Infarkt des COPD-Patienten
Verfasser: pr-gateway on Monday, 18 April 2016Vermeidung von Exazerbationen ist lebenswichtig
sup.- Akute Krisen (Exazerbationen) stellen bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) die größte Gefahr dar. Sie werden deshalb auch als "Infarkt des COPD-Patienten" bezeichnet. Auslöser für solche gefürchteten Atemnot-Attacken können z. B. Infekte wie Erkältungen oder Grippe, Luftverunreinigungen (Smog), spezielle Medikamente wie manche Schlafmittel oder Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislaufprobleme sein. Exazerbationen führen häufig zu einer sprunghaften und nachhaltigen Verschlechterung der Lungenfunktion und des Gesundheitszustands. Jede Exazerbation steigert zudem das Risiko für weitere Exazerbationen. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Anzeichen einer Exazerbation wie zunehmende Atemnot, starker Husten, Abgeschlagenheit oder Fieber frühzeitig erkannt werden und umgehend ein Arzt aufgesucht wird. In vielen Fällen muss dann in Folge solcher Ereignisse die bestehende Therapie verändert und intensiviert werden.