Lyrik

Kindesmissbrauch: Mira Far überwindet das Trauma

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Eine mutige Frau schweigt nicht länger und beschreibt die körperlichen und seelischen Verletzungen

Es geschieht im engsten Familienkreis – sexueller Missbrauch. Als Kind war die Autorin den fortgesetzten sexuellen Übergriffen des Großvaters schutzlos ausgesetzt. Mira Far schreibt über die körperlichen und seelischen Verletzungen, die die Vergewaltigungen anrichteten, über das Wegsehen und Ignorieren der Erwachsenen, über die lebenslang andauernden Spätfolgen. Dennoch wählt die Autorin den positiven, ja poetischen Titel „Mit Hoffnung meinen Garten pflanzen“. Sie hat jahrelang gekämpft, sich in therapeutischer Behandlung mit den zerstörerischen Erinnerungen konfrontiert. Das Buch, das ab 20. März im Verlag Kern vorliegt, das Ergebnis einer langen, schmerzhaften Aufarbeitung der Missbrauchserfahrung in der Kindheit. Der Täter zwang sie zu schweigen. Aber sie will sich nicht länger verstecken und schrieb sich – teils mit poetischen Texten – den Schmerz von der Seele.
Die Statistiken belegen: Was der Autorin widerfuhr, ist kein Einzelfall. Was sie unter dem Pseudo-nym Mira Far niederschreibt, zeugt jedoch von Mut und einer starken, kreativen Persönlichkeit. Das Buch ist ein Zeugnis jener schrecklichen Verbrechen, die leider immer und immer wieder passieren, und leistet einen wertvollen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung solcher Taten.