BSI-Sicherheitslagebericht 2025: warum ganzheitliches Exposure Management jetzt unverzichtbar ist
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 22 January 2026
Kommentar von Thomas Sonne, Channel Sales Director
Der BSI-Sicherheitslagebericht 2025 wurde auch in diesem Jahr wieder mit Spannung erwartet. Er zeigt deutlich, dass die digitale Angriffsfläche von Unternehmen schneller wächst, als Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Besonders auffällig: Immer mehr Risiken entstehen außerhalb der direkten Kontrolle von Unternehmen. Dazu zählen Social-Media-Profile, inoffizielle oder missbräuchlich registrierte Domains, Credential-Leaks sowie Markenmissbrauch im Dark Web. Diese Entwicklungen zeigen, dass klassisches External Attack Surface Management (EASM) allein nicht mehr ausreicht. Unternehmen sollten auf einen ganzheitlichen Ansatz wechseln, der alle digitalen Risikobereiche einschließt: echtes Exposure Management.
Die wachsende Online-Angriffsfläche
Hybrid- und Multi-Cloud-Architekturen, SaaS-Anwendungen, API-basierte Dienste und komplexe Partnernetzwerke erweitern kontinuierlich die extern erreichbaren Assets. Gleichzeitig entstehen neue Einfallstore dort, wo Unternehmen keine direkte Handhabe haben: Social Media, gefälschte Markenauftritte, externe Plattformen oder versehentlich veröffentlichte Daten. Diese "unsichtbaren" Anteile der Angriffsfläche sind für Cyberkriminelle besonders attraktiv. Sie bieten niedrige Einstiegshürden und werden häufig nicht überwacht.
Warum reicht klassisches EASM nicht mehr aus?