Wissenschaft

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Geklonte Affen für die DEMENZ-Hirnforschung

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In China haben Forscher zum ersten Mal lebensfähige Primaten geklont. Von 109 Embryonen haben es zwei ins Leben geschafft.

Für die Hirnforschung von genetisch veränderten Affen, wurde in China in den letzten Jahren viel Geld ausgegeben. Nun könnte die Klontechnik die Entwicklung noch einmal beschleunigen.

Die Forschung bei Alzheimer/Demenz oder Schizophrenie tritt seit Jahrzehnten auf der Stelle – nun hoffen Neurologen, dass Versuche mit genetisch veränderten Affen den Durchbruch bringen könnten.
Natürlich gibt es viele ethische Bedenken.
Die Befürworter erklären, dass es Wichtig sei, mit Affen zu forschen – zum Beispiel endlich Fortschritte im Kampf gegen Alzheimer, Autismus oder Schizophrenie zu machen.
Die Gegner wissen dagegen nicht, ob diese Art von Forschung zum Ziel führen könnte und sie sagen auch, dass die Menschen nicht das Recht hätten, diesen Tieren Leid zuzufügen.

Die Versuchszahlen in Europa und den USA gehen seit Jahren zurück – in China dagegen steigen sie jährlich an.

http://www.ardmediathek.de/radio/Wissenschaft-im-Brennpunkt/Tierversuche...

Mehr Infos über Demenz/Alzheimer finden Sie im Buch:

Fettverbrennung und Insulin

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Das blutzuckersenkende Hormon Insulin ist entscheidend am Wachstum der Fettdepots beteiligt.

Wenn wir viele Kohlenhydrate essen, wird auch viel Insulin ausgeschüttet, das den Blutzuckerspiegel wieder senkt. Es hemmt aber auch gleichzeitig die Fettverbrennung in der Muskulatur. Dies wiederum fördert die Fetteinlagerung im Fettgewebe.

Insulin ist ein Masthormon. Essen wir also zu viele Kohlenhydrate, verbrennt unser Körper weniger Fett. Dadurch sinkt unser gutes HDL-Cholesterin und die Triglyzerid-Werte erhöhen sich. Das schlechte LDL-Cholesterin wird aggressiv (atherogen). Es entsteht nicht selten eine Diabetes mellitus Typ 2, Herzinfarkt oder Schwangerschaftsdiabetes.

Die Diabetes Federation sagt:
1985 hatten weltweit – 30 Millionen Menschen Diabetes.
10 Jahre später waren es bereits 150 Millionen.
Im Jahr 2030 sollen 500 Millionen Menschen an Diabetes leiden. Dies schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO).)
Nach Dr. Wolfgang Lutz soll der Mensch jeden Tag nur ca. 6 Broteinheiten zu sich nehmen.
Das entspricht etwa dem täglichen Zuckerverbrauch des Gehirns.
Das heißt: Pro 1 kg Körpergewicht (pro Tag) 0,8 g Kohlenhydrate.
Das wäre für einen 70 kg Menschen ca. 50 – 70 g Kohlenhydrate täglich.

Weitere Infos über Diabetes:

ROBOTERASSISTIERTE CHIRURGIE: WENIGE VORTEILE TROTZ HOHER KOSTEN

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Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment untersucht roboterassistierte Chirurgie bei Indikationen im Thorax und Bauchraum

Wien, 28. Mai 2019 – Klinische Studien über roboterassistierte Chirurgie für Indikationen im Thorax und Bauchraum belegen bisher wenige Vorteile dieser kostenintensiven Operationsmethode. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment, in deren Rahmen relevante, internationale klinische Studien unter die Lupe genommen wurden. Tatsächlich ist die Datenlage derzeit sehr unbefriedigend, da größere, qualitativ hochwertige und statistisch aussagekräftigere Studien kaum vorhanden sind.

Roboterassistierte Chirurgie erlaubt minimalinvasive Eingriffe mit hoher Präzision. Generell würde man sich dadurch im Vergleich mit anderen Verfahren wie der Laparoskopie oder der offenen Chirurgie Vorteile für PatientInnen beim Operations- und anschließenden Genesungsverlauf erwarten. Ob dem tatsächlich so ist, wurde nun in einer umfassenden Studie des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment (LBI-HTA) für Indikationen im Thorax und Bauchraum untersucht. Dazu wurden insgesamt 28 relevante, kontrollierte klinische Studien mit jeweils mindestens 10 PatientInnen in der HTA-Studie inkludiert. Die Ergebnisse wurden jetzt im Rahmen des European Network for Health Technology Assessment (EUnetHTA) veröffentlicht.

KAUM VORTEILE – SCHWACHE DATENLAGE

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Medizinproduktehersteller der Klasse I müssen unverzüglich handeln

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Das neue Whitepaper von Maetrics umreißt die kritischen Komponente der europäischen Verordnung über Medizinprodukte für Hersteller der Klasse I und die Auswirkungen durch Nichteinhaltung

Mai 2019 - Maetrics, ein international führendes Beratungsunternehmen im Bereich der Life- Sciences, hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, in dem die entscheidende Bedeutung der Einhaltung der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) für Hersteller von Medizinprodukten der Klasse I hervorgehoben wird. Die MDR-Übergangszeit endet am 26. Mai 2020. Ab diesem Zeitpunkt dürfen nichtkonforme Hersteller nicht mehr auf dem EU-Markt verkaufen und vertreiben.

Dieses neue Whitepaper ist entstanden, um als nützliches Hilfsmittel für Hersteller von Medizinprodukten der Klasse I zu dienen und um sicherzustellen, dass ihnen der Zugang zum EU-Markt erhalten bleibt. Ziel des Whitepapers ist es, das Bewusstsein für die dringende Frage des Umgangs mit umklassifizierten Medizinprodukten und der rechtzeitigen Einhaltung der Bestimmungen des MDR zu schärfen und gleichzeitig Anleitungen und praktische Schritte zu liefern, die Hersteller von Medizinprodukten der Klasse I so schnell wie möglich umsetzen sollten.

Die Kernpunkte, die Maetrics in diesem Whitepaper hervorhebt, sind:

• Die Verordnung enthält neue strenge Regeln für die Klassifizierung, wodurch viele aktuelle Medizinprodukte der Klasse I nach oben eingestuft werden.

CardioSecur® stellt den mobilen EKG-Markt in den Schatten

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Andere Unternehmen in der Branche präsentieren stolz 1- und 6-Kanal-EKG-Lösungen. CardioSecur bietet seit seiner Gründung vor 10 Jahren einfach zu bedienende und kompakte mobile EKG-Geräte mit bis zu 22 Kanälen für Privatanwender und medizinisches Fachpersonal an.

Frankfurt, Mai 2019. Zurzeit kommen viele neue EKG-Geräte auf den Markt. Allerdings sind nicht alle EKGs gleich und es gibt erhebliche Unterschiede in den Diagnosemöglichkeiten. Derzeit gibt es etwa drei verschiedene Qualitätsstufen auf dem Gebiet der EKG-Technologie. Auf der Einstiegsstufe, Gadget-EKG-Geräte mit 1-Kanal oder 6-Kanälen für Privatpersonen. Auf einem wesentlich höheren Niveau, das 12-Kanal-EKG, der sogenannte „Goldstandard“. Es erfüllt die geforderten Minimalstandards der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) und Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zur Diagnose eines EKGs. Aber selbst der „Goldstandard“ wird von noch leistungsstärkeren EKG-Systemen, wie CardioSecur, in den Schatten gestellt. CardioSecur arbeitet auf einem beispiellosen Spitzenniveau. Mit bis zu 22-Kanälen ermöglicht es einen 360°-Diagnostikblick auf das Herz, ohne Kompromisse bei der Benutzerfreundlichkeit einzugehen. Damit ist CardioSecur das einzige System, welches die Leitlinien der ESC und DGK in nur einer, synchronen Messung umsetzt. Diese vollständig zertifizierten, innovative EKG-Geräte stehen Privatnutzern und medizinischem Fachpersonal zur Verfügung.

Marinomed Biotech AG: Budesolv zeigt bei stark reduzierter Dosis im Vergleich zum Marktprodukt Rhinocort Aqua, bereits nach der ersten Anwendung klare Wirksamkeit, Marinosolv®-Plattform klinisch bestätigt

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Marinomed Biotech AG: Budesolv zeigt bei stark reduzierter Dosis im Vergleich zum Marktprodukt Rhinocort Aqua, bereits nach der ersten Anwendung klare Wirksamkeit, Marinosolv®-Plattform klinisch bestätigt

• Phase-III-Studienziele erreicht – Basis für Einstieg in Multi-Milliarden-Dollar-Markt erfolgreich gelegt
• Budesolv zeigt bereits nach der ersten Anwendung deutliche Wirksamkeit
• Allergische Nasensymptome innerhalb von vier Stunden deutlich reduziert
• Sechsmal niedrigere Wirkstoffmenge als Vergleichsprodukt

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Prostatakrebs, Brachytherapie und Hyperthermie

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ESTRO 2019 - Onkologen, Radiologen und Medizintechniker diskutieren multimodale Krebstherapien

„Targeting optimal care, together“. So lautete das programmatische Motto der gerade abgeschlossenen 38. ESTRO-Konferenz in Mailand. Die Europäische Gesellschaft für Strahlentherapie und Onkologie (ESTRO) hatte Onkologen, Strahlenmediziner und Vertreter der Medizintechnik zum multiprofessionellen Forum eingeladen. Diskutiert wurden interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten, um die Heilungschancen für Krebspatienten im Rahmen von Strahlentherapien zu verbessern. „Ärzte, Krankenschwestern und Studenten aus Australien, USA, Großbritannien, Rumänien, Deutschland, Schweiz und Spanien konnten mehr über unsere Methoden und Geräte erfahren, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie).

Depressionen: Testosteron-Therapie kann helfen

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Im Leben des Mannes gibt es eine Phase, die den Wechseljahren der Frau ähnelt. Die Symptome treten jedoch schleichend auf und sind eher unspezifisch. Sie ergeben sich aus dem Mangel an Testosteron (Hypogonadismus), der ab der Mitte des vierten Lebensjahrzehnts auftritt. Der Rückgang beträgt etwa ein Prozent pro Jahr und kann unter anderem zu Depressionen führen. Oft kann eine Therapie mit künstlichem Testosteron Abhilfe schaffen.

Zwar haben die meisten Männer damit keine Probleme, doch es gibt Fälle, wo Beeinträchtigungen von klinisch bedeutsamem Schweregrad auftreten. Medizinischen Studien zufolge sind rund 2 % bis 5 % der Männer zwischen 40 und 79 davon betroffen. Bei Patienten, die an Diabetes, Übergewicht und einer insgesamt schlechten Verfassung leiden, ist das Risiko erhöht. Oft sind es Störungen des Stoffwechsels, die einen negativen Einfluss auf den Hormonhaushalt ausüben.

Die wichtigsten Symptome, die auf Testosteronmangel hinweisen, sind Libidoverlust und Potenzstörungen. Hinzu kommen Schlafstörungen, Müdigkeit, innere Unruhe, Antriebsschwäche und Probleme mit der Konzentration. Das führt zu einer spürbaren Verschlechterung ihrer Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus sind mit dem Hypogonadismus auch depressive Symptome assoziiert.

Logistik macht`s möglich

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FIR öffnet Cluster Smart Logistik zum 12. Tag der Logistik

Aachen, 17. April 2019. Die Logistikbranche in Deutschland braucht kluge Köpfe. Wie facettenreich und spannend dieser Wirtschaftsbereich ist, das zeigten die Wissenschaftler des FIR an der RWTH Aachen auf dem diesjährigen Tag der Logistik am 11. April. Dazu öffnete das Institut die Pforten des Clusters Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus und führte seine Besucher durch eine einzigartige Forschungsinfrastruktur.

„Die Logistik ist der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Dennoch ist es für Unternehmen eine enorme Herausforderung, Fachkräfte und qualifiziertes Personal zu gewinnen“, erklärt Gastgeber und Geschäftsführer des FIR sowie Leiter des Clusters Smart Logistik, Professor Volker Stich.

„Am FIR machen wir die Logistiker von heute fit für die Herausforderungen von morgen, denn Logistik ist weit mehr, als ein Produkt von A nach B zu transportieren“, so Stich. Am FIR wird deutlich, der Wirtschaftsbereich umfasst ein umfangreiches Konglomerat zahlreicher Dienstleistungen und Technologien, die Unternehmen dazu befähigen, ein Produkt „just in time“ zum Abnehmer beziehungsweise zur nächsten Produktionsstätte zu befördern. Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss die Branche den steigenden Anforderungen gerecht werden und sich Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 und einer wachsenden Digitalisierung widmen.

Wiener klinische Immunologen charakterisieren seltene, genetisch bedingte Immundefizienz näher

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Wissenschafter der Immunologischen Tagesklinik zentrale Partner in großem, internationalem Konsortium

Wien, 04. April 2019 – Klinische Details einer bestimmten, genetisch bedingten Form der Immundefizienz wurden nun erstmals systematisch untersucht. Federführend bei der großen internationalen Studie waren Wissenschafter der Wiener Immunologischen Tagesklinik. Gemeinsam mit Kollegen aus 6 Ländern werteten sie anonymisierte Datensätze von über 690 Patienten mit angeborener Immundefizienz aus Österreich und Großbritannien aus. Speziell suchten sie dabei nach Mutationen in den so genannten Recombination Activating Genes (RAG). Die Entdeckung zweier spezieller Mutationen in RAG im Jahr 2015 brachte der Immunologischen Tagesklinik aus Wien international viel Beachtung und sicherte ihre Führungsrolle bei der aktuellen Studie. Diese evaluierte die Häufigkeit des Auftretens, die gesundheitlichen Konsequenzen sowie die unterschiedlichen Therapieansätze dieser Erkrankung.

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