Wissenschaft

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Forschung zur Versorgung von Traumapatienten: Wiener Know-how (inter)national gefragt

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Symposium präsentiert Forschungserfolge und feiert 20 Jahre Trauma Care Consult GmbH

Forschung zum Wohle von Unfallpatienten hat in Wien eine lange Tradition. Die Erfolge der letzten Jahre werden heute unter direkter/indirekter Teilnahme von über 25 Firmen mit einem Symposium gewürdigt. Im Fokus liegt dabei die jahrzehntelange Zusammenarbeit von internationalen Forschern und Unternehmern in Österreich. Exemplarisch für viele gemeinsame medizinische Fortschritte steht dabei das 20-jährige Firmenjubiläum der Trauma Care Consult GmbH, deren Know-how von internationalen Pharmakonzernen wie von Start-ups gleichermaßen gefragt ist.

Unfälle müssen kein Beinbruch sein - oftmals kommt es schlimmer! Doch modernste medizinische Versorgung reduziert die Folgen selbst bei schweren Verletzungen auf das mögliche Minimum. Einen großen Beitrag dazu leistet die Unfallforschung, die in Österreich vor allem am Forschungszentrum für Trauma der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA)* erfolgt. Diese Einrichtung veranstaltet heute ein von mehr als 25 großen und kleinen Firmen besuchtes Symposium. Es werden zahlreiche Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Forscher mit diesen Unternehmen vorgestellt. Außerdem wird das 20-jährige Firmenjubiläum der Trauma Care Consult GmbH (TCC) gefeiert, die als Pionier in der wirtschaftlich erfolgreichen Unfallforschung gilt.

EUROPA & USA: EINIGKEIT BEI DEFINITION & DIAGNOSE EINER SPEZIELLEN FORM DES BLUTHOCHDRUCKS

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Mediziner der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems trägt zu weltweitem Konsensus-Prozess bei

Krems, 6. November 2018 – Für die Definition und die Diagnose einer speziellen Form des Bluthochdrucks gelang vor kurzem eine transkontinentale Einigung. Bisher war es für die als Liegendhypertonie bei neurogener Hypotonie im Stehen bezeichnete Form des Bluthochdrucks schwierig, ein umfassend akzeptiertes Krankheitsbild zu beschreiben – und dementsprechend zu diagnostizieren. Dank eines jetzt veröffentlichten Konsensuspapers konnte Einigkeit zwischen zwei bedeutenden amerikanischen und europäischen Verbänden erzielt werden. Ein Mediziner der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems trug als Präsident des europäischen Verbandes dabei zur Entstehung des Konsenses bei.

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Elektroschock gegen Bakterien: Elektrische Felder zerstören Listerien und schonen Nährstoffe

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Team der Universität für Bodenkultur Wien findet Bedingungen für produktschonende Inaktivierung von Listerien bei der Weiterverarbeitung von Molkenproteinen

Wien, 24. Oktober 2018 – Niedrige Temperaturen und ein saures Milieu begünstigen die Nutzung einer wirksamen Methode zur Inaktivierung von Listerien (und anderen Keimen) bei der Weiterverarbeitung von Molkenproteinen – ohne wertvolle Inhaltsstoffe zu zerstören. Dies hat ein Team der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Zusammenarbeit mit einem internationalen Nahrungsmittelkonzern herausgefunden und jetzt publiziert. Die Inaktivierung der gesundheitsschädlichen Bakterien erfolgt dabei durch Elektroporation – ein Verfahren, das im Gegensatz zur konventionellen Haltbarmachung durch Erhitzung ohne drastische Temperaturerhöhung auskommt und somit zum verbesserten Erhalt von Nährstoffen beitragen kann. Die vom BOKU-Team nun identifizierten Bedingungen ermöglichen somit die schonende Konservierung von Molkenprotein-Lösungen, ohne wesentlichen Verlust an Nährstoffen.

IASLC-Kongress 2018: aktueller Stand der Therapie des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms

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Auf der diesjährigen World Conference on Lung Cancer der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) wurden die aktuellen Studienergebnisse zur Immun-Chemo-Kombinationstherapie, zum Einsatz von Antikörpern sowie zu deren Einfluss auf die unmittelbare klinische Behandlung vorgestellt. Auf der Kongressplattform hematooncology.com finden interessierte Ärzte einen aktuellen Bericht zur Therapie des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms.
Stuttgart, 23. Oktober 2018 – Vom 23. bis 26. September fand in Toronto der World Congress on Lung Cancer der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) statt. Es wurden zahlreiche aktuelle Studienergebnisse zur Therapie des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) präsentiert. Dabei spielen die Immun-Chemo-Kombinationstherapie sowie therapeutische Ansätze mit Antikörpern, wie dem Programmed-Cell-Death-Ligand-1(PD-L1)-Antikörper, eine tragende Rolle. Auch die zielgerichtete Therapie mit Anaplastic-Lymphoma-Kinase(ALK)-Inhibitoren scheint erfolgversprechend. Die Präsentation der Überlebensdaten aus einer der wichtigsten Studien zum Lungenkarzinom-Screening wurde ebenfalls mit großer Spannung erwartet.

Spenderorgane on demand: Forschung für realitätsnahe Organmodelle aus dem 3D-Drucker

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Medizintechniker der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems starten Projekt zur Erzeugung von Gewebemodellen am 3D Drucker

Krems, 02.10 2018 – Die Herstellung von Organmodellen mit realitätsnahen Materialeigenschaften ist das Ziel eines jetzt an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften gestarteten Forschungsprojekts. Der Einsatzbereich dieser biologischen Gegenstücke wird dabei vor allem in der Forschung und Medizinerausbildung liegen, bei der die Verwendung wertvoller Spenderorgane reduziert und komplizierte Eingriffe trainiert werden könnte. Umfangreiche Analysen von Material- und Organeigenschaften stehen am Beginn des Projekts. Die so gewonnenen Daten werden dann "Rezepte" für 3D-Druckern liefern, die Materialeigenschaften "on demand" produzieren können.

Digitale Plattformen: Wieso, weshalb, warum – und vor allem wie?

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Aachener Veranstaltung klärt auf über Chancen und Risiken

Aachen, 01.10.2018: Am 13. und 14. November findet im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus die CDO Aachen 2018 – Chancen digitaler Plattformen nutzen! – statt. Das FIR an der RWTH ist, zusammen mit seinen Mitveranstaltern, u. a dem VDMA und dem digitalHUB Aachen, verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Programms, das die Fachtagung mit einem Ausstellerforum kombiniert. Branchenkenner und Visionäre aus Wirtschaft und Forschung vermitteln in Vorträgen, interaktiven Workshops und geführten Touren durch Innnovationslabore und die Industie-4.0-Referenzfabrik Ideen, Erfahrungen und Lösungen rund um digitale Technologien und ihre Potenziale.

Energiemanagement 4.0 – Projektabschluss „FlAixEnergy“

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Informationsveranstaltung im Kontext Energiemanagement am FIR an der RWTH Aachen

Aachen, 18.09.2018. Erfolgreich schloss das FIR an der RWTH Aachen mit seinen Konsortialpartnern, darunter QSC AG, StreetScooter GmbH, Flexible Elektrische Netze FEN GmbH, DIN e. V., die Demonstrationsfabrik Aachen GmbH sowie drei Tochterunternehmen der PSI AG jetzt das Forschungsprojekt „FlAixEnergy“ ab. Dazu lud das Konsortium nach dem offiziellen Projektabschluss Vertreter aus Industrie und Forschung zu einer Informationsveranstaltung zu Themen rund um Energiemanagement 4.0 und Digitalisierung ein.

Ziel des Forschungsprojekts „FlAixEnergy“ ist die Entwicklung einer Energieflexibilitätsplattform, die über ein mehrstufiges Modell Flexibilität von industriellen Verbrauchern in Clustern zusammenführt, diese bewertet und mit der regionalen Energieerzeugung ausbalanciert. Dazu wurden plattformspezifische Mechanismen und Methoden für die Anwendung und Nutzung von energieflexiblen Potenzialen entwickelt. Das Forschungsvorhaben liefert damit einen Beitrag, die Energieversorgung wirtschaftlich und umweltverträglich zu gestalten und gleichzeitig eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Langfristig leistet das Projekt einen Beitrag zum 6. Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ der Bundesregierung zur Entwicklung des Strommarkt 2.0.

APEIRON gibt Zusammenarbeit mit 
Lead Discovery Center GmbH bekannt

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Medizinische Chemie-Allianz zur Entwicklung neuer Checkpointblockade-Ansätze

Wien, Österreich, 19. September 2018. APEIRON Biologics AG, ein Biotechnologie-Unternehmen, das neuartige Immuntherapien gegen Krebs entwickelt, gab heute eine Kooperationsvereinbarung mit der Lead Discovery Center GmbH (LDC) bekannt, einer 2008 von Max-Planck-Innovation gegründeten Technologietransfer-Organisation, zur gemeinsamen Entwicklung neuartiger Immun-Checkpoint-Modulatoren. Die beiden Unternehmen werden die medizinalchemische Entwicklung gemeinsam durchführen, um neuartige Substanzen zu optimieren, die an Immun-Checkpoints, wichtigen Kontrollpunkten in der Krebsimmunität, wirken. Alle Moleküle aus dieser Zusammenarbeit sind Eigentum von APEIRON und werden die Entwicklungspipeline von APEIRON stärken.

BEKANNTGABE DER BALZAN PREISTRÄGER 2018

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Die Terre des Hommes Stiftung wird mit dem Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern ausgezeichnet, der in diesem Jahr zusätzlich verliehen wird

Die Preisträger aus vier Fachgebieten erhalten je 750.000 Schweizer Franken ( € 670.000).
Die Hälfte des Preisgeldes muss zur Finanzierung von Forschungsprojekten verwendet werden.
Der Friedenspreis ist mit einer Million Schweizer Franken dotiert ( € 890.000).

Mailand, 10. September 2018 - Heute wurden in Mailand die Namen der Balzan Preisträger 2018 bekannt gegeben:

Marilyn Strathern (Grossbritannien), University of Cambridge, für Sozialanthropologie
Jürgen Osterhammel (Deutschland), Universität Konstanz, für Globalgeschichte
Detlef Lohse (Deutschland/Niederlande), Universität Twente, für Fluiddynamik
Eva Kondorosi (Ungarn), Forschungszentrum der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, für Chemische Ökologie
Der Balzan Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern wird der Organisation Terre des Hommes (Schweiz) verliehen.

Wiener Biotech-Firma Marinomed auf Wachstumskurs

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• Technologieplattform Marinosolv® entwickelt sich schneller als geplant
• Verträge mit Berlin-Chemie und Mundipharma erweitern Vertriebsgebiet für Carragelose®-Produkte
• Optionen zur weiteren Wachstumsfinanzierung, einschließlich eines Börsengangs, in Prüfung 


Wien, 29. August 2018. Die Wiener Marinomed Biotech AG (Marinomed) setzt ihren Wachstumskurs konsequent fort. Bei der Entwicklung ihrer Marinosolv®-Technologieplattform erzielt das Unternehmen bedeutende Fortschritte und kann früher als erwartet, noch im Winter 2018/19, mit der klinischen Zulassungsstudie (Phase III) für das erste Produkt der Technologieplattform starten. Für ihre etablierte Carragelose®-Plattform, die innovative patentgeschützte Produkte zur Behandlung von viralen Infektionen der Atemwege umfasst, konnte das biopharmazeutische Unternehmen mit dem Abschluss von zwei neuen Verträgen das Vertriebsgebiet um insgesamt zehn Märkte erweitern. Marinomed prüft daher zur Finanzierung der weiteren Unternehmensentwicklung mehrere Optionen, einschließlich eines Börsenganges (IPO) an der Wiener Börse.

INNOVATIVE PLATTFORMEN FÜR EINEN MILLIARDENMARKT
Die Technologieplattform Marinosolv® soll die Wirksamkeit von schwer löslichen Wirkstoffen speziell für die Behandlung von sensiblen Organen wie Augen und Nase erhöhen. Diese innovative Technologie verfügt über das Potenzial, einige Therapien im Bereich Allergie und Autoimmunerkrankungen nachhaltig zu verändern.

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