Digitalisierung verändert Arbeitswelten im Service
Verfasser: awalter on Thursday, 10 November 2016FIR und KVD veröffentlichen KVD-Service-Studie 2016
„Arbeitsorientierte Kompetenzentwicklungsmaßnahmen gewinnen an Bedeutung“ – dies geht aus der aktuellen Studie „Fakten und Trends im Service 2016“ hervor, die das FIR an der RWTH Aachen gemeinsam mit dem Kundendienst-Verband Deutschland (KVD) jetzt veröffentlicht hat.
Die Studie informiert über Trends im Dienstleistungssektor und zeigt den Einfluss, den neue Technologien und zunehmende Digitalisierung künftig auf die Arbeitswelten im Service haben werden. So werden in Zukunft weniger dezidierte Spezialisierungen in einem Aufgabenfeld benötigt, sondern ein höheres Kompetenzprofil in der Breite. Um die benötigten Kompetenzen zu entwickeln, zeigt sich ein Trend hin zu arbeitsorientierten Maßnahmen, bei denen das Lernen in die eigentlichen Arbeitsaufgaben integriert wird. Dabei messen die Champions unter den Unternehmen der Lernförderlichkeit ihrer Arbeitssysteme eine signifikant höhere Bedeutung bei. Überraschend ist der starke Bedeutungsanstieg von Wissensmanagementsystemen. Offenkundig wird die Bedeutung neuer Strategien für die frühzeitige innerbetriebliche Qualifizierung und Personalentwicklung, um den zukünftigen Erfolg der Unternehmen sicherzustellen.