Buchhaltung 4.0: Ein Beruf wird automatisiert
Verfasser: p.topitsch@wbco.de on Monday, 25 November 2019Künstliche Intelligenz transformiert die Arbeitswelt der Buchführung. Experten von Robert Walters rechnen mit einem Automatisierungsgrad von 75 bis 100 Prozent. Wegfall von Spezialisten durch KI zu verzeichnen. Ende von Shared Service Centern in Sicht.
Düsseldorf, 25.11.2019. Die digitale Transformation verändert die Arbeitsabläufe in der Buchführung. Ein Großteil der Aufgaben wird in den kommenden Jahren von KI und Software abgelöst, um Prozesse effizienter zu gestalten. Das hat auch Auswirkungen auf das Berufsbild des Buchhalters an sich. Welches Potenzial technische Entwicklungen mit sich bringen und welche strategische Schlüsselposition der Buchhalter dadurch zukünftig im Unternehmen einnimmt, hat die internationale Personalberatung Robert Walters analysiert.
Technologie verändert die Art der Arbeit und die thematischen Schwerpunkte im Rechnungswesen sowie Controlling. Intelligente Tools befreien Firmen und Mitarbeiter von Routineaufgaben – die Automatisierung von Rechnungsprozessen, der Weg zur papierlosen Buchhaltung und die durchgängige Vernetzung werden zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Doch eine Umstellung auf die Buchhaltung 4.0 entpuppt sich in der Praxis oft als Herausforderung: Fach- und Führungskräfte im Finanzwesen benötigen dringend IT-, Digital- und Schnittstellenkompetenzen.