Ein literarischer Roman über Trauma, Identität und Heilung, der tief berührt und neue Perspektiven eröffnet
Was, wenn Du eines Morgens aufwachst - und vier Monate Deines Lebens fehlen?
Berit steht am Rand eines Albtraums: Eine Wohnung, die sie nicht kennt. Kleidung, die sie nie gekauft hat. Stimmen, die nicht ihre eigenen sind. Und doch leben sie alle - in ihr. In Susanne Mesterharms literarischem Debüt "Vogel mit Licht" entfaltet sich das berührende Porträt einer Frau mit multipler Persönlichkeit. Ein mutiger, feinfühliger Roman über zersplitterte Identitäten, verdrängte Erinnerungen - und die Hoffnung auf ein neues, eigenes Leben.
Zwischen Innenwelt und Außenrealität
In poetischer Sprache schildert die Autorin das innere Erleben von Berit, deren Seele in viele Persönlichkeitsanteile zersprungen ist - jeder Teil mit eigenen Erinnerungen, Ängsten und Überlebensstrategien. Stück für Stück fügt sich ein Mosaik zusammen: Ein Trauma, das lange im Verborgenen lag, kommt an die Oberfläche. Und mit ihm die Frage: Wer bin ich - wirklich?
Literarisches Feingefühl trifft psychologische Tiefe