SleepWELL-Gründerin über eine US-Studie zu Schlafstörungen in Krankenhäusern
Verfasser: HRiedel on Tuesday, 15 January 2019„Mehr Schlaf in der Klinik kann schneller wieder gesund machen“
In einer Anfang 2019 veröffentlichten Studie untersuchten Mediziner der University of Chicago die Auswirkungen nächtlicher Schlafunterbrechungen auf Patienten und Möglichkeiten zur Verbesserung des Schlafes. Zentrale Störmomente sind die nächtliche Puls- oder Fiebermessung, die Verabreichung von Medikamenten oder die Blutabnahme. Die - offenkundigen – Ergebnisse fanden Eingang in Handlungsanleitungen für Ärzte, Ärztinnen und PflegerInnen. Auf Basis der Elektronischen Patientenakte, Electronic Health Report (EHR) wurden sie durch Nudges („sanfte Anstöße“) angeregt, wie der Schlafmangel im Krankenhaus reduziert und Schlaf der Patienten verbessert werden kann. In der Studie „Sleep for Inpatients: Empowering Staff to Act (SIESTA) wurde die Methode des Nudging genutzt, um das Klinikpersonal mehr oder weniger deutlich darauf hinzuweisen, Standards im Verhalten zu überdenken und zu verändern. SIESTA zielt darauf ab, Störungen zu vermeiden, z. B. Patienten über Nacht zu wecken, um Vitalfunktionen zu messen oder nicht dringende Medikamente zu verabreichen.
Agnes Wehr, Entspannungsexpertin und Europa -Verantwortliche für das Schlafelixier SleepWELL: „Wer alle ein bis zwei Stunden geweckt wird, gibt dem Körper keine Chance, sich auszuruhen und zu heilen. Wichtig ist nicht nur die medizinische Versorgung, auch eine schlaffreundliche Umgebung in Krankenhäusern.“