Krebs

Knochen & Krebs: Tumorkachexie fördert Knochenschwund bei Krebsbetroffenen

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Team der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems zeigt deutliche Korrelation zwischen Kachexie und Biomarkern des Knochenabbaus

Krems, 27. Juli 2021 – Der starke Verlust an Muskelmasse und Gewicht, den viele Krebspatientinnen und -patienten im Laufe ihrer Krankheit erleiden, hat auch Auswirkungen auf den Knochenstoffwechsel. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer Studie an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems (KL Krems). In dieser konnte eine deutliche Korrelation zwischen der als Kachexie bezeichneten Abmagerung und dem starken Anstieg von Biomarkern des Knochenabbaus festgestellt werden. Die Ergebnisse könnten die Grundlage für neue Präventionsmaßnahmen darstellen, um Osteoporose und Knochenbrüche in dieser bereits stark geschwächten Patientengruppe zu verhindern. Veröffentlich wurden die Ergebnisse jetzt im internationalen Fachjournal BMC Cancer.

Hyperthermie bei Magen-Darm-Tumoren und Bauchspeicheldrüsenkrebs

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Aktuelle Studien-Übersicht zur regionalen Hyperthermie bei Speiseröhren-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

In einer aktuellen Übersicht verweisen italienische Mediziner diverser Kliniken und Forschungseinrichtungen auf den „therapeutischen Wert der regionalen Hyperthermie im Kontext onkologischer Behandlungen“ von Magen-Darm-Tumoren bei Speiseröhren-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dazu versammelt die Synopse verschiedene Studien zum Einsatz der Hyperthermie in Kombination mit Chemotherapie, Strahlentherapie, Radiochemotherapie und Immuntherapie. Dabei ziele die modulierte Elektrohyperthermie als eine „neuere Methode der regionalen Hyperthermie“ auf maligne Zellmembranen und bösartige Zellen ab; sie erhöhe die Gewebe- bzw. Körpertemperatur durch ein externes elektromagnetisches Hochfrequenzfeld. Dies könne die Strahlungseffizienz erhöhen sowie chemotherapeutische Medikamente und immuntherapeutische Verfahren unterstützen.

Oncothermie-Begründer zum Rückgang der Krebsdiagnosen in Pandemie – Studie

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„Fortschritte bei der Krebsbehandlung durch Prävention, Screening, frühere Diagnosen sowie neue Therapien – bedroht durch Corona“.

„Es gibt bereits Studien, die die Folgen der Pandemie für die Früherkennung und Therapie auf Basis von Hochrechnungen betrachten und gravierende Auswirkungen feststellen. Der Blick auf das faktische Krankheitsgeschehen zeigt noch drastischere Auswirkungen“, warnt Prof. Dr. András Szász, Gründer der lokal-einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie), angesichts einer aktuellen Studie aus Italien. Auch das Medizinernetzwerk Esanum schlussfolgert auf Basis dieser Untersuchung, dass Covid 19 „nicht nur intensivmedizinisch ein Problem dar(stellt), sondern … nach Ansicht von Pathologen weitere Kollateralschäden nach sich ziehen (könnte). Verspätete oder ausbleibende Krebsdiagnosen gefährden ebenso Menschenleben“.

So beleuchtet die Studie aus Italien die Zahl der pathologisch bestätigten Krebs-Erstdiagnosen in Italien in den Wochen 11 bis 20 der Jahre 2018, 2019 und 2020. Ein Fazit: 2020 sank die Zahl der Neudiagnosen im Allgemeinen um 39 Prozent im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen. Prostatakrebs wurde um 75 Prozent weniger diagnostiziert, Blasenkrebs um 66, das kolorektale Karzinom um 62, Brustkrebs um 26 Prozent. Gleichzeitig stieg das Risiko, dass Krebs erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. So stieg die Zahl der Neudiagnosen von Metastasen allgemein um 79 Prozent.

„Auch ältere Brustkrebs-Patientinnen können Hyperthermie nutzen“

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Bundestags-Petition zur Anhebung der Altersgrenze bei Mammographie
Bisher haben Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren einen Anspruch auf Früherkennung von Brustkrebs. Dies will der KreisLandFrauenverband Friesland/Wilhelmshaven und die Gleichstellungsbeauftragte Friesland ändern. Ihre Initiative "MammoBis75" hatte eine Petition an den Bundestag gerichtet. Danach soll das Mammographie ­Screening künftig auch Frauen bis 75 offenstehen. Denn: Frauen im Alter von 70 Jahren leben heute im Durchschnitt noch 17 Jahre, die Zahl der Sterbefälle durch Tumore in der Brust steigt. Bisher bezahlen Krankenkassen nur Frauen im Alter zwischen 50 und 69 die Mammografie. In Frankreich und den Niederlanden liegt die Altersgrenze schon länger bei 75 Jahren. die Petition wurde über 80.000mal gezeichnet. Die notwendige Zahl von 50.000 für ein Quorum ist erreicht.

Die Petition hat offenbar Erfolg: Ende März 2021 meldet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der für die Bewertung von Arzneimitteln und Behandlungsverfahren zuständig ist: „Beratungen über eine Anpassung der Altersgrenzen beim Mammographie-Screening eingeleitet!“ Der GBA lässt überprüfen, ob eine Mammographie auch Frauen im Alter zwischen 45 und 49 Jahren sowie zwischen 70 und 74 Jahren nützt. Der GBA rechnet damit, dass ein „Stellungnahmeverfahren“ in der zweiten Jahreshälfte 2022 eingeleitet wird. Hintergrund für die Aufnahme der Beratungen ist eine Aktualisierung der EU- Brustkrebsleitlinie.

„Zweitmeinung ist ratsam – auch mit Blick auf komplementärmedizinische Therapien und Hyperthermie, auch in Pandemie.“

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Weniger Diagnose, Nachsorge und die Nutzung der Möglichkeit zur Zweitmeinung bei Krebs

Umfassend erläutert das US-Online-Magazin Verywell Health in Ausgabe 1-2021 die Möglichkeiten der Hyperthermie, etwa in einer multimodalen Onkologie. Aber: „Von Hyperthermie zur Behandlung von Krebs wird seltener gesprochen als von vielen anderen Behandlungen, aber das liegt nicht an mangelnder Wirksamkeit. Insbesondere das verbesserte Ansprechen auf die Strahlentherapie ist erwähnenswert, aber viele Krebspatienten sind sich dieser Behandlungsoption nicht bewusst.“ Daher sei es wichtig, „eigener Anwalt“ in der Krebsbehandlung zu sein „und nach allen Optionen zu fragen, die verfügbar sind.“ Verywell Health verweist auf die Zweitmeinung, um informationsbasierte Therapie-Entscheidungen zu erleichtern.

Weltkrebstag 4. Februar 2021-Studien: Weniger Krebsvorsorge und -therapien in der Pandemie.

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„Trotz Corona an Krebsvorsorge, Diagnose und Therapie denken!“

„Es gibt zwar Studien zu den direkten Auswirkungen von Corona auf die Versorgung von Krebspatienten. Wir müssen aber auch den Fokus auf die mittel-und langfristigen Folgen richten, wenn etwa aus Furcht vor einer Corona-Infektion Früherkennung, Diagnose oder Therapien eingeschränkt werden“, warnt Prof. Dr. András Szász, Gründer der lokal-einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie), anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2021.

Die Internationale Union contre le cancer (UICC) hat anlässlich des diesjährigen Weltkrebstages Mitglieder nach Auswirkungen der Pandemie befragt: Bei 80 Prozent gingen Screening und Diagnose-Maßnahmen zurück. Eine US-Studie der American Society of Clinical Oncology stellt „klare Trends“ fest. Im April 2020 sank die Zahl der Krebspatienten: Bei Lungen-, Darm- und hämatologischem Krebs um etwa 40 Prozent, bei Brustkrebs, Prostatakrebs und Melanomen um knapp 50 Prozent. Darüber hinaus wurden weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen durchgeführt (Brustkrebs -90 Prozent, Darmkrebs -85). Der „Trend“ ist international – und hat Folgen:

Neues Ausbildungsprogramm zur Hyperthermie im Rahmen multimodaler Krebstherapien

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„Wenn Hyperthermie ein Teil der medizinischen Ausbildung wird, kann dies komplementärmedizinische Krebstherapien stärken.“

Bereits seit über 20 Jahren hat etwa die Universitätsmedizin an der Berliner Charité die Entwicklung der Hyperthermie „wesentlich mitgeprägt“ (Charité). So können Studierende an der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie „alle relevanten aktuellen Modelle und Technologien erlernen“, so u.a. Tomotherapie, Brachytherapie - oder auch die Hyperthermie. Jetzt hat das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)zu Berlin zwei neue Ausbildungsprogramme für Doktoranden und Doktorandinnen aufgelegt. An beiden Programmen sind neben dem MDC weitere Verbundmitglieder wie Universitäten, Universitätskliniken und außeruniversitäre Institute sowie nicht-akademische Partnerorganisationen beteiligt.

MDC: „Es geht darum, wirksame Krebstherapien zu entwickeln … Höhere Temperaturen im Körper können Strahlentherapien gegen Krebs effektiver machen. Eine Kombination aus Chemotherapie und Hyperthermie könne dazu beitragen, „dass der Tumor schrumpft und Krebspatient/innen länger leben.“ In der Mitteilung des MDC heißt es weiter: „Ziel des Programms ´Hyperboost` ist die interdisziplinäre Ausbildung von 14 Fachleuten, die in einem ganzheitlichen Ansatz Fachwissen aus Physik, Bioinfomatik und Biologie mit Erfahrungen aus klinischen und vorklinischen Studien zusammenbringen.“

Flüssigbiopsie: Alles aus einer Hand zum Aufspüren von zirkulierenden Tumorzellen mittels PCR und Immunfärbung

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Das Potential der Flüssigbiopsie zur Identifizierung im Blut zirkulierender Tumorzellen erschließt sich erstmalig durch ein Medizintechnikunternehmen in Form eines breiten Angebots diagnostischer Verfahren. Ab sofort sind PCR-Tests als auch Immunfärbetests einer Firma mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung diagnostischer Tests für die Diagnostik von Krebs und anderen Erkrankungen erhältlich. OncoLab Diagnostics aus Wiener Neustadt (Österreich) ist ein weltweit agierender Spezialist für blutbasierte Biopsietests. Das Unternehmen entwickelt üblicherweise eigenständig patentgeschützte Tests und hat seine Entwicklungskapazitäten durch eine Kooperation mit AxonDx, einem US-Spezialisten für optische Bilderfassungssysteme und für auf künstlicher Intelligenz basierender Software, deutlich ausgebaut. Produkte sind sowohl für reine Forschungszwecke als auch in Kürze mit CE-IVD-Kennzeichnung für diagnostische Zwecke erhältlich.

Universitäre Studie über Hyperthermie bei Brustkrebs aus Malta

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„Ziel ist, Zielkrebsgewebe erwärmen, ohne Tumor umgebendes gesundes Gewebes zu schädigen.“

Auf die Möglichkeit, Brustkrebs mit Hyperthermie zu behandelnden und eventuelle Nebenwirkungen weitgehend zu vermeiden, verweist eine Studie der Universität von Malta (7/2020). Auch hier ist Brustkrebs die häufigste Krebsart –und wie weltweit - häufigste Ursache für krebsbedingte Mortalität bei Frauen. Die Behandlung, so die Studie, erfolge ein der Regel je nach Art des Krebse und dem Stadium durch Strahlentherapie, Chemotherapie, Hormontherapie und Chirurgie. Die Hyperthermie biete in diesem Kontext eine zusätzliche Option, Krebs durch lokal fokussierte Wärme zu bekämpfen: „As effective as these methods may be, they come with unwanted physical or psychosocial side effects.” Eine Behandlung mit Hyperthermie könne, so die Studie, „einen Unterschied machen“, um mögliche, unerwünschte physische oder psychosoziale Nebenwirkungen komplementärmedizinisch zu mindern.

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