlin-Brandenburg“, über Formen und Perspektiven der Hyperthermie. „Diese Behandlungsmethode kann übliche Standardtherapien wie Chemotherapie und Bestrahlung in ihrer lokalen Wirksamkeit deutlich verbessern.“ So sei die Hyperthermie „anerkannt bei: Weichteilkrebs, wieder auftretendem Brustkrebs, wieder auftretendem Gebärmutterhalskrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs“. Zwar handle es sich bei der Hyperthermie um eine „häufig noch unbekannten Methode“, doch werde sie von Onkologen an einigen Krebszentren genutzt. In der Sendung wird die Hyperthermie im Rahmen einer Komplementärmedizin positioniert:“Diese Erwärmungstherapie wird in Kombination mit Chemo- und Strahlentherapie eingesetzt und kann deren therapeutische Wirkung verstärken. Hyperthermie ist keine ´Naturheilkunde und keine ´schonende Alternativtherapie``. Studien zeigen, dass durch die kombinierte Anwendung das Tumorwachstum stärker gebremst wird oder der Tumor mehr geschrumpft wird, als ohne Wärme.“

IMW 2019: Monoklonale Antikörper und Immuntherapien verändern die Therapie des multiplen Myeloms grundlegend

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Vom 12. bis 15. September 2019 fand in Boston der 17. International Myeloma Workshop (IMW) statt. Er ist eine der zentralen Veranstaltungen auf dem Gebiet des multiplen Myeloms (MM). Renommierte Experten aus der ganzen Welt tauschen sich hier über wissenschaftliche und klinische Forschungsergebnisse aus. Auch beim MM prägt der rasante Zuwachs an neuem Wissen die Therapielandschaft. Der Einsatz neuer Wirkstoffkombinationen und einer verbesserten supportiven Therapie ermöglicht eine Steigerung der Lebenserwartung von MM-Patienten. Das Onlineportal www.hematooncology.com stellt Ärzten und anderen Interessierten einen aktuellen Bericht mit den wesentlichen Ergebnissen des IMW zur Verfügung.
Stuttgart, 01. Oktober 2019 – Der International Myeloma Workshop (IMW), der im zweijährigen Turnus stattfindet, ist eine der weltweit wichtigsten hämatoonkologischen Tagungen. Die Kongressplattform www.hematooncology.com berichtet nun bereits zum vierten Mal von dieser Veranstaltung. Wegweisende Themen werden hier klar und praxisnah in deutscher Sprache zusammengefasst und eingeordnet. Die Autorin des diesjährigen Berichts ist Dr. Annamaria Brioli aus der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Jena.

IASLC-Kongress 2019: die Zukunft der Lungenkrebsforschung

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Die 20. World Conference on Lung Cancer (WCLC) der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) konnte mit zahlreichen positiven Ergebnissen aus der Lungenkrebsforschung und der Thoraxonkologie aufwarten. Insbesondere die neuen Erkenntnisse zum Fortschritt auf dem Gebiet der zielgerichteten Therapien geben Anlass, positiv in die Zukunft blicken. Auf der Kongressplattform hematooncology.com finden interessierte Ärzte jetzt eine übersichtliche und praxisnahe Zusammenfassung der auf der WCLC 2019 präsentierten Daten zur Therapie des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms.
Stuttgart, 01. Oktober 2019 – Vom 7. bis 10. September fand in Barcelona der World Congress on Lung Cancer (WCLC) der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) statt. Die dort präsentierten neuen Studienergebnisse zur Therapie des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) stimmten die Experten positiv. Dabei stehen derzeit vor allem die Immun-Chemo-Kombinationstherapien im Zentrum des Interesses. So zeigten die präsentierten Daten der CheckMate-017/057-Studien zum Beispiel ein signifikant verbessertes 5-Jahresüberleben unter dem Immuntherapeutikum Nivolumab. Auch die aktuell vorgestellten Überlebensdaten aus der IMpower-131-Studie unterstreichen die Wirksamkeit der immuntherapeutischen Ansätze bei Patienten mit Lungenkarzinom. Deutlich wurde auf der Tagung außerdem, dass die Umsetzung der „Kongressdaten“ in der klinischen Routine bereits begonnen hat.

Internationale Forscherinnen und Forscher diskutieren in Wien über die mikrobiologische Sicherheit von Wasser

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Von 15. bis 20. September findet in Wien der weltweit größte internationale Wasserhygienekongress statt

Die Qualität des Wassers, das als Trinkwasser, für Bewässerung, Aquakultur, Lebensmittelverarbeitung oder bei Freizeitaktivitäten verwendet wird, hat weltweit erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Nach wie vor stellt die Verschmutzung durch fäkalbürtige Krankheitserreger ein Hauptanliegen der Gesundheit in der Umwelt, im Wasser und in der Nahrung dar. Die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen sehen daher unter anderem die Versorgung der gesamten Weltbevölkerung mit sicherem Trinkwasser bis 2030 vor.

Wasserfachleute aus mehr als 40 Nationen in Wien
Im Rahmen des weltweit größten Wasserhygienekongresses im September in Wien am Campus der Universität Wien präsentieren 300 internationale WissenschafterInnen aus mehr als 40 Nationen ihre Forschungen. Das Symposium bringt ForscherInnen, politische EntscheidungsträgerInnen, Wasserfachleute aus Wissenschaft, Industrie, Wasserversorgern, nationale Behörden und Verwaltungen sowie Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Know-how auszutauschen.

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