Krebs

Digitalisierungs-Fibel für Pathologen

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Die Digitalisierung der Pathologie ist in aller Munde. Gerade Anfänger, die eventuell vom klassischen Mikroskop auf die digitale Diagnostik am Bildschirm umsteigen möchten, haben viele Fragen. Knackige Antworten, verbunden mit einer leicht verständlichen Einführung in die Welt der Digitalen Pathologie, liefert die neue, interaktive „Digitalisierungs-Fibel“ kompakt auf 24 Seiten.

Darin zeigt Digitalisierungs-Experte PD Dr. Martin Weihrauch, wie Pathologen ihr Institut zukunftssicher Schritt für Schritt digitalisieren können – zu Gunsten von schnelleren, zuverlässigeren Diagnosen für Patienten. Der Hämatoonkologe, CEO und Leiter der Produktentwicklung für die medizinische Bildgebung, gibt anschaulich illustrierte Antworten auf die drängendsten Fragen wie:

• Was ist der konkrete Mehrwert der digitalen Diagnostik?
• Welcher Einstieg in die digitale Pathologie ist der beste?
• Bin ich digital schneller als am Mikroskop?
• Was ändert sich am Labor-Workflow?
• Worauf gilt es bei der Anschaffung von digitalen Systemen zu achten?

Hyperthermie in Kombination mit Chemotherapie bei nicht-muskelinvasiven Karzinomen der Harnblase

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Studie zum komplementärmedizinischen Einsatz von Hyperthermie bei Blasenkrebs

Jedes Jahr erkranken – Stand Ende 2020 - etwa 30.000 Menschen neu an Blasenkrebs. Dabei leiden sieben von zehn Patient:innen an einem nicht-muskelinvasiven Blasenkarzinom: der Tumor ist begrenzt auf die Schleimhaut. Bei den anderen Erkrankten hat der Krebs den Muskel erfasst. Das Harnblasenkarzinom macht etwa 3-4 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Männer sind etwa doppelt so oft betroffen wie Frauen. Eine Besonderheit dieser Krebsart: Bei Blasenkrebs ist das Rezidiv-Risiko hoch, dass nach einer Krebsbehandlung ein Tumor an gleicher Stelle wieder erscheint.
Eine aktuelle Studie untersucht die möglichen therapeutischen Wirkungen einer lokoregionalen Hyperthermie in Kombination mit einer Chemotherapie bei Patienten mit einem nicht-muskelinvasiven Blasenkarzinom (Non–muscle Invasive Bladder Cancer, NMIBC). Studie in: Int J Hyperthermia. 2021; 38(1):1627-1632.

Hyperthermie auf dem 39. Jahreskongress der International Clinical Hyperthermia Society (ICHS)

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Ist die Hyperthermie ein Programm zur „prime time“ für die Onkologie?

Auch 2021 nutzt die International Clinical Hyperthermie Society (ICHS) die Digitalisierung, um ihren 39. Jahreskongress zu veranstalten. Er findet - wie vergangenes Jahr- statt am 5. November 2021 per Zoom. http://www.ichs-conference.org/reg/. Die Leitung hat auch online ICHS-Präsidentin Prof. Elisabeth Arrojo, Madrid. Ebenso bewährt hat sich die Zweiteilung der Konferenz im Internet: Sitzung 1 startet mit der provokanten, kongressleitenden Frage: „It’s time for prime time for oncologic hyperthermia/thermotherapy? Antworten gibt u.a. Prof. Dr. Stephan Bodis, Zürich,: „Die wissenschaftliche Evidenz und der Weg zur öffentlichen Akzeptanz regionaler, nicht-ablativer onkologischer Hyperthermie/Thermotherapie bei niedriger Temperatur in Kombination mit fraktionierter hochmoderner Strahlentherapie sind holprig und spiegeln in gewissem Maße die Geschichte der Radioonkologie in den 70er Jahren wider.“ Er fordert u.a. : „Wir brauchen mehr evidenzbasierte Medizin. Wir brauchen multizentrische, prospektive, randomisierte, internationale klinische Studien.“

Aktion, um Schulmedizin komplementärmedizinisch u.a. mit Hyperthermie zu unterstützen

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The Lancet: US-Studie zeigt Zusammenhang zwischen sinkender Sterblichkeit bei Brustkrebs, Früherkennung und Gesundheitssystem

Mit einer besonderen Aktion geht eine Brustkrebs-Patientin im Brustkrebsmonat Oktober an die Öffentlichkeit, um auf finanzielle Grenzen der von ihr gewählten Krebsbehandlung, u.a. mit Hyperthermie aufmerksam zu machen. Katrin ist 42 Jahre alt, Mutter zweier Töchter. Das Mammakarzinom wurde 2013 diagnostiziert. Es folgten Chemo- und Strahlentherapien - zwischenzeitlich galt der Krebs als geheilt. Jetzt ist er zurück – und die Frau aus Chemnitz will nicht mehr allein auf Schulmedizin setzen. Dabei geht es ihr nicht darum, auf konventionelle Methoden radikal zu verzichten. Sie sollen vielmehr durch andere Methoden, u. a. die Hyperthermie, unterstützt werden. Die Kosten für die Mehrzahl der komplementärmedizinischen Therapien – homöopathische und pflanzliche Behandlungen – werden jedoch nicht von Krankenkassen erstattet.

p53-Prionen – Neuer Biomarker für zirkulierende Tumorzellen

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Neuartiges Test Kit bereits verfügbar. Patentanmeldung von OncoLab-Kooperationspartner.

- p53-Aggregate häufig in zirkulierenden Tumorzellen (CTCs)
- Neuer Test von OncoLab identifiziert Krebszellen durch p53-Prionen
- Kits für Zellen, Gewebe und Blut verfügbar
- OncoLab erweitert Portfolio an IF- und PCR-basierten Kits für die Identifikation von seltenen zirkulierenden Krebszellen (CRCs)

Wiener Neustadt (Österreich), 22. September 2021. Eine neue Technologie erlaubt jetzt eine zuverlässigere Identifizierung zirkulierender Tumorzellen (Circulating Tumor Cells – CTCs) als es mit herkömmlichen Methoden bisher möglich war. Die zum Patent angemeldete Technologie basiert auf der Identifizierung von Aggregaten des p53-Proteins („p53-Prionen“) mittels Blut-basierten Biopsie- (BBB) Tests, die von der OncoLab Diagnostics GmbH (Österreich) entwickelt wurden. p53 ist das bekannteste Tumorsuppressorgen, und Mutationen können zum prionenartigen Zusammenklumpen der p53-Proteine führen. OncoLab hat nun eine Methode zum amplifizierungs-basierten Immunolabelling dieser Aggregate entwickelt. Dabei griff das Unternehmen eine patentgeschützte Technologie von Navinci Diagnostics AB (Schweden) auf – einer Firma, die auf die Visualisierung von Proteinen und Protein-Protein-Interaktionen sowie post-translationale Modifizierungen spezialisiert ist.

Hyperthermie als Teil einer multimodalen Therapie bei Enddarmkrebs

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Neue Studie zur regionalen Hyperthermie im Rahmen einer Radiochemotherapie bei Rektumkarzinom

Angesichts der vor kurzem erfolgten Verleihung des Felix Burda Awards 2021 weist auch Prof. Dr. András Szász, Gründer der lokal-einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie) auf die Notwendigkeit zur Darmkrebs-Vorsorge hin: „Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 55.000 Menschen neu an Darmkrebs. Besonders Menschen ab 50 Jahren sind von Dickdarm- und Enddarmkrebs betroffen, aber auch Jüngere kann es treffen. Die Früherkennung, die von Krankenkassen für über 50Jährige bezahlt wird, kann die Heilungschancen verbessern oder die Erkrankung verhindern“. Der Award der gemeinnützigen Felix Burda Stiftung geht an Menschen, die sich verdient gemacht haben um die Darmkrebs-Vorsorge. Die Stiftung wurde 2001 von Christa Maar und Hubert Burda gegründet, um die Früherkennung von Darmkrebs zu verbessern.

Prof. Dr. András Szász verweist in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle Studie der Universitätskliniken Erlangen, Tübingen, München und Düsseldorf zur Behandlung von lokal rezidivierendem Rektumkarzinom mit kurativer Strahlentherapie, gleichzeitiger Chemotherapie und zusätzlicher regionaler Hyperthermie: Ott, O.J. u.a.: Neoadjuvant Chemoradiation Combined with Regional Hyperthermia in Locally Advanced or Recurrent Rectal Cancer. Cancers 2021, 13, 1279.

Knochen & Krebs: Tumorkachexie fördert Knochenschwund bei Krebsbetroffenen

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Team der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems zeigt deutliche Korrelation zwischen Kachexie und Biomarkern des Knochenabbaus

Krems, 27. Juli 2021 – Der starke Verlust an Muskelmasse und Gewicht, den viele Krebspatientinnen und -patienten im Laufe ihrer Krankheit erleiden, hat auch Auswirkungen auf den Knochenstoffwechsel. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer Studie an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems (KL Krems). In dieser konnte eine deutliche Korrelation zwischen der als Kachexie bezeichneten Abmagerung und dem starken Anstieg von Biomarkern des Knochenabbaus festgestellt werden. Die Ergebnisse könnten die Grundlage für neue Präventionsmaßnahmen darstellen, um Osteoporose und Knochenbrüche in dieser bereits stark geschwächten Patientengruppe zu verhindern. Veröffentlich wurden die Ergebnisse jetzt im internationalen Fachjournal BMC Cancer.

Hyperthermie bei Magen-Darm-Tumoren und Bauchspeicheldrüsenkrebs

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Aktuelle Studien-Übersicht zur regionalen Hyperthermie bei Speiseröhren-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

In einer aktuellen Übersicht verweisen italienische Mediziner diverser Kliniken und Forschungseinrichtungen auf den „therapeutischen Wert der regionalen Hyperthermie im Kontext onkologischer Behandlungen“ von Magen-Darm-Tumoren bei Speiseröhren-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dazu versammelt die Synopse verschiedene Studien zum Einsatz der Hyperthermie in Kombination mit Chemotherapie, Strahlentherapie, Radiochemotherapie und Immuntherapie. Dabei ziele die modulierte Elektrohyperthermie als eine „neuere Methode der regionalen Hyperthermie“ auf maligne Zellmembranen und bösartige Zellen ab; sie erhöhe die Gewebe- bzw. Körpertemperatur durch ein externes elektromagnetisches Hochfrequenzfeld. Dies könne die Strahlungseffizienz erhöhen sowie chemotherapeutische Medikamente und immuntherapeutische Verfahren unterstützen.

Oncothermie-Begründer zum Rückgang der Krebsdiagnosen in Pandemie – Studie

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„Fortschritte bei der Krebsbehandlung durch Prävention, Screening, frühere Diagnosen sowie neue Therapien – bedroht durch Corona“.

„Es gibt bereits Studien, die die Folgen der Pandemie für die Früherkennung und Therapie auf Basis von Hochrechnungen betrachten und gravierende Auswirkungen feststellen. Der Blick auf das faktische Krankheitsgeschehen zeigt noch drastischere Auswirkungen“, warnt Prof. Dr. András Szász, Gründer der lokal-einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie), angesichts einer aktuellen Studie aus Italien. Auch das Medizinernetzwerk Esanum schlussfolgert auf Basis dieser Untersuchung, dass Covid 19 „nicht nur intensivmedizinisch ein Problem dar(stellt), sondern … nach Ansicht von Pathologen weitere Kollateralschäden nach sich ziehen (könnte). Verspätete oder ausbleibende Krebsdiagnosen gefährden ebenso Menschenleben“.

So beleuchtet die Studie aus Italien die Zahl der pathologisch bestätigten Krebs-Erstdiagnosen in Italien in den Wochen 11 bis 20 der Jahre 2018, 2019 und 2020. Ein Fazit: 2020 sank die Zahl der Neudiagnosen im Allgemeinen um 39 Prozent im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen. Prostatakrebs wurde um 75 Prozent weniger diagnostiziert, Blasenkrebs um 66, das kolorektale Karzinom um 62, Brustkrebs um 26 Prozent. Gleichzeitig stieg das Risiko, dass Krebs erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. So stieg die Zahl der Neudiagnosen von Metastasen allgemein um 79 Prozent.

„Auch ältere Brustkrebs-Patientinnen können Hyperthermie nutzen“

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Bundestags-Petition zur Anhebung der Altersgrenze bei Mammographie
Bisher haben Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren einen Anspruch auf Früherkennung von Brustkrebs. Dies will der KreisLandFrauenverband Friesland/Wilhelmshaven und die Gleichstellungsbeauftragte Friesland ändern. Ihre Initiative "MammoBis75" hatte eine Petition an den Bundestag gerichtet. Danach soll das Mammographie ­Screening künftig auch Frauen bis 75 offenstehen. Denn: Frauen im Alter von 70 Jahren leben heute im Durchschnitt noch 17 Jahre, die Zahl der Sterbefälle durch Tumore in der Brust steigt. Bisher bezahlen Krankenkassen nur Frauen im Alter zwischen 50 und 69 die Mammografie. In Frankreich und den Niederlanden liegt die Altersgrenze schon länger bei 75 Jahren. die Petition wurde über 80.000mal gezeichnet. Die notwendige Zahl von 50.000 für ein Quorum ist erreicht.

Die Petition hat offenbar Erfolg: Ende März 2021 meldet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der für die Bewertung von Arzneimitteln und Behandlungsverfahren zuständig ist: „Beratungen über eine Anpassung der Altersgrenzen beim Mammographie-Screening eingeleitet!“ Der GBA lässt überprüfen, ob eine Mammographie auch Frauen im Alter zwischen 45 und 49 Jahren sowie zwischen 70 und 74 Jahren nützt. Der GBA rechnet damit, dass ein „Stellungnahmeverfahren“ in der zweiten Jahreshälfte 2022 eingeleitet wird. Hintergrund für die Aufnahme der Beratungen ist eine Aktualisierung der EU- Brustkrebsleitlinie.

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