DSbV

Spielbankenverband nimmt Stellung zur geplanten Dritten Änderung des Glücksspielstaatsvertrages

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„Experimentierphase von Online-Casinos bis Herbst beenden, um Grenzen des Online Glücksspiels im Rechtsbewusstsein zu verankern.“

Die niedersächsische Landesregierung gab den Entwurf für eine Dritte Änderung des Glücksspielstaatsvertrages frei. Grund dafür sei, so die Landesregierung, „das Auslaufen der Experimentierphase im Bereich der Sportwetten.“ Den niedersächsischen Beschluss nimmt der Deutsche Spielbankenverband DSbV zum Anlass, auf die Dringlichkeit verbindlicher rechtlicher Vorgaben im Online-Glücksspiel hinzuweisen. „Wir brauchen neue Regelungen zur landbasierten Vermittlung von Sportwetten aber auch zum Online Glücksspiel insgesamt. Denn der Boom von Online-Casinos und Sportwetten zeigt, dass die damals verabschiedeten Gesetze keine praktische Anwendung fanden. Das Glücksspiel ist aufgrund des technologischen Fortschritts den bisherigen Regelungen entwachsen“, sagt Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender DSbV. Auch die „Experimentierphase" habe keine Abhilfe geschaffen.

Die Landesregierungen hatten den Dritten Glücksspieländerungsstaatsvertrag im Frühjahr 2019 unterzeichnet. Die Länder müssen ihn ratifizieren. Die Neufassung wurde nicht nur aufgrund des digitalen Wandels erforderlich. Der Zweite Glücksspieländerungsstaatsvertrag von 2017 war von einigen Ländern nicht ratifiziert - und gegenstandslos geworden.

Stuttgarter Spielbank-Manager neu im Vorstand der Europäischen Casino-Vereinigung

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„Im world wide gambling legales Glücksspiel europäisch denken!“

Die European Casino Association (ECA) hat bei ihrer Generalversammlung im Februar 2018 in London den Stuttgarter Thomas Schenk zum neuen Mitglied im Vorstand bestellt. Der Verband repräsentiert rund 900 Casinos und über 70.000 Mitarbeiter in Europa. 33 Vertreter aus 27 Ländern entschieden sich für Schenk, der in den Baden-Württembergischen Spielbanken als Compliance Manager für den Bereich „Einhaltung der Richtlinien – der gesetzlichen und der vom Unternehmen definierten“ verantwortlich ist. Die Baden-Württembergischen Spielbanken sind als öffentlich-rechtlich verfasster Glücksspielanbieter mit den Casinos Baden-Baden, Konstanz und der Spielbank Stuttgart Mitglied des Deutschen Spielbankenverbandes DSbV.

Schenk ist der gemeinsame deutsche Vertreter in diesem EU-Gremium, der sowohl vom DSbV als auch vom Bundesverband Deutscher Spielbanken BupriS nominiert wurde. Der DSbV vertritt die öffentlich-rechtlichen Spielbanken, BupriS die in privater Trägerschaft. Schenk: „Die konzessionierten Casino stehen vor Herausforderungen der digitalen Transformation. Besonders Online-Casinos, die außerhalb der nationalrechtlich gesetzten Rechtsräume operieren, gefährden das Geschäftsmodell und den gesellschaftlichen Auftrag der Casinos. Daher ist es folgerichtig, wenn alle deutschen Casinos nun im wichtigsten EU-Gremium zum Glücksspiel vereint auftreten“.

„Konzessionierte Spielbanken überspringen 2017 die 600 Mio. Euro Grenze und wachsen weiter um 5,2 Prozent“

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Gesellschaftliche Akzeptanz des Glücksspiels in Zeiten der Digitalisierung

Die staatlich-konzessionierten Spielbanken Deutschlands konnten im Geschäftsjahr 2017 ihren Bruttospielertrag (BSE) gegenüber dem Vorjahr um 5,19 Prozent steigern. Er stieg auf 606.978 Mio. Euro und übersprang damit erstmal wieder die 600 Mio. Euro-Linie. Der BSE bezeichnet einen Marktwert, der dem Umsatz vergleichbar ist: Einnahmen minus Gewinne, die regelmäßige Differenz zwischen Spieleinsätzen und Gewinnen der Spielenden. Diese positive wirtschaftliche Entwicklung wird getragen von einer konstanten gesellschaftlichen Akzeptanz des legalen Glücksspiels. Die Zahl der Besucher stieg leicht um 0,18 Prozent auf nunmehr 5,538 Mio.. Größten Anteil am Wachstum hat das Automatenspiel: + 8,66 Prozent, 461,546 Mio. Euro. Das Tischspiel (Roulette, Black Jack, Poker) ging um 4,47 Prozent zurück (145.432 Mio. Euro.).
„Sowohl die Umsatz- als auch die Besucherzahlen zeigen, dass die deutschen Spielbanken souverän im Markt liegen und als Teil der Spielkultur gesellschaftlich angenommen werden. Dennoch stehen die deutschen Casinos vor den Herausforderungen der Digitalisierung. Ein Zahlenvergleich zeigt die Folgen der digitalen Transformation. 2017 erreichen deutsche Spielbanken etwa 600 Millionen Euro; 2016 wurden auf dem deutschen Sportwettenmarkt rund sechs Milliarden Euro umgesetzt“, sagt Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Spielbankenverbandes DSbV.

Deutscher Spielbankenverband: „Hohes Transaktionsrisiko bei illegalen Online-Casinospielen“.

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Zahlungsverzicht gegenüber Online-Casino - Zeichen für Bewertung als Illegalität

„Wenn das Online-Bezahlsystem Paypal Forderungen von Online-Casinos zurückweist, ist das ein Signal, dass finanzielle Transaktionen im Online-Glücksspiel von Internet-Casinos unsicher sind“, sagt Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Spielbanken Verbandes DSbV.