Publisher IGS Entertainment fordert Entbürokratisierung bei Förderung digitaler Spiele
Verfasser: alexpr on Wednesday, 23 February 2022
Trotz vorhandener Förderprogramme auf Bundesebene und deren stetiger Nachbesserungen kritisieren über zwei Drittel der Befragten Game-Studios, dass Prozesse der Spiele-Entwicklung im Förderverfahren nicht ausreichend berücksichtigt werden.
„Förderung hat eine große Bedeutung für den Games-Standort Deutschland, doch erst wenn bürokratische Bremsen gelöst werden, sind deutsche Unternehmen wettbewerbsfähig und können erwünscht Förderziele auch erreichen.“ - So bewertet Franz Jungmann, CEO der IGS Holding PLC, die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage von 237 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema „Games-Förderung“.
Über 93 % der Befragten stufen die bundesweite Förderung für ihren Unternehmenserfolg als sehr wichtig ein. Und obwohl 84 % ihre Erfahrungen mit der Förderung allgemein als „sehr gut“ oder „eher gut“ bezeichnen, so bemängeln doch mehr als die Hälfte der Game-Studios (55 %), dass das Förderprogramm nicht ausreichend einfach und automatisiert sei.
Die grundsätzlichen Probleme des Förderprogramms liegen in den übergeordneten haushaltsrechtlichen Vorgaben des Bundes. Diese verbieten in der Regel den Start der Entwicklung des Spiels, solang der Antrag nicht genehmigt ist.
