Klimaneutral

Die Green Value SCE Genossenschaft über PR-Maschen von Erdölkonzernen

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Energiekonzern Eni will auf „klimaneutral“ umstellen – Fachleute sind kritisch

Suhl, 10.07.2019. „Es ist zunächst einmal anzuerkennen, wenn Unternehmen generell etwas gegen Umweltverschmutzung unternehmen, zumal dann, wenn es sich um besonders umweltverschmutzende Geschäftsfelder handelt“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Doch das, was der Energiekonzern Eni öffentlichkeitswirksam in der Presse promotet, halten viele Fachleute für den falschen Weg. „Schlimmer noch, das neue Umweltschutzprogramm von Eni verschärfe die durch die Ölindustrie verursachten Probleme sogar“, so Green Value SCE.

Kompensation durch Baumplantagen

Was plant der italienische Konzern Eni, dessen Schwerpunkte im Bereich Erdöl, Erdgas, der Stromerzeugung und der Petrochemie liegen? „Das Unternehmen will, so die Medienkampagne, ab dem Jahr 2030 nur noch klimaneutral wachsen. Mit einem sogenannten Kompensationsgeschäft will Eni ab dann jährlich 20 Millionen Tonnen Kohlendioxyd einsparen“, so die Fachleute der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Möglich soll dies werden durch Investitionen in große Forstwirtschaftsprojekte. Die Bäume sollen dabei den im Rahmen der Aktivitäten von Eni freigesetzten Kohlenstoff wieder aufnehmen und binden. „Um dies zu erreichen, sind nicht nur enorme Investitionen nötig, sondern auch massive Eingriffe in die Natur“, so Green Value SCE.

Flächen größer als die Niederlande

MVG Medienproduktion verringert CO2-Ausstoß

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Das Aachener Unternehmen MVG Medienproduktion verringert seinen CO2-Ausstoß für das Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um
2,4 %. Seit dem letzten Jahr arbeitet die MVG klimaneutral. Das bedeutet, dass neben der Vermeidung und Reduktion des CO2-Austoßes unvermeidbare Emissionen durch international anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.

In Zusammenarbeit mit ClimatePartner hat die MVG gerade die Treibhausgasbilanz für 2016 erstellt. Anhand dieser wurde der genaue Wert, den es auszugleichen gilt, ermittelt. Auch werden Potenziale und Strategien zur Emissionsreduzierung weiterentwickelt. Zum Ausgleich der unvermeidbaren Emissionen unterstützt die MVG das Klimaschutzprojekt nach Gold-Standard „Saubere Kochöfen, Landesweit, Peru“. Neben dem Klimaschutz zielen die ausgewählten Projekte auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Regionen ab.

Die erfolgreiche Verringerung der Emissionen spornt dazu an, weiterhin an der Vermeidung und Reduktion zu arbeiten. Die MVG leistet außerdem ihren Beitrag zum Umweltschutz, indem zum Beispiel eigene Brief- und Warensendungen klimaneutral versendet und die Versandkataloge sowie MVG-Publikationen klimaneutral produziert werden.

MVG Medienproduktion arbeitet klimaneutral

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Das Aachener Unternehmen MVG Medienproduktion arbeitet bereits seit Ende August 2016 klimaneutral. Dazu ließ die MVG eine Treibhausgasbilanz erstellen und gleicht unvermeidbare Emissionen durch international anerkannte Klimaschutzprojekte aus.

Die Zielsetzung des Versandhändlers und Dienstleistungsunternehmens ist die Vereinbarkeit des Arbeitsalltags mit aktivem Umwelt- und Klimaschutz. Durch die Erstellung der Treibhausgasbilanz in Zusammenarbeit mit Climate-Partner werden nicht nur Emissionen ausgeglichen, sondern Potenziale und Strategien zur Emissionsreduzierung entwickelt. Zum Ausgleich unvermeidbarer Emissionen investiert die MVG in Klimaschutzprojekte in Indien. Die ausgewählten Projekte zielen neben dem Klimaschutz auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in der jeweiligen Region ab.

„Kochöfen, Klima-Kollekte, Indien“ heißt das von der MVG unterstützte Projekt mit zwei Schwerpunkten. In Anantapur und Visakhapatnam werden modernere und effizientere Holzöfen gebaut, die 25% weniger Holz verbrauchen und weniger gesundheitsschädlichen Rauch absondern. In Karnataka werden Biogasanlagen gebaut. Mit dem dort produzierten Strom kann gekocht und Wasser erhitzt werden. Die Biogasanlagen werden mit Kuhdung und anderen organischen Abfällen betrieben. Dadurch können gesundheitsschädliches Kerosin und die knappe Ressource Brennholz eingespart werden. Außerdem schaffen der Bau und die Wartung dieser Biogasanlagen Arbeitsplätze.