Südamerika

Zu Gast im Dschungel: Guyanas indigene Bevölkerung profitiert zunehmend vom Öko-Tourismus

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Mettmann – Guyana (www.guyanatourism.com) schreitet auf dem Weg einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung seines Tourismusangebotes weiter voran. So wird die Zahl der von indigenen Gemeinden betriebenen Öko-Lodges sukzessive um weitere Projekte erweitert.

„Community Led and Owned Tourism“ nennt sich das Konzept, das in abgelegenen Dörfern für Arbeitsplätze und Erlöse aus dem Fremdenverkehr sorgt. Für eine Reihe der jenseits der wenigen größeren Städte des Landes lebenden Menschen der indigenen Bevölkerungsgruppen stellt der Öko-Tourismus inzwischen eine wichtige Finanzierungsquelle dar. Aus dieser speisen sich lokale Infrastrukturmaßnahmen ebenso wie Investments in Bildung, Gesundheit und Kulturerhalt. Wichtig dabei: Die Communities entscheiden selbst, wie stark und mit welchen Angeboten sie sich in dem für sie neuen Wirtschaftssegment engagieren.

Eines der jüngsten Beispiele ist das Dorf Moraikobai mit seinen rund 900 Einwohnern. Besucher erreichen es von Georgetown aus im Rahmen eines ausgedehnten Tagesausflugs. Dabei geht es per Boot während einer rund zweieinhalb Stunden dauernden Fahrt auf dem Mahaicony River in Richtung Süden. Hier ist bereits der Weg das Ziel, schließlich gewinnt man entlang des sich windenden Flusslaufes einen ersten Einblick in die vielfältige und faszinierende Tierwelt des Landes.

Guyana satt auf 3sat – Fünf Stunden lang TV-Reportagen über das südamerikanische Land – Fernseh-Tipp für den 14. April

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Mettmann – Der Dienstag nach Ostern (14.4.) steht bei 3sat ganz im Zeichen von Guyana. Volle 305 Minuten lang präsentiert der werbefreie TV-Sender Bewegtbilder aus dem kleinen Land im Norden Südamerikas.

Der Startschuss fällt um 13:25 Uhr mit der zweiteiligen Dokumentation „Tief im Regenwald“, bei der mit der Kamera „Jagd“ auf Schwarze Kaimane (Krokodile) und den Harpyie Eagle gemacht wird, dem stärksten Greifvogel unseres Planeten.

Danach geht es bis 18:30 Uhr „Zu den Quellen des Essequibo“, eine der Hauptschlagadern Guyanas. Auf rund 1.000 Kilometern windet sich der Strom durch die unendlichen Regenwälder des Landes, ehe er bei der Hauptstadt Georgetown in den Atlantik mündet.

In Zeiten von Corona und den daraus resultierenden Reisebeschränkungen entführt der 3sat-Themennachmittag in eine Destination, die sich einem ökologisch orientierten Tourismus verschrieben hat, bei dem auch die indigenen Bevölkerungsgruppen eine wichtige Rolle spielen.

Wer sich über die filmischen Impressionen hinaus ein Bild von Guyana und den sich dort bietenden touristischen Möglichkeiten machen möchte, dem sei der soeben veröffentliche deutschsprachige Reiseplaner empfohlen. Auf 24 Seiten werden die Highlights des Landes vorgestellt und Tipps für Anreise und Aufenthalt gegeben.

Die Broschüre kann bei der deutschen Repräsentanz Guyanas kostenlos angefordert werden. Anfragen an:

„Best of the Americas“: Guyana sichert sich bei den Sustainable Top 100 Destination Awards erneut einen Spitzenplatz

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Mettmann – Guyana hat bei den Sustainable Top 100 Destination Awards der Green Destinations Foundation erneut einen Spitzenplatz errungen. Nachdem das südamerikanische Land im vergangenen Jahr in der Kategorie „Best of Ecotourism“ auf dem ersten Rang landete, belegt man 2020 im Segment „Best of the Americas“ als einziges Land im Wettbewerb Platz 2 hinter dem US-amerikanischen Ort Vail, Colorado, und vor der kanadischen Provinz Alberta. Mit diesem Award wird Guyana von der Green Destinations Foundation auch in die Top 21 der Liste der nachhaltigen Reiseziele für 2020 aufgenommen.

Brian T. Mullis, Direktor der Guyana Tourism Authority (GTA), sieht in der erneuten Auszeichnung einen weiteren Erfolg der konsequenten Bemühungen der GTA, innovative und umweltfreundliche Tourismusprodukte zu entwickeln und zu fördern, die den Gemeinden in ganz Guyana zugutekommen." Wir wollen der Welt zu zeigen, wie nachhaltig der Tourismus in Guyana ist, damit Reisende wissen, inwieweit Menschen und Orte von ihrem Besuch profitieren. “

Überzeugen konnte man damit offensichtlich auch die aus zwölf internationalen Organisationen bestehende Award-Jury, die sich durch eine Vielzahl an Best-Practice-Beispielen arbeiten musste. Dabei ging es insbesondere darum, lokale Gemeinschaften in den Tourismus einzubeziehen und Probleme des Overtourism zu vermeiden.

Vertikaler Nervenkitzel – Der direkte Weg auf den Mount Roraima ist eine große alpine Herausforderung

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Mettmann – Echte Abenteuer bietet in Guyana nicht nur der schier unendliche Regenwald, der 80% des südamerikanischen Landes bedeckt. Adrenalinstöße bewirkt auch die Eroberung des Mount Roraima auf der Grenze zu Brasilien und Venezuela. Über zwei Mrd. Jahre alt soll er sein, und mit anderen so genannten „Tepuis“ im Hochland des Guyana-Schildes ist er der imposante Rest eines einst mächtigen Sandsteinplateaus, aus dem die Erosion riesige Monolithen schnitzte.

Der Weg auf den 2.810 Meter hohen Tafelberg ist nichts für Warmduscher. Vor allem dann nicht, wenn er von Guyana aus erfolgt. Schließlich führt die finale Etappe über 600 Meter nur noch in eine Richtung: senkrecht nach oben!

Doch auch der Einstieg hat es bereits in sich, wie das Beispiel einer Expedition im Dezember des vergangenen Jahres belegt. Um zum Fuße des Roraima zu gelangen, mühte sich das Team um den britischen Alpinisten Leo Houlding über 50 Kilometer durch den Dschungel. Neben der 21jährigen Ann Taylor und fünf weiteren Kletterern internationaler Herkunft gehörten auch zwei Guyaner der Gruppe an. Troy Henry (38 Jahre) und Edward Jameson (56) waren am Ende die ersten Indigenen, die auf diesem Weg das „Dach“ des Mount Roraima betraten.

Take Three – Die „Drei Guyanas“ sind eine beliebte Kombi-Destination für abenteuerlustige Naturliebhaber

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Mettmann – Viele Fans des nördlichen Südamerikas halten es mit dem tapferen Schneiderlein der Brüder Grimm. „Sieben auf einen Streich“ sind es zwar nicht, doch besuchen die meisten naturbegeisterte Touristen hier im Rahmen einer Rundreise immerhin drei Länder in einem Rutsch.

Die Rede ist von den „Drei Guyanas“, die eingerahmt von Venezuela und Brasilien einen großen Teil des Guiana Shield bilden und erdgeschichtlich eine der ältesten und vielfältigsten Regionen der Welt sind. Guyana (ehemals British Guyana), Surinam sowie Französisch Guyana liegen nicht nur fein aufgereiht nebeneinander an der Atlantikküste. Sie sind auch ein riesiges, zusammenhängendes Biotop, das zu mehr als 80% von Regenwald bedeckt ist. Ein Dorado für jeden Urlauber, der die Entdeckung unberührter Natur dem sorglosen Nichtstun am Strand den Vorzug gibt.

Und ein Paradies für Tiere. Hier findet man das weltweit größte Nagetier (Capybara) und den größten Süßwasserfisch (Arapaima), den exotischen Ameisenbären, den riesigen Mohrenkaiman oder auch den Harpyie, einen der mächtigsten Adler des Planeten. Zudem sind die Küstenregionen der drei Staaten wichtige Nistplätze für Wasserschildkröten.

Kinderstube Shell Beach – Einzigartiger Nistplatz für Meeresschildkröten an Guyanas Nordwestküste

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Mettmann - Guyana gilt als Traumdestination für Ökotouristen. Nachhaltigkeit ist in dem kleinen südamerikanischen Land kein Schlagwort, sondern Lebensweise. Jedes Mal, wenn man die Hauptstadt Georgetown verlässt, taucht man ein in ein einzigartiges Abenteuer. Wildlife spielt hier die dominierende Rolle, sind doch über 80 Prozent des Landes mit primärem Regenwald bedeckt.

Auch wenn die Mehrheit der rund 740.000 Einwohner Guyanas an der Küste lebt, so gibt es auch hier, in direkter Nähe zum Atlantik riesige Weiten, die völlig unerschlossen sind. Zum Beispiel die Shell Beach Protected Area, die sich auf rund 120 Kilometern die Küste entlang zieht.

Schutzgebiet seit 2011

Teil dieses geschützten Strand- und Wattabschnitts (Almond Beach) nutzen vier der acht vom Aussterben bedrohten Meeresschildkrötenarten als Nistplatz. Von März bis August finden sich an diesem zwei Kilometer langen Teilstück Lederschildkröten, Grün- und Karettschildkröten sowie Oliv-Bastardschildkröten ein, um ihre Eier abzulegen. Glücklicherweise sind alle vier Arten in Guyana per Gesetz geschützt.

Die Guyana Protected Areas Commission erklärte Shell Beach im Jahr 2011 zum Schutzgebiet. Seitdem setzen sich Ranger in Zusammenarbeit mit der Guyana Marine Conservation Society und lokalen indigenen Gemeinschaften für die Erhaltung der einzigartigen Ökosysteme ein.

Die Anreise ist bereits ein Abenteuer

Fit für den Dschungel – So präpariert man sich für den Trip durch Guyanas Regenwald – Phänomenale Erlebnisse mit nur 9 Kilo Gepäck

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Mettmann - Wer in Richtung Guyana aufbricht, der sollte sich vor dem Abflug ein paar Gedanken über den Inhalt seines Koffers machen. Zwar bringt einen der erste Reiseabschnitt mit Ziel Georgetown nicht ans Ende der Welt, doch bleiben die meisten Touristen während ihres Aufenthaltes in dem südamerikanischen Land nicht ausschließlich in dessen Hauptstadt.

Es zieht sie – völlig verständlich – in das fast unbewohnte und mit riesigen Flächen primären Regenwaldes ausgestattete Hinterland. Der Weg dorthin führt in aller Regel über den Flug mit einem kleinen Propellerflugzeug, das neben seinen Passagieren nur überschaubaren Platz für Gepäck hat. Nur ganze 9 Kilo pro Person sind es, mit denen die Piloten rechnen und die im Ticketpreis enthalten sind. Da heißt es planen und wissen, was unabdingbar in die Reisetasche gehört.
Wer jetzt befürchtet, seinen ganzen Urlaub lang mit einer eher mageren Ausstattung auskommen zu müssen, der irrt. Es geht lediglich um die Ausrüstung für den Trip in den Dschungel. Die restlichen Dinge bleiben im Koffer und bis zur Rückkehr im Hotel in Georgetown.
Um die Faszination einer Tour durch die schier unendlichen Regenwälder von Iwokrama oder den Ausflug zum riesigen Kaieteur-Wasserfall auch wirklich genießen zu können gilt es, ein paar Ratschläge zu befolgen.

Passende Kleidung

Afrikanische Traditionen in Südamerikas Naturparadies – Guyanas Erbe liegt auch auf dem Schwarzen Kontinent

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Mettmann – Bei all der überwältigenden Natur, die den Besucher Guyanas während seiner Touren durch unberührten Regenwald in Beschlag nimmt, vergisst man eines allzu schnell: Es gibt hier neben dieser unsagbaren Vielfalt an Flora und Fauna auch noch Menschen, die das Land prägen. Damit sollen an dieser Stelle einmal nicht jene indigenen Stämme gemeint sein, die im Landesinneren Touristen in selbst betriebenen Lodges beherbergen und auf Ausflügen in die Wildnis kenntnisreich über alles Leben im Dschungel informieren.

Es geht hier vielmehr um den Teil der Bevölkerung, der nach den Guyanern mit indischen Wurzeln die größte Gruppe stellt. Knapp ein Drittel der gut 750.000 in dem südamerikanischen Land lebenden Menschen haben afrikanische Vorfahren. Die direkte Verbindung zum Schwarzen Kontinent mag bei den meisten viele Generationen zurückliegen, gleichwohl zeigt sie sich häufig und ganz offenkundig. Vor allem bei den verschiedenen, alljährlich stattfindenden traditionellen Gebräuchen und Festen wie den Trankopferzeremonien und der Soiree (31. Juli), dem Emanzipationstag (1. August) oder während der Maafa-Feierlichkeiten (12. Oktober).

Trankopferzeremonien und Soiree

Historische Perlen im Regenwald – Neben eindrucksvoller Natur bietet Guyana auch Zeugnisse seiner Kulturgeschichte

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Mettmann – Zugegeben, ein Trip nach Guyana ist ohne den Besuch der fantastischen Kaieteur Falls kaum vorstellbar. Gleichwohl gibt es neben diesem einzigartigen Wasserfall und der beeindruckenden, zumeist noch unberührten Natur des südamerikanischen Landes weitere touristische Spots, die einen Besuch lohnen. Auch dann, wenn sie auf den ersten Blick vielleicht weniger spektakulär erscheinen. Schließlich verfügt Guyana über eine abwechslungsreiche Geschichte. Inklusive einer kolonialen Vergangenheit, die ihre Spuren hinterlassen hat. Wer sich auf die Suche macht, wird mit einem besonderen guyanischen Reiseerlebnis belohnt:

1. Fort Nassau
Bis Ende des ersten Viertels des 17. Jahrhunderts gründeten die Holländer Kolonien in Berbice und Essequibo. Über diese Zeit hat Fort Nassau, ursprünglich ein niederländischer Handelsposten an der Mündung des Berbice Flusses, auch heute noch interessante Geschichten zu erzählen, obwohl es 1763 während des Sklavenaufstands weitgehend zerstört wurde. Dieses Ereignis ist für die guyanische Geschichte von erheblicher Bedeutung, da es oft als „Wiege der Revolution“ bezeichnet wird. Zu den wenigen, heute noch zu sehenden Überresten des Forts zählen Grabbeete, die Ziegelstufen z.B. der Waffenkammer, die Ruinen der Brücke und der lutherischen Kirche.

Guyana erneut als Top-Eco-Destination ausgezeichnet

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Mettmann – Nach der im März auf der ITB in Berlin erfolgten Wahl zur Nummer 1 bei den weltweiten Eco-Tourismuszielen durch die Green Destination Foundation wurde Guyana nun erneut mit einem prestigeträchtigen
Eco-Preis ausgezeichnet. Auf der morgen in London zu Ende gehenden Tourismus-Messe „Experience Latin America“ erhielt die südamerikanische Destination den „Best in Sustainable Tourism Award“ der Latin Travel Association (LATA). Letztere ist ein Zusammenschluss von mehr als 340 britischen Unternehmen und südamerikanischen Destinationen, die sich dem Tourismus in dieser Region verschrieben haben.

Mit den LATA-Awards werden bereits in der 9. Ausgabe Personen, Unternehmen und Reiseziele ausgezeichnet, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung des nachhaltigen Tourismus nach Lateinamerika geleistet haben. Vergeben von einer Expertenjury würdigen die LATA Achievement Awards Initiativen und Bemühungen der Tourismusbranche, die lateinamerikanische Region näher an Europa heranzuführen.

Die Jury kürte Guyana zum Gewinner im Segment Sustainable Tourism für seine „beeindruckenden nachhaltigen Tourismuspraktiken, die die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern, zur Wahrung lokaler Traditionen und Bräuche beitragen, einen kohlenstoffarmen Lebensstil fördern und den indigenen Gemeinschaften eine Lebensgrundlage bieten.“

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