Wirtschaft

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Buy American?

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(Hamburg, 30. Juni 2017) Das vom US-amerikanischen Präsidenten Donald J. Trump im März dieses Jahres unterzeichnete Dekret „Buy American, Hire American“ bevorzugt künftig inländische Firmen bei Regierungsaufträgen. Welche Risiken sich aus der protektionistischen Linie der Trump-Administration für den öffentlichen Haushalt der USA ergeben, ob dabei völkerrechtliche Verträge verletzt werden und wie deutsche Unternehmen darauf reagieren können, beantwortet Hauke Schüler, Fachanwalt für Vergaberecht und Kenner des amerikanischen Beschaffungswesens, im Interview in der aktuellen Ausgabe von SUPPLY, dem Magazin für Vergabe und Beschaffung (Ersterscheinungstag: 29.6.2017)

Aufgrund des immer schon protektionistisch ausgelegten amerikanischen Vergaberechts liegt dem neu erlassenen Beschluss weder ein Politikwechsel zugrunde, noch ist er unmittelbar neues Recht. Das Dekret verstärkt lediglich Trumps protektionistische Ambitionen und nimmt Beschaffungsstellen auf Bundesebene in die Pflicht. Die politische Debatte dreht sich somit nicht um die Rechtmäßigkeit des Dekrets, sondern um dessen Risiken. Insbesondere die Verknappung des für die öffentliche Beschaffung verfügbaren Markts – gesondert in Zeiten transnationaler Arbeitsteilung – und damit einhergehende Preiserhöhungen könnten zur Belastung des staatlichen Haushalts führen.

Öffentliche Aufträge? Nein Danke!

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(Hamburg, 06. Juli 2017) Bau- und Handwerksbranchen setzten immer weniger auf Aufträge aus öffentlicher Hand. Insbesondere auf lokaler Ebene klaffen Kostenschätzungen und Angebote weit auseinander. Die Gründe hierfür sind vielfältig und die Fronten verhärten sich. Viele Unternehmen setzten ausschließlich auf den privaten Sektor, berichtet SUPPLY, das Magazin für Vergabe und Beschaffung, in seiner aktuellen Ausgabe (Ersterscheinungstag: 29.6.2017)

Die wirtschaftliche Situation der Bau- und Handwerksbranche blüht – der Titel des neuen Konjunkturberichts für das erste Quartal des Jahres 2017 unterstreicht dieses: „Die Stimmung im Handwerk erreicht Höchstwerte“. Grund sind hohe private und öffentliche Investitionen in Wohnungsbau und Sanierungsarbeiten. Allerdings: Problematiken ergeben sich auf Seite der öffentlichen Auftraggeber: Die Auslastung der handwerklichen Betriebe führt durch den wegfallenden Wettbewerb zu enormen Preissteigerungen, so dass etliche Vergabeverfahren aufgehoben werden – Beispiele hierfür gibt es viele:
Lenzkirch, ein Ferienort im Schwarzwald: Auf eine Ausschreibung für geplante Kanalsanierungsarbeiten mit einer Kapazität von 200.000 Euro ging gerade einmal ein Angebot ein, das bei Betrachtung der Einzelpositionen zwischen 200 und 600 Prozent höher über den kalkulierten Preisen lag. Folge: Ausschluss des Angebots und Aufhebung der Ausschreibung. Bundesweit kein Einzelfall.

Vernetzung in allen Bereichen oder: „einfach machen!“

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24. Aachener ERP-Tage im Rückblick

Aachen, 30. Juni 2017. „In diesem Jahr war alles anders.“ – mit diesen Worten verabschiedete Professor Volker Stich, Geschäftsführer des FIR an der RWTH Aachen, die knapp 250 Teilnehmer der 24. Aachener ERP-Tage, die vom 20. bis 22. Juni 2017 im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus stattfanden. Unter dem Motto „ERP und MES – Intelligente Vernetzung auf dem Weg zu Industrie 4.0“ trafen sich Experten aus Industrie und Forschung und diskutierten die Chancen und Risiken der Integration von Wertschöpfungsprozessen in Unternehmen.

Dabei gingen die Inhalte weit über die reine Betrachtung der Systemwelten hinaus und entführten die Teilnehmer in übergreifende Kontexte – ein Muss, denn, so Stich, nur derjenige ist erfolgreich, der willens und in der Lage ist, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Dies gelte für ERP- und MES-Anbieter und -Nutzer gleichermaßen. Industrie 4.0 und die Digitalisierung von Geschäftsabläufen biete auch der ERP- und MES-Branche große Potenziale deutlich über die Programmierung hinaus. Im Sinne der Interdisziplinarität und Interaktivität sei nicht mehr ausschließlich das ERP- oder ME-System, sondern die Vernetzung zwischen diesen Systemen und dem Menschen relevant.

Atreus ist „Bester Berater“, TOP-Consultant und Top-Personaldienstleister

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München, 26. Juni 2017 – Die Atreus GmbH, der führende deutsche Anbieter für Interim-Management-Lösungen, ist vom Wirtschaftsmagazin brand eins zum vierten Mal in Folge als „Bester Berater“ im Bereich „Interimsmanagement“ und zum ersten Mal in den Branchen „Auto & Zulieferer“ und „Maschinen- & Anlagenbau“ ausgezeichnet worden. Außerdem ist Atreus TOP Consultant 2017 und Top-Personaldienstleister 2017.

In einer großen Umfrage hat brand eins gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Statista die besten Berater für verschiedene Branchen und Arbeitsbereiche ermittelt. Neben der Auszeichnung im Bereich Interimsmanagement wurde Atreus 2017 erstmals in das Top-Ranking der besten deutschen Beratungsunternehmen für die Branche „Auto & Zulieferer“ aufgenommen und erhielt mit drei Sternen jeweils die Bestnote in der Kundenbewertung.

„Das positive Feedback unserer Kunden spiegelt sich auch im diesjährigen Ranking von brand eins mit Spitzenpositionen wider“, sagt Rainer Nagel, Mitgründer und Managing Partner bei Atreus. „Unsere Beratungskompetenz und Umsetzungsexpertise wird am Markt deutlich wahrgenommen, auf Anhieb mit Spitzenranking in der Automobilbranche und erstmals auch im Maschinen- und Anlagenbau. Der Ansatz, unser branchenspezifisches Know-how in den Atreus Solution Groups zu bündeln, zahlt sich voll aus und wird von unseren Kunden geschätzt.“

Netfonds bietet digitalen Depoteröffnungs-Assistenten mit Blitzregistrierung

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Die Netfonds Gruppe erweitert sein Produktportfolio mit dem digitalen Depoteröffnungs-Assistenten „fundautomat“. Der Depoteröffnungs-Assistent kann in jede Website eingebunden werden und bedarf zur Vermittlung eines Depots nur eine stabile Internetverbindung. Der gesamte Depoteröffnungsprozess verläuft papierlos, der Kunde wird dabei online via Webcam legitimiert. Dank der Software as a Service-Architektur wird die Bereitstellung sowie Weiterentwicklung von Netfonds übernommen.

„Die Digitalisierung wird dazu führen, dass jeder Finanzdienstleister ein digitales Serviceangebot für seine Kunden zu Verfügung stellen muss, um im Rennen zu bleiben“, betont Martin Steinmeyer, Vorstand der Netfonds AG

NFS Netfonds - Haftungsdach wird „Arbeitgeber“ für ehemalige Bankberater

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• Digitalisierungsdruck, Regulation und Niedrigzins bestimmen derzeit den Umstrukturierungskurs bei etlichen Banken- und Sparkassen. Der fortwährende Umbruch mit teils unpopulären Entscheidungen verunsichert zugleich unzählige Bankberater wie Kunden. Infolgedessen kommt es zu einer sukzessiven ansteigenden Wechselbereitschaft aus dem Lager der Anlageberater.
• Der NFS Netfonds Financial Service GmbH wird durch diese Zielgruppe offenkundig besondere Beachtung geschenkt. So wächst das Haftungsdach der Netfonds Gruppe aufgrund anhaltender Nachfrage äußerst dynamisch.

Schlagzeilen in den Medien zeigen: Die Bankenwelt steht vehement unter Druck. Bekanntermaßen zwingen anhaltender Niedrigzins, Regulation, Digitalisierungshype und zunehmender Wettbewerb das Gros der Kreditinstitute dazu, ihre Sparten und Geschäftsmodelle einer intensiven Prüfung zu unterziehen. Demzufolge werden Prozesse wie Kosten- und Risikomanagement rigoros optimiert, um Profitabilitätssteigerungen zu erzielen. Sieht man an dieser Stelle keine realistische Chance, bleibt ein zweiter Weg: So hat unlängst eine Privatbank entschieden, sich gleich komplett aus dem „Deutschlandgeschäft“ zurückzuziehen.

Proindex Capital AG: Internationaler Währungsfonds (IWF) sieht stärkeres Wirtschaftswachstum für Paraguay

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Suhl, 19.06.2017. „Ein stärkeres Wirtschaftswachstum als zunächst erwartet, bei gleichzeitig stabilen Staatsfinanzen dürfte das Vertrauen internationaler Investoren für Paraguay stärken“, sagt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Seine Unternehmensgruppe ist seit vielen Jahren in Paraguay aktiv. So beispielsweise in der Wiederaufforstung von Regenwäldern, aber auch in der Immobilienwirtschaft. Hierzu gab die Regierung Paraguays bekannt, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Schätzungen für 2017 nochmals angehoben hat. Er sieht jetzt ein Wirtschaftswachstum von 4,3 % (vorher 3,3 %) in diesem Jahr. Die letzte Schätzung war erst im April des Jahres vorgenommen worden. Auch die Paraguayische Zentralbank hatte im April ihre Schätzungen angepasst und die Wachstumsprognose auf 4,2 % erhöht.

Die WKZ Wohnkompetenzzentren über Mietpreis-Explosionen und -Bremsen

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Experten halten die Mietpreisbremse in der jetzigen Form für gescheitert

Ludwigsburg, 14.06.2017. „Seit rund zwei Jahren gilt in mehr als 300 Städten die Mietpreisbremse. In vielen dieser Städte sind seither die Mieten stärker gestiegen als vorher. Verbraucherschützer fordern daher eine Überarbeitung der Mietpreisbremse, sie sei in der jetzigen Form weitgehend gescheitert“, sagt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Richtig ist: In Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern stiegen die Mieten in den vergangenen zwölf Monaten um durchschnittlich 6,3 Prozent. Betrachtet man ganz Deutschland, also auch kleine Städte und Gemeinden, waren es immerhin auch fünf Prozent. Tendenz weiterhin steigend. „Dabei dürften derart Mietsteigerungen, aus Sicht der Mietpreisbremse, eigentlich gar nicht möglich sein“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Offensichtlich wird sie an vielen Orten nicht eingehalten und dies schlicht nicht kontrolliert – und das ist nur eines der Probleme, die gerade Kommunalpolitiker in der derzeitigen Wohnungspolitik sehen. Sie bemängeln auch, dass viele Familien, die einen vergleichsweise günstigen Mietvertrag hätten, sich – zum Beispiel bei Jobwechsel oder Nachwuchs - nicht mehr trauen würden zu kündigen und umzuziehen.

Green Value SCE zum einsamen Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen

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Vermeintliche Förderung von Öl und Gas bringen die USA nicht wirklich vorwärts

Suhl, 08.06.2017. Es klingt ein wenig nach „Wahlversprechen“ - die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen. Die USA würden durch das Abkommen wirtschaftlich benachteiligt. „Zudem sollen wohl die Wählerstimmen in den gebeutelten Regionen der USA, die zu lange auf Öl, Gas und Kohle gesetzt haben, befriedigt werden. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass die Grenzen zwischen arm und reich in den USA immer weiter auseinanderdriften“, meinen die Experten der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Gerade die Kohleregionen erhoffen sich dabei einen Aufschwung durch weniger Einschränkungen in der Umweltpolitik. Gerade so, als ob in Deutschland der Braunkohleabbau wiederbelebt würde, indem man den süßlichen Geruch ignoriert. Ob dieser Aufschwung kommt, steht in den Sternen.

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