VDMplus geht in die Radio-Offensive
Verfasser: pr-gateway on Wednesday, 20 May 2020
Der Verband Deutscher Musikschaffender reagiert auf die Coronakrise. Konzerte fallen aus, und Geschäfte, in denen Tonträger verkauft werden, mussten geschlossen bleiben - die Coronakrise ist für Musikschaffende mit erheblichen finanziellen Einbußen verbunden. "Staatliche Hilfspakete sind daher wichtig, aber wir sehen auch den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Pflicht", erklärt Klaus Quirini, Vorstand des Verbands Deutscher Musikschaffender (VDMplus.de).
Wegen des Coronavirus' würden derart viele Einnahmequellen wegfallen, dass es für die Musikschaffenden umso wichtiger sei, zumindest mit den verbliebenen Möglichkeiten Geld zu verdienen, beschreibt Udo Starkens, Generalmanager des VDMplus. "Musikwerke können weiterhin als Streams und Downloads veräußert werden und jetzt auch wieder in Läden als CDs oder Vinylschallplatten verkauft werden. In der Coronakrise können allerdings auch die Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL eine wichtige Rolle spielen, um den wirtschaftlichen Schaden in der Musikbranche zu mindern."