Wird fehlerhaft konfigurierte KI bis 2028 die kritische Infrastruktur einer G20-Nation lahmlegen?
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 19 February 2026Ein Kommentar von Darren Guccione, CEO und Mitgründer von Keeper Security
Die Warnung von Gartner, dass fehlerhaft konfigurierte KI bis 2028 in einem G20-Land die nationale kritische Infrastruktur lahmlegen könnte, sollte nicht als Spekulation abgetan werden. Diese Ankündigung spiegelt vielmehr die strukturelle Realität wider: KI-Systeme werden zunehmend schneller in Energie- und Verkehrsnetze, Gesundheitsplattformen und Finanzdienstleistungen integriert, als Governance-, Identitätskontroll- und Konfigurationsbedingungen heranreifen. Das wahrscheinlichste Ausfallszenario ist deshalb keine außer Kontrolle geratene Superintelligenz, sondern eine fehlerhafte Konfiguration - also menschliches Versagen, das durch Automatisierung und Skalierung noch verstärkt wird. KI-Systeme stützen sich auf komplexe Geflechte aus privilegierten Konten, API-Schlüsseln, Service-Identitäten, Automatisierungsskripten und Drittanbieter-Integrationen. Werden diese Identitäten unzureichend verwaltet, mit zu weitreichenden Berechtigungen ausgestattet oder nicht überwacht, entsteht eine systemische Fragilität.