Benzodiazepine

Benzos und Opioide mit gefährlichen Wechselwirkungen

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Benzodiazepine und Opioide wirken beide dämpfend auf das zentrale Nervensystem. Bei einer gemeinsamen Gabe addieren sich ihre Effekte. Aus diesem Grund werden nun die Produktinformationen der entsprechenden Präparate in der EU ergänzt und vereinheitlicht.

Wenn man Benzodiazepine und Opioide gemeinsam nimmt, können sich die Nebenwirkungen verstärken. Das gilt auch für die mit den Benzodiazepinen verwandten Z-Medikamente (Zopiclon, Zaleplon, Zolpidem). Für die Patienten entsteht dadurch ein erhöhtes Risiko. Durch den dämpfenden Effekt dieser Substanzen flacht die Atmung ab. Wenn die Dosis zu hoch ist, kann das zum Koma und sogar zum Tod führen. Auch sonst haben es die Symptome in sich: Das Denken fällt schwer, die Reaktionszeit verlängert sich und die Gefahr von Stürzen steigt. All das kann dazu beitragen, dass im Notfall jede Hilfe zu spät kommt.

Benzodiazepine: Immer noch alternativlos

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Es ist bald 60 Jahre her, dass der US-amerikanische Chemiker Leo Sternbach erstmals Diazepam synthetisierte. Unter dem Markennamen „Valium“ wurde es von Roche auf den Markt gebracht und trat einen globalen Siegeszug an. Bis heute gelten die Substanzen der Benzodiazepingruppe als unverzichtbare Medikamente, für die es derzeit in vielen Bereichen keine Alternativen gibt. Das liegt vor allem daran, dass sie über eine große therapeutische Breite verfügen.

Benzodiazepine kommen bei Schlafstörungen mit klinisch bedeutsamem Schweregrad, psychotischen Erregungszuständen, Krampfanfällen und Muskelverspannungen ebenso zum Einsatz wie bei akuten epileptischen Anfällen, bei Fieberkrämpfen und in der Anästhesie. Nicht zuletzt setzt man sie auch mit Erfolg beim Alkoholentzug ein. Als kurzfristige Option sind sie in diesen Anwendungsfeldern alternativlos. Doch eine fortgesetzte Verwendung ist mit Problemen verbunden und führt in die Abhängigkeit. Lange Zeit erfolgten die Verschreibungen eher leichtfertig. Heute setzen Ärzte derartige Wirkstoffe nur noch gezielt und für kurze Zeitspannen ein.

Diazepam und Sozialphobien

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Peter K. denkt oft an die Zeit zurück, als er noch ein halbwegs normales Leben führte. Als er noch auf Partys ging, ohne zu fürchten, dass die anderen ihn nur verspotten wollen. Schon als Kind war er eher schüchtern und entwickelte mit 10 Jahren eine sozialen Angststörung. Zu Beginn traten die Symptome schubweise auf und es gab Phasen, in denen er sich besser fühlte. Doch nun geht es rapide bergab. Jede gesellige Aktivität versetzt ihn in Panik. Aus »Angst vor der Angst« vermeidet er es von vornherein, daran teilzunehmen. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, greift er zu Valocordin-Diazepam, ein Medikament, das ihm ein Arzt gegeben hat.

Peter K. leidet unter einer sozialen Phobie. Er fürchtet sich davor, in Gesellschaft unangenehm aufzufallen oder sich zu blamieren. Entscheidend ist die Furcht vor eigenen Fehlhandlungen und damit von negativer Aufmerksamkeit, Spott oder gar Erniedrigung. In seinem Verhalten wirkt er eher schweigsam und infolge dessen intellektuell ungünstiger, als es seiner eigentlichen Leistungsfähigkeit entspricht. Sozialphobien sind keine Einzelfälle. Etwa 10 bis 15 % der Menschen erkranken im Laufe des Lebens daran. Die Auslösung erfolgt meist durch Kränkungen, Frustrationen oder Demütigungen. Möglich ist auch eine genetische Prädisposition. Die Liste der Symptome ist lang: Herzrasen, Übelkeit, Zittern und Schwitzen zählen dazu, ebenso wie Schwindel, Beklemmung und heftige Panikattacken.

Benzodiazepine: Gefährlich, aber noch immer unverzichtbar

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Es ist bald 60 Jahre her, dass der US-amerikanische Chemiker Leo Sternbach den aktiven Wirkstoff von Baldrian erforschte und dabei das Diazepam entdeckte. Unter dem Markennamen „Valium“ wurde es von Roche auf den Markt gebracht und trat einen globalen Siegeszug an. Bis heute gelten die Substanzen der Benzodiazepingruppe als unverzichtbare Medikamente, für die es derzeit in vielen Bereichen keine Alternativen gibt.

Benzodiazepine kommen gegen Schlafstörungen mit klinisch bedeutsamem Schweregrad, psychotische Erregungszustände, Krampfanfälle und Muskelverspannungen gleichermaßen zum Einsatz wie bei akuten epileptischen Anfällen, bei Fieberkrämpfen und in der Anästhesie. Nicht zuletzt setzt man sie erfolgreich beim Alkoholentzug ein. Als kurzfristige Behandlungsoption sind sie in diesen Anwendungsfeldern alternativlos. Doch eine fortgesetzte Verwendung ist mit Problemen verbunden und führt in die Abhängigkeit. Jahrzehntelang erfolgten die Verschreibungen eher sorglos. Heute setzen Ärzte derartige Wirkstoffe nur noch gezielt und für kurze Zeit ein.