Oncothermie

Algorithmen sollen selbstlernend Tumor-Erwärmung regulieren und personalisierte Hyperthermie ermöglichen

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Neue Forschung zur Kontrolle der Tumoren bei Erwärmung durch Ultraschall-Hyperthermie

Über eine neue Studie, die die individuelle Aussteuerung bei einer Hyperthermie untersucht, berichtet jetzt die Technische Universität Eindhoven. Die Forschung von Doktorand Daniel Dennen hatte, so das aktuelle Online-Magazin der TU Eindhoven, das Ziel, Algorithmen oder Controller zu entwickeln, die die hochintensiv fokussierte Ultraschallbehandlung (HiFu, high intensity focused ultrasound) „automatisch so steuere, dass die Tumortemperatur und damit die krebsabtötenden Effekte optimiert werden. Diese Algorithmen lernen das thermische Verhalten des Tumors aus Messdaten und passen dann die HIFU-Lenkung entsprechend an. Das Ergebnis sind personalisierte Hyperthermie Behandlungen, bei denen eine genaue und sichere Erwärmung gewährleistet ist“.

Hyperthermie bei Brustkrebs

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“Hyperthermie bei Brustkrebs kann „signifikante Vorteile gegenüber der alleinigen Strahlentherapie“ haben.

Etwa eine von acht Frauen in Deutschland erkrankt während ihres Lebens an Brustkrebs. Laut Robert-Koch-Institut sind jährlich 69.000 Frauen betroffen, aber auch etwa 700 Männer. „Es ist gut, wenn der Oktober als Brustkrebsmonat genutzt wird, Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Auch die Hyperthermie ist eine Therapie, mit der Brustkrebs behandelt werden und die Teil einer multimodalen Onkologie sein kann“, sagt Prof. Dr. András Szász: „Sie richtet sich auf spezifische lokal-regionale Tumoren, die sie durch Überwärmung und elektrische Wellen attackieren will“.

Zum 1. Mal Online: Welt-Konferenz der International Clinical Hyperthermia Society (ICHS) 2020

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“Hyperthermie-Konferenz kann ein Signal sein, dass Corona die Krebsbekämpfung nicht dominieren darf.“

In Reaktion auf die Corona-Pandemie geht auch die International Clinical Hyperthermia Society (ICHS) neue Wege: Der 38. Jahreskongress des internationalen Zusammenschlusses von Wissenschaftlern und Ärzten findet Online statt und zwar am 5. November 2020. Die Konferenz tagt im Internet in Form von zwei virtuellen Sitzungen. Beide zeigen - wie konventionelle ICHS-Tagungen - die typische Verbindung von Theorie und Praxis der Hyperthermie. Sie thematisieren auf der einen Seite die klinische Anwendung der Hyperthermie, auf der anderen Seite die wissenschaftliche Forschung zur Wärmetherapie. Präsidentin der 38. Konferenz ist Prof. Elisabeth Arrojo, Direktorin des institutio médico de oncologia avanzada in Madrid, 2019 von der Politik ausgezeichnetes Oncothermiezentrum Spaniens.

Hyperthermie und Oncothermie in Spanien: „Innovative Therapien gegen Krebs.“

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Hyperthermie und Oncothermie im Blick der spanischen Politik und Medien

Vor kurzem kündigten die Krankenhäuser der Universität San Roque in Las Palmas auf Gran Canaria die „Hipertermia Oncológica“ als „neuartigen Fortschritt gegen Krebs, „Un novedoso avance contra el Cáncer“, an.

Im Juli 2019 informierte die Unidad de Oncothermia in Barcelona über „die „effectiveness of Oncothermia in pancreatic cancer”. Im Sommer berichtete Estrella digital über „Los innovadores nuevos tratamientos para el cáncer“. Das spanische Magazin nannte als eine dieser innovativen Therapien, die „die Lebensqualität und die Lebenserwartung der Menschheit erheblich verbessern“, die Nanothermie: „Nanothermie ist auch als Oncothermie bekannt. Die Behandlung besteht darin, die Aktivität bösartiger Zellen zu hemmen, um nicht nur die Schmerzen des Patienten zu lindern, sondern ihm auch zu einer stärkeren Immunantwort zu verhelfen und besser gegen diese Zellen zu kämpfen.“ Einer der Vorteile dieser Behandlung bestehe darin, dass sie nicht nur zur gleichen Zeit wie Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operation angewendet werden kann, sondern möglicherweise auch Nebenwirkungen reduziere, die durch herkömmliche Behandlungen hervorgerufen werden können.

Universitäre Studie über Hyperthermie bei Brustkrebs aus Malta

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„Ziel ist, Zielkrebsgewebe erwärmen, ohne Tumor umgebendes gesundes Gewebes zu schädigen.“

Auf die Möglichkeit, Brustkrebs mit Hyperthermie zu behandelnden und eventuelle Nebenwirkungen weitgehend zu vermeiden, verweist eine Studie der Universität von Malta (7/2020). Auch hier ist Brustkrebs die häufigste Krebsart –und wie weltweit - häufigste Ursache für krebsbedingte Mortalität bei Frauen. Die Behandlung, so die Studie, erfolge ein der Regel je nach Art des Krebse und dem Stadium durch Strahlentherapie, Chemotherapie, Hormontherapie und Chirurgie. Die Hyperthermie biete in diesem Kontext eine zusätzliche Option, Krebs durch lokal fokussierte Wärme zu bekämpfen: „As effective as these methods may be, they come with unwanted physical or psychosocial side effects.” Eine Behandlung mit Hyperthermie könne, so die Studie, „einen Unterschied machen“, um mögliche, unerwünschte physische oder psychosoziale Nebenwirkungen komplementärmedizinisch zu mindern.

US-Magazin Forbes über medizinische Hightech wie Hyperthermie

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Technikbasierte Therapien und „alternative Medizin“ wachsen in einer Komplementärmedizin zusammen.

Auf die zunehmende Vernetzung technikbasierter-konventioneller Medizintechnologie und „alternativen“ Verfahren weist das US-Magazin Forbes hin. Im Zuge des rasanten Fortschrittes in der Medizintechnik entstanden nicht nur hochmoderne Behandlungsformen und medizinische Technologien. Gleichzeitig glättete sich die bis vor kurzem noch hoch empfundenen Hürde zwischen der modernen Medizintechnik und den bis dahin als „alternativ“ benannten Anwendungen. „While alternative medicine and wellness started as a shift away from tech-focused health, the two approaches are now coming together. Healthcare innovators are beginning to incorporate some of the premises and approaches of the alternative health and wellness spaces, and instead of rejecting technology altogether, they’re using it.”
Ein Beispiel für die rasanten Entwicklungen der Medizintechnologie sei, so Forbes, die Hyperthermie. Der Autor selbst unterzog sich einer Behandlung und war überrascht: „I underwent a hyperthermia treatment and was blown away by the equipment. I expected the treatment to be something like a sauna, but there are actually a variety of hyperthermia machines.”

Hyperthermie und andere Therapiemöglichkeiten in Zusammenhang mit Corona-Pandemie

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“Corona darf weder Früherkennung noch schulmedizinische und komplementärmedizinische Krebstherapien zurückdrängen.“

Nach einer aktuellen Studie von US-amerikanischen und israelischen Wissenschaftlern könnten in den USA monatlich fast 70.000 Fälle von Brustkrebs zu spät oder nicht diagnostiziert werden, da das Mammographie-Screening im Zuge der Corona-Pandemie pausiert. Bei langsamer wachsenden Krebsarten, Gebärmutterhalskrebs oder Prostatakrebs habe eine verzögerte Diagnose eventuell geringere Folgen. Brust- und Lungenkrebs wachsen jedoch schnell; sie verlangten nach Früherkennung und früher Behandlung. Auch Lungenkrebs zeige eine „zeitempfindliche Malignität. Eine rechtzeitige frühe Diagnose und Therapie könnten in den USA jährlich mehr als 70.000 Menschenleben retten.

Oncotherm unterstützt „Diagnose Leukämie e.V. bei Knochenmark- oder Blutstammzellenspende

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“Großflächige Typisierungen zeigen, wie die Gesellschaft auch bei Erkrankungen wie Leukämie zusammenhält“

„Auch wenn derzeit der Fokus der Öffentlichkeit auf der Bekämpfung der Corona-Pandemie liegt, dürfen wir Menschen mit anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen nicht vergessen. Wir unterstützen daher auch dieses Jahr den Verein Diagnose Leukämie im Raum Köln/Bonn, der sich um die Bekämpfung von Blutkrebs verdient macht. Die vom Verein initiierten großflächigen Typisierungen zeigen auch bei Leukämie, was möglich ist, wenn viele Menschen zusammenhalten - gegen Krebs“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer bei lokalen Krebs-Tumoren einsetzbaren Wärmetherapie (Hyperthermie).

„Die Oncothermie steht für eine komplementärmedizinische Onkologie, bei der die lokale Hyperthermie mit klassischen Behandlungen wie Chemo- und Strahlentherapie kombiniert wird. Das Ziel ist, die Wirksamkeit der jeweiligen konventionellen Therapien zu erhöhen. Möglich ist die komplementärmedizinisch ausgerichtete Oncothermie etwa bei Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Sarkome, wiederkehrende Hirntumoren oder Blasenkrebs.

„Topvrouw“ in den Niederlanden gründet Hyperthermie Praxis in Den Haag mit Oncotherm-System

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Mitgründerin einer Plattform für klinische Studien erweitert ihr theoretisches Engagement gegen Krebs um neue Hyperthermie-Praxis.

Wissens-Unternehmen wie das von ihr mitbegründete und 2018 verkaufte Netzwerk Aptitude Health machten Tatjana Romanyk zu einer der „Top Vrouwen“ in den Niederlanden, (so das gleichnamige Business-Portal). Jetzt hat die Pharmazeutin und Entrepreneurin ihr onkologisches Engagement in Theorie und Praxis erweitert: 2015 etablierte sie iClusion, eine Plattform für klinische Forschung. iClusion zielt darauf ab, Krebspatienten den Zugang zu Studien zu ebnen, sie mit Onkologen zusammenzubringen und so klinische Studien zu erleichtern. Nun eröffnete sie mit Blick auf konkrete onkologische Hilfe in Den Haag mit der Ärztin Dr. Faye el Maknouzi eine Hyperthermie-Praxis. Sie fügt sich ein in eine vergleichsweise kleine Hyperthermie-Landschaft in den Niederlanden. Drei Krankenhäuser bieten zusätzlich zur Standardtherapie bei Krebs eine Hyperthermie an, aber nur in speziellen Fällen. Zu den Kliniken kommt ein privates Zentrum in Amsterdam, das über ein Oncothermie-System zur regionalen Wärmetherapie verfügt.

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