Klimakrise

Green Value SCE: Plastikmüll im weltweiten Vergleich

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Zwanzig Unternehmen produzieren 55 Prozent des weltweiten Plastikmülls.

Suhl, 23.05.2021. „Laut Plastic Waste Makers Index sind zwanzig Unternehmen dafür verantwortlich, mehr als die Hälfte aller Einweg-Plastikmüllprodukte der Welt zu produzieren, die Klimakrise zu befeuern und eine Umweltkatastrophe zu verursachen. Zu den globalen Unternehmen, die für 55 Prozent der weltweiten Kunststoffverpackungsabfälle verantwortlich sind, gehören laut einer umfassenden neuen Analyse sowohl staatliche als auch multinationale Unternehmen, darunter Öl- und Gasriesen sowie Chemieunternehmen“, erklären die Experten der Green Value SCE Genossenschaft.

Der Plastic Waste Makers Index zeigt zum ersten Mal die Unternehmen, die Polymere herstellen, die zu wegwerfbaren Plastikgegenständen werden, von Gesichtsmasken bis zu Plastiktüten und Flaschen, die am Ende ihrer kurzen Lebensdauer die Ozeane verschmutzen oder verbrannt oder auf Mülldeponien geworfen werden. Die Studie zeigt auch, dass Australien vor den USA, Südkorea und Großbritannien eine Liste von Ländern anführt, in denen pro Kopf die meisten Einweg-Plastikmüll erzeugt werden.

Green Value SCE: Chinas Emissionen steigen

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Laut dem Bericht übersteigen Chinas Emissionen die der USA und der Industrieländer zusammen.

Suhl, 18.05.2021. „Laut einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Forschungs- und Beratungsunternehmens Rhodium Group lagen die Treibhausgasemissionen von China im Jahr 2019 über denen der USA und der Industrieländer zusammen“, erklären die Experten der Green Value SCE Genossenschaft. Chinas Emissionen haben sich in den letzten drei Jahrzehnten mehr als verdreifacht, fügte der Bericht hinzu. China ist jetzt für mehr als 27 Prozent der weltweiten Gesamtemissionen verantwortlich. Die USA, der zweithöchste Emittent der Welt, machen 11 Prozent der weltweiten Gesamtzahl aus. Indien ist für 6,6 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich und verdrängt die 27 Nationen in der Europäischen Union, auf die 6,4 Prozent entfallen, heißt es in dem Bericht.

Die Ergebnisse kommen nach einem Klimagipfel, den Präsident Joe Biden im vergangenen Monat veranstaltete, bei dem der chinesische Präsident Xi Jinping sein Versprechen bekräftigte, den Emissionspeak des Landes bis 2030 sicherzustellen. „Er wiederholte auch Chinas Engagement, bis Mitte des Jahrhunderts Netto-Null-Emissionen zu erreichen, und drängte darauf Länder zusammenarbeiten, um die Klimakrise zu bekämpfen“, fügt die Green Value SCE Genossenschaft hinzu.

Proindex Capital AG: Rio Paraguay leidet unter der Dürre

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Der Rio Paraguay hat nach Monaten extremer Dürre in der Region seinen niedrigsten Stand seit einem halben Jahrhundert erreicht.

Suhl, 13.04.2021. „Der Rio Paraguay hatte Ende 2020 seinen niedrigsten Stand seit einem halben Jahrhundert erreicht. Das hängt vor allem mit der extremen Dürre im vergangenen Jahr zusammen“ erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. „Für Paraguays Binnenwirtschaft ist der Fluss von extremer Wichtigkeit, da etwa 85 Prozent des Außenhandels über den Rio Paraguay abgewickelt werden. Die Ursachen sind natürlich im Klimawandel zu suchen. Aufgrund fehlender Niederschläge im Pantanal-Gebiet des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso ist der Fluss erschöpft. Der Fluss entspringt aus diesem Gebiet und fließt auch durch Bolivien und Argentinien“, fügt Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

Der Rückgang des Wasserspiegels hat den Verkehr von Frachtschiffen auf dem Rio Paraguay verlangsamt und zu erheblichen Kostenüberschreitungen beim Transport von Kraftstoff, Dünger, Lebensmitteln und anderen importierten Gütern geführt. „Hinzu kommt, dass der Fluss auch wichtig ist für die Trinkwasserversorgung in Paraguay. Es ist also eine wirklich ernste Situation. Bei der Einfuhr von Produkten sollte es nicht zu Engpässen kommen“, so die Proindex Capital AG.

Green Value SCE: Klimakrise bringt höchste Temperaturen seit Beginn der Menschheit

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Klimakrise: Die Welt ist seit mindestens 12.000 Jahren am heißesten – eine aktuelle Studie zeigt, dass die Temperaturen seit Beginn der menschlichen Zivilisation am höchsten sind.

Suhl, 16.02.2021. Der Planet Erde hat den Temperaturhöchststand seit 12.000 Jahren erreicht. Das entspricht der gesamten Entwicklung der menschlichen Zivilisation. Die Analyse der Oberflächentemperaturen der Ozeane zeigt, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die Welt in ein „Neuland“ versetzt hat. Der Planet ist möglicherweise sogar seit 125.000 Jahren am wärmsten, obwohl Daten, die in so weiter Vergangenheit liegen, weniger sicher sind“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE.