Wissenschaft

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4. Elektromobilproduktionstag, 26.10.2016

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Die Mobilitätswende ist eines der großen Themen unserer Zeit. Der Wandel von einem konventionellen zu einem elektrischen Antriebsstrang betrifft die gesamte Wertschöpfungskette von Automobilherstellern über Komponentenlieferanten bis hin zum Maschinen- und Anlagenbauer. Innovative Produktionsprozesse und Fahrzeugkonzepte spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Elektromobilproduktionstag in Aachen zielt darauf, Impulse für die gesamte Elektromobilitätsbranche zu setzten und einen wichtigen Beitrag zur Erschließung dieses Zukunftsmarktes zu leisten.
Der 4. Elektromobilproduktionstag bringt Prozess- und Produktverantwortliche aus Industrie und Forschung zusammen und bietet, gestützt durch seinen wissenschaftlichen Background, die Möglichkeit zum Wissensaustausch entlang der elektromobilen Wertschöpfungskette. Im Fokus des Elektromobilproduktionstags stehen folgende vier zentrale Säulen:

Potenziale innerhalb der Produktion von Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge
Wettbewerbsfähige Produktion der Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs
Produktion von wirtschaftlichen Elektrofahrzeugen
Erfolgreiche Markteinführung alternativer Fahrzeugkonzepte und Geschäftsmodelle

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem 4. EPT über aktuelle Erfahrungen
und Lösungen rund um die Elektromobilproduktion mit Vertretern aus
Industrie, Forschung und Politik auszutauschen.

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Anwendung von Lasertechnik im Karosseriebau, 25.10.2016

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Die Lasertechnik findet bereits viele Anwendungen im Karosseriebau und spielt dabei oftmals ihre Vorteile hinsichtlich Qualität, Flexibilität und Geschwindigkeit gegenüber anderen Verfahren aus. Lasertechnik hat in den letzten Jahren neue Anwendungen wie z.B. Lötnähte im Sichtbereich oder den flächendeckenden Einsatz von Warmumformstählen ermöglicht. Durch die weiterhin sinkenden Preise kommt die Lasertechnik aus wirtschaftlicher Sicht für immer mehr Prozessschritte in Frage.
Auch der Trend zur Elektromobilität beeinflusst maßgeblich den Karosseriebau. Die Integration der Traktionsbatterie erfordert neue Konzepte zu deren Anbindung. Karosseriekonzepte müssen oftmals für unterschiedliche Antriebstechnologien (BEV, HEV, PEV) ausgelegt werden, wodurch immer mehr unterschiedliche Varianten entstehen und die Stückzahlen sinken. Im Rahmen des Seminars werden die unterschiedlichen Anwendungen der Lasertechnik im Karosseriebau erläutert und anhand vorhandener Anlagentechnik weiter vertieft. Im Fokus stehen hier das (Remote-) Laserschweißen und das Laserschneiden. Im Rahmen der Veranstaltung wird die gesamte Bandbreite der relevanten Anwendungen diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen Leichtbau und Variantenvielfalt. Zusätzlich werden mit den Teilnehmern Chancen und Herausforderungen für die Anwendung der Lasertechnik besprochen.

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RWTH Zertifikatkurs Produktkomplexität managen, 24.10.2016 - 28.10.2016

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Zunehmend heterogene und individuelle Kundenanforderungen versuchen Unternehmen mit einer Erhöhung der Variantenvielfalt zu bedienen. Neben der steigenden Funktionalität der Produkte durch vermehrte Integration verschiedener Technologien führt dies zu hoch komplexen Produktprogrammen. Um die wachsende Produktkomplexität in Unternehmen erfolgreich und kundengerecht zu beherrschen, haben die Complexity Management Academy und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) mit dem Zertifikatkurs „Produktkomplexität managen“ ein Executive-Programm aufgebaut, das individuelle Fragen zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Verankerung des Komplexitätsmanagements in die Unternehmensstruktur beantwortet.
Der Kurs gliedert sich in die Module Grundlagen und Strategien des Komplexitätsmanagements, Beherrschung der externen (marktseitigen) und internen (unternehmensseitigen) Komplexität sowie die organisatorische Verankerung des Komplexitätsmanagements.

Zielsetzung ist die Vermittlung von Schlüsselfähigkeiten für Führungskräfte in Entwicklungs- und Vertriebsbereichen. Dazu zeigen Experten aus Industrie und Forschung aktuelle Trends und Entwicklungen im Komplexitätsmanagement auf und vermitteln anhand von Fallbeispielen und Übungen State-of-the-Art-Methoden sowie Wissen für eine effiziente Arbeit. Zusätzlich schafft der Kurs ein Netzwerk zwischen Teilnehmern und Referenten.

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RWTH Zertifikatkurs Lean Production Expert, 17.10.2016 - 21.10.2016

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Die konsequente Orientierung am Kunden ist die Basis für alle Analysen, Methoden und Werkzeuge, die im Rahmen von Lean Production entlang der gesamten Wertschöpfungskette zur Anwendung kommen.
Der praxisbezogene Zertifikatkurs vermittelt Ihnen die Lean Production Prinzipien. Sie lernen die 7 Verschwendungsarten kennen und Sie erhalten umfassende Kenntnisse zur Prozessoptimierung mit Lean Werkzeugen wie 6S, der Wertstrommethodik, Kundentakt, One-Piece Flow, Kanban, Pull Prinzip und SMED (Optimierung von Rüstprozessen). Nach einer theoretischen Einführung in jedes Thema setzen Sie das Erlernte sofort in unserer Demonstrationsfabrik in die Praxis um. Die Übungen und Planspiele stellen eine optimale Vorbereitung dar, um anschließend Lean Maßnahmen/Projekte in Ihrem eigenen Unternehmen umzusetzen.

Grundlagenseminar Zahnrad- und Getriebetechnik, 12.10.2016 - 13.10.2016

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Zahnräder unterliegen hinsichtlich ihrer Auslegung in Bezug auf Tragfähigkeit und Laufverhalten hohen Ansprüchen und stehen daher im besonderen Fokus des Konstruktionsprozesses von Antriebssträngen. Gültige Berechnungsverfahren des allgemeinen Maschinenbaus sind nur bedingt für die Anwendung in der Zahnradtechnik geeignet, weshalb sich für die Handhabung dieser Baugruppe eigenständige Berechnungsstandards etabliert haben. Zudem unterliegt die Herstellung eines Zahnrades aufgrund der spezifischen geometrischen Gestaltung einer vergleichsweise aufwendigen, gekoppelten Maschinenkinematik. Zur wirtschaftlichen Fertigung unterschiedlicher Losgrößen haben sich daher diverse Herstellungsverfahren mit verschiedenartigen Eigenheiten bezüglich des Herstellungsprozesses sowie der resultierenden Zahnkontur und Oberflächenfeinstruktur etabliert. Anwender im Bereich der Zahnradtechnik haben demzufolge die Aufgabe unter unterschiedlichen Varianten der Zahnradherstellung bzw. geometrischen Gestaltung des Zahnrades eine Auswahl zu treffen. Zugleich sollen die Zahnräder den Anforderungen an Tragfähigkeit und Geräuschverhalten genügen sowie dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit entsprechen. Hierzu ist eine genaue Kenntnis von Herstellungsverfahren und Einsatzeigenschaften von Zahnrädern notwendig.

Methodenseminar Komplexitätsmanagement im globalen Produktionsnetzwerk, 06.10.2016

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Das Management produzierender Unternehmen wird zunehmend zu einem Management des Spannungsfeldes zwischen Fokus und Flexibilität und erfordert einen ganzheitlichen Bezugsrahmen. Es bedarf gerade in Bezug auf die globalen Netzwerke eines nachhaltigen Ansatzes und eines kontinuierlichen Optimierungsstrebens. Hierzu ist ein ganzheitliches Verständnis über die Architektur des Netzwerks, die Kenntnis seiner Stellhebel sowie deren Ausprägungen und Wirkmechanismen unabdingbar. Darüber hinaus sind Koordinationsmechanismen notwendig, um das Zusammenspiel der Standorte effizient auszugestalten. Aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren und Wechselwirkungen im System „Produktionsnetzwerk“ ist dies alles andere als eine triviale Aufgabe und erfordert den Einsatz entsprechender Methoden und Modelle, um eine systematische Analyse, Diskussion und Optimierung der Netzwerkgestaltung zu ermöglichen.
In diesem Seminar zeigen wir Ihnen anschaulich auf, welche Werkzeuge Sie einsetzen können, um die Komplexität im Management von Produktionsnetzwerken zu beherrschen, um somit finanzielle und operative Verbesserungen zu realisieren.

Kontakt:

WZLforum gGmbH
Tel.: +49 241 8023614
FAX: +49 241 8022575
E-Mail: info@wzlforum.rwth-aachen.de

Intelligente Wertschöpfung, 06.10.2016

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Die erfolgreiche Bewältigung der vierten industriellen Revolution wird zur Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit aller Unternehmen am Hochlohnstandort Deutschland. Durch Industrie 4.0 werden Maschinen, Betriebsmittel und Produkte mittels intelligenter Sensorik und einer systemübergreifenden Vernetzung in die Lage versetzt, eigenständig Informationen auszutauschen, den Mitarbeitern Vorschläge für zu ergreifende Maßnahmen anzubieten und im begrenzten Rahmen Aktionen selbstständig auszulösen. Welche Auswirkungen wird diese Entwicklung auf bestehende Geschäftsmodelle haben, welche Technologien werden die vierte industrielle Revolution tragen und was kann bereits heute umgesetzt werden?
Das Seminar vermittelt Entscheidern aus der Industrie einen Überblick über die zu schaffenden Voraussetzungen zur Verwirklichung der Industrie 4.0. Gastreferenten aus der Industrie stellen erste Industrie 4.0-Lösungen vor, die sich bereits in der Praxis bewährt haben. Bei einem Besuch der Demonstrationsfabrik des Clusters Smart Logistik der RWTH Aachen, einer Industrie 4.0-Referenzfabrik mit Einzel- und Kleinserienfertigung, können aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen live erlebt werden.

Veranstaltungsort:

Manfred-Weck-Haus
Steinbachstr. 19
52074 Aachen

Kontakt:

Globale Produktion, 05.10.2016

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Sie haben oder planen einen Produktionsstandort im Ausland? Sie möchten Ihre Wertschöpfungsumfänge neu verteilen? Sie wollen Transparenz schaffen und klare (Standort-)Rollen definieren? Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die für die Planung und Gestaltung von standortübergreifender Produktion verantwortlich sind. In Kurzvorträgen werden aktuelle Trends sowie entscheidende Methoden zur Gestaltung globaler Produktion vorgestellt, wie Standortrollenkonzepte, Netzwerkplanung, Standortauswahl oder Best Practice Sharing.
Anhand aktueller Fallbeispiele aus der Industrie wird gezeigt, wie systematisch Standort- und Produktionsnetzwerkentscheidungen vorbereitet und getroffen werden können. Hierfür relevante Planungs- und Entscheidungshilfsmittel werden anhand von Praxisbeispielen vorgestellt.
Seminarkonzept: Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh

Veranstaltungsort:

Manfred-Weck-Haus
Steinbachstr. 19
52074 Aachen

Kontakt:

Dipl.-Päd. Ekaterina Dymova, M.A.
Tel.: +49 (0)241 / 80 25324
Fax: +49 (0)241 / 80 22575
E-Mail: e.dymova@wzl.rwth-aachen.de

Projekt- und Prozessmanagement im Werkzeugbau, 04.10.2016 - 05.10.2016

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Die Realisierung einer effizienten Auftragsabwicklung stellt viele Werkzeugbaubetriebe vor Probleme. Fehlende Meilensteine und unklare Verantwortlichkeiten führen zu langen Durchlaufzeiten, hohen Beständen und einer schlechten Termintreue. Durch eine effiziente und transparente Auftragsabwicklung können jedoch geringe Kosten, eine verkürzte Time-to-market, kürzere Durchlaufzeiten sowie eine reproduzierbare Qualität erreicht werden. Das Prozessmanagement bietet eine Möglichkeit, diese Ziele durch die Analyse, Gestaltung, Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen zu erreichen.
Das Seminar vermittelt Ihnen theoretisches Wissen, methodische Grundlagen sowie die praxisnahe Anwendungen der erlernten Inhalte im Werkzeugbau. Dazu werden unter anderem die Punkte Meilensteinplanung sowie die Prozessdefinition thematisiert und diskutiert. Zum Ende des ersten Tages erhalten Sie mit der Prozessmodellierungssprache aixperanto das Handwerkszeug, um Prozessmanagement in einem Fallbeispiel und anschließend in Ihrem Unternehmen erfolgreich anzuwenden.
Am zweiten Seminartag werden Sie durch ein Einführungsspiel in die Problematik des Projektmanagements eingeführt. Dabei erhalten Sie einen Einblick in geeignete Methoden zur Initiierung und Durchführung von Projekten im Werkzeugbau. Abschließend erfahren Sie von einem erfolgreichen Werkzeugbaubetrieb, wie effiziente Prozesse durch ein zielführendes Projektmanagement ermöglicht werden.

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