Augenerkrankung: Was hilft beim Gerstenkorn?
Verfasser: pr-gateway on Monday, 27 May 2019
Ein Gerstenkorn ist unangenehm und schmerzhaft. Ausgelöst wird es durch eine Infektion mit Bakterien. Meist verläuft die Entzündung harmlos: Mit einem Eiterknötchen am Augenlid beginnt die Erkrankung, es schwillt an und ist druckempfindlich. Nach einiger Zeit platzt das Gerstenkorn auf und der angesammelte Eiter tritt aus. Bilden sich Gerstenkörner häufiger, kann das auf ein schwaches Immunsystem oder eine Krankheit hinweisen. Die AOK Hessen informiert darüber, was bei der Behandlung der Augenerkrankung beachtet werden sollte.
Ein Gerstenkorn, in der Fachsprache Hordeolum genannt, entsteht am Rand oder auf der Innenseite des Augenlids. Es gibt ein inneres und ein äußeres Gerstenkorn. Das äußere Gerstenkorn entsteht durch die Entzündung von Schweiß- und Talgdrüsen am Augenlid. Es kommt seltener vor als das innere, bei dem sich die Talgdrüsen am Innenrand des Lids entzünden. Oft versucht man, an der betroffenen Stelle herumzudrücken. Das kann jedoch dazu führen, dass sich die Entzündung weiter ausbreitet und zum Beispiel auch das andere Auge in Mitleidenschaft gezogen wird. Die wichtigste Regel ist daher, Finger weg vom Gerstenkorn. Damit sich andere Menschen nicht anstecken, wird empfohlen, sich regelmäßig die Hände zu waschen und eigene Handtücher zu benutzen.

