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Umsichtiger Antibiotika-Einsatz wirkt Resistenzen entgegen: Antibiotika bei einer Blasenentzündung sind nicht immer notwendig

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Köln, Dezember 2020 – Mit der seit Jahren steigenden Zahl von Infektionen durch multiresistente Keime rufen Weltgesundheitsorganisation (WHO) und internationale Initiativen dazu auf, das Bewusstsein für Antibiotikaresistenzen weiter zu schärfen und deutlich umsichtiger und verantwortungsvoller mit Antibiotika umzugehen. Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte ziehen häufig eine Antibiotikaverordnung nach sich, alleine 2019 wurde in Deutschland über sieben Millionen Mal ein Antibiotikum auf Grund dieser Diagnose verordnet.

Bei schweren oder komplizierten Harnwegsinfektionen sind Antibiotika oft die einzige Option, um die Infektion einzudämmen. Der Einsatz von Antibiotika bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen und häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen wird aber angesichts der steigenden Resistenzen zunehmend kritisch hinterfragt. In nahezu 90 Prozent aller Fälle wird eine Blasenentzündung durch E. coli-Bakterien ausgelöst. Der einzigartige natürliche Wirkstoff D-Mannose ummantelt die infektionsverursachenden E. coli-Bakterien, verhindert so das Festsetzen an der Blasenschleimhaut und sorgt dafür, dass die Bakterien ausgespült werden und keine weitere Infektion verursachen können. Das sehr gut verträgliche Trinkgranulat Femannose® N enthält D-Mannose, bildet keinerlei Resistenzen und wirkt in der unterstützenden Behandlung und Prävention von Blasenentzündungen.

Hörbar gut: Spezielle Mittelohrimplantate verbessern die Hörfähigkeit auch langfristig

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Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems demonstriert dauerhafte Verbesserung der Worterkennung von Betroffenen mit Mittelohrimplantaten am „Runden Fenster“

Krems, 17. Dezember 2020 – Mittelohrimplantate, die über das „Runde Fenster“ eine Stimulation der Hörnerven bewirken, verbessern die Hörfähigkeit über Jahre hinweg. In den meisten Fällen erfolgt die Implantation und Nutzung der elektronischen Hörhilfen problemlos. Komplikationen sind auf Betroffene begrenzt, denen zuvor gutartige Tumore im Mittelohr entfernt werden mussten. Dies sind die jetzt veröffentlichten Ergebnisse einer Studie mit Daten von 46 Betroffenen, die an der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems (KL Krems) durchgeführt wurde. Zeiträume von bis zu 6 Jahren nach der Implantation wurden in der Studie berücksichtigt, die damit eine der ersten Langzeitstudien über die Wirksamkeit dieser speziellen Mittelohrimplantate ist.

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PhagoMed als führendes junges Biotech-Unternehmen in Europa ausgezeichnet

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Synthetische Biologie-Plattform überzeugte die Jury des EIT Health Catapult. PhagoMed unter den Top 3 in der Kategorie Biotech.

Wien, 04. Dez. 2020: Die PhagoMed Biopharma GmbH gewinnt den 2. Platz und
20.000 EUR in einem der härtesten Wettbewerbe für junge, europäische Biotech-Unternehmen, nämlich das Health Catapult des Europäischen Instituts für Innovation & Technologie (EIT). Die synthetische Lysin-Plattform des Unternehmens, deren erstes Ziel die Bekämpfung der Bakteriellen Vaginose ist, wurde von der internationalen Jury als führende biotechnologische Innovation in Europa im Jahr 2020 ausgezeichnet. Das EIT Health Catapult ist ein 1-Jahr-dauernder, mehrstufiger Wettbewerb, der ins Leben gerufen wurde, um vielversprechende europäische Start-Ups in den Kategorien Biotech, Medtech und Digital Health zu identifizieren und zu fördern.

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For Free-Internet Konferenz der International Clinical Hyperthermia Society 2020

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“Nur weltweite Forschung kann medizinischen Fortschritt bringen – gegen Corona aber auch gegen Krebs“.

In Folge der Corona-Pandemie findet der 38. Jahreskongress der International Clinical Hyperthermia Society (ICHS)2020 online am 5. November 2020 statt: Wer teilnehmen möchte, sendet eine Mail mit Angaben zu Person, Institution, Land und Mail Adresse an info@ichs.eu. Die Teilnahme ist „for free“.

Die virtuellen Sitzungen verbinden - wie konventionelle ICHS-Tagungen - Theorie und Praxis der Hyperthermie. Präsidentin der 38. Konferenz ist Prof. Elisabeth Arrojo, Direktorin des institutio médico de oncologia avanzada in Madrid. Sie schickt ein programmatisches Grußwort: „Schwierigkeiten sind das einzige, was uns dazu bringt, unsere Fähigkeiten zu verbessern". Sie zitiert Stephen Hawking: "Der schlimmste Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion von Wissen." Arroja kritisiert, die „katastrophalen Folgen“, die die „Illusion von Wissen in den globalen Maßnahmen in der COVID19-Pandemie“ bedeutet habe. „Ohne wirkliches Wissen bekommen wir nicht die Waffen, die wir brauchen, um unsere körperliche und geistige Unversehrtheit zu schützen. Wir können nicht annehmen, wir müssen wissen.“

Onkologische Versorgung am Lebensende zeigt: hohe Versorgungsintensität, aber weniger und späte Palliativversorgung in Österreich

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Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) veröffentlicht Analyse zu Versorgung von Krebspatient*innen am Lebensende.

Wien, 27. Oktober 2020. Am Ende ihres Lebens werden in Österreich weniger Krebspatient*innen im Spital palliativ versorgt als in anderen europäischen Ländern, und das auch noch später – obwohl oder weil die Intensität der allgemeinen Versorgung der Betroffenen hoch ist. Das ist eines der deutlichsten Ergebnisse einer Analyse des Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA), die sich mit der Versorgung unheilbar erkrankter Krebsbetroffener am Ende ihres Lebens befasste. Grundlage der Analyse waren anonyme Daten der 283.228 Personen, die im Zeitraum 2012 – 2016 in Österreich eine Krebsdiagnose erhielten. 29% dieser Betroffenen (80.818) starben innerhalb dieses Zeitraums, wobei mehr als die Hälfte von ihnen während eines stationären Krankenhausaufenthalts verstarben – die in Relation zur Bevölkerung meisten davon in Wien. Dies ist dabei einer von mehreren Unterschieden zwischen österreichischen Bundesländern, die die Analyse zu Tage förderte.

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Hyperthermie bei Brustkrebs

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“Hyperthermie bei Brustkrebs kann „signifikante Vorteile gegenüber der alleinigen Strahlentherapie“ haben.

Etwa eine von acht Frauen in Deutschland erkrankt während ihres Lebens an Brustkrebs. Laut Robert-Koch-Institut sind jährlich 69.000 Frauen betroffen, aber auch etwa 700 Männer. „Es ist gut, wenn der Oktober als Brustkrebsmonat genutzt wird, Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Auch die Hyperthermie ist eine Therapie, mit der Brustkrebs behandelt werden und die Teil einer multimodalen Onkologie sein kann“, sagt Prof. Dr. András Szász: „Sie richtet sich auf spezifische lokal-regionale Tumoren, die sie durch Überwärmung und elektrische Wellen attackieren will“.

ESMO Virtual Congress 2020: die Forschung hält Schritt

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Trotz der weiterhin bestehenden weltweiten Einschränkungen durch die Coronapandemie dreht sich das Rad der Forschung weiter. Alternative virtuelle Veranstaltungen zu den bislang üblichen Real-Life-Kongressen wurden ins Leben gerufen. Das betraf auch das Jahrestreffen der European Society for Medical Oncology (ESMO). Die international renommiertesten Onkologen hatten dabei im virtuellen Raum die Möglichkeit, ihre neuesten Daten zu präsentieren – darunter zahlreiche, wegweisende Erkenntnisse, die sicherlich Einfluss auf die tägliche ärztliche Praxis haben werden. Auf der medizinischen Kongressplattform www.hematooncology.com finden Sie jetzt den neuesten Bericht vom ESMO-Kongress 2020 in deutscher Sprache mit den wichtigsten Updates zum nichtkleinzelligen Lungenkarzinom.
Stuttgart, 7. Oktober 2020 – Die European Society for Medical Oncology (ESMO) hielt ihr diesjähriges Jahrestreffen, das vom 19. bis 21. September stattfand, pandemiebedingt im virtuellen Rahmen ab. Unter dem Motto „Bringing Innovation to Cancer Patients“ sollte der ESMO Virtual Congress ein Beleg dafür sein, dass die onkologische Forschung auch in schwierigen Zeiten ihren Beitrag leistet. Dabei wurde ein beeindruckendes Programm mit über 2.000 Präsentationen auf die Beine gestellt. Mehr als 30.000 registrierte Teilnehmer aus über 150 Ländern nutzten die Gelegenheit, diesem relevanten und wegweisenden Onkologiekongress online beizuwohnen.

Aus Nutzungsdaten lernen, Mehrwertdienste realisieren

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FIR und Center Smart Services initiieren neues Konsortial-Projekt „Intelligente Produkte“

Aachen, 01.10.2020. Das FIR an der RWTH Aachen und das Center Smart Services im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus starten im November 2020 das Konsortial-Benchmarking „Intelligente Produkte – Aus Nutzungsdaten lernen und Mehrwertdienste realisieren”. Im Konsortium mit Industriepartnern sollen Chancen, Einsatzgebiete und Gestaltungsmöglichkeiten intelligenter Produkte hinterfragt und in einer Studie untersucht werden. Unternehmen der produzierenden Industrie – und hier vor allem Produktmanager, Entwicklungs- und Serviceleiter, Business Developer, Transformation Manager oder System-Architekten – sind gefragt, das Projekt aktiv als Konsortialpartner mitzugestalten und an der Identifizierung intelligenter Produkte, der Entwicklung von Umsetzungskonzepten sowie an der Erstellung eines Fragebogens mitzuarbeiten. Im Ergebnis erhalten die Teilnehmer wesentliche Impulse für die Definition, Konzeption und Bereitstellung eigener kundenzentrierter Mehrwertdienste, die ihnen helfen, ihren Geschäftserfolg langfristig abzusichern. Zudem werden die erfolgreichsten Unternehmen besucht, um vor Ort von Best-Practices zu lernen.

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