Corona: Zähneknirschen durch Stress
Verfasser: pr-gateway on Monday, 18 May 2020Sorgen, Anspannung und Stress in Zeiten der Corona-Krise können zu Zähneknirschen bzw. Zähnepressen führen. Fachleute sprechen von Bruxismus.
Soziale Kontakte einzuschränken, kann zu einer seelischen Belastung werden. Hinzu kommt für viele Menschen die Angst um die Gesundheit, die wirtschaftlichen Folgen oder vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Eltern müssen neben der eigenen Berufstätigkeit auch ihre Kinder zu Hause betreuen und das Homeschooling begleiten. Diese neuen Lebenssituationen führen zu Sorgen, Anspannung und Stress. Einige Menschen reagieren hierauf mit Zähneknirschen bzw. Zähnepressen.
Bruxismus – Körper baut Stress ab
Das unbewusste Anspannen der Kaumuskulatur mit Knirschen und Pressen der Zähne, der sogenannte Bruxismus, ist auch ein Ventil für den Körper zum Stressabbau. Darauf weist die aktuelle Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung des Bruxismus hin. So zeigen wissenschaftliche Studien, dass Kauen die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Speichel reduziert. In Deutschland ist etwa jeder Fünfte von Bruxismus betroffen, wobei das Zähneknirschen und Zähnepressen tagsüber doppelt so häufig auftritt als nachts.
Bruxismus – bleibt nicht ohne Folgen