Befristete Arbeitsverträge - worauf es jetzt ankommt
Verfasser: pr-gateway on Tuesday, 6 February 2018Kanzlei HSK informierte bei ihrer "Strategie-Runde für Arbeitgeber"
In der Strategie-Runde für Arbeitgeber und Personalverantwortliche im Januar in der Augsburger Kanzlei HSK ging es um die diversen Fallstricke befristeter Arbeitsverträge. Und um ein Thema, das durch die Koalitionsverhandlungen der Bundesregierung an Brisanz gewinnt: Die SPD will bei Arbeitsverträgen die Befristung "ohne Sachgrund" abschaffen.
Was, wenn mit einer neuen Bundesregierung die Befristung ohne Sachgrund kippt und nur noch Befristungen mit Sachgrund möglich sind? "Dann wird es enger, aber es gibt noch Lösungen!", meint Barbara Kühn, Fachanwältin für Arbeitsrecht: "Denn in vielen Fällen hilft die Befristung mit Sachgrund auch weiter und hat für Arbeitgeber durchaus Vorteile." Flexibel bleibt man, indem man den Sachgrund im Vertrag nicht angeben muss. Wobei es allerdings empfehlenswert ist, den jeweiligen Grund der Befristung intern zu dokumentieren, falls es später zu Diskussionen kommt.