Corona-Pandemie verändert Sparverhalten der Deutschen massiv
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 23 April 2020Unsicherheit macht sich breit
- Deutlicher Rückgang des Sparwillens in nur kurzer Zeit
- Bereits über 40 Prozent beabsichtigen, künftig nicht oder weniger zu sparen
- Gezielte Zukunftsvorsorge gewinnt an Bedeutung
- Für jeden vierten Befragten ist und bleibt das Girokonto ein sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
Bonn, 23.04.2020 | "Sparen muss man sich leisten können" - was bislang eher als angestaubte Binsenweisheit galt, wird derzeit für mehr und mehr Deutsche angesichts der Corona-Pandemie und der wirtschaftlichen Folgen zur dramatischen Erfahrung. Vor wenigen Monaten im Oktober 2019 sagten noch drei Viertel der durch die norisbank bevölkerungsrepräsentativ Befragten, dass sie 2020 mehr oder zumindest genauso viel sparen wollen wie im Vorjahr. Ein Befragungsergebnis, das in den letzten drei Jahre auf hohem Niveau recht stabil war (2019: 72,6 Prozent; 2018: 74,0 Prozent; 2017: 73,7 Prozent). Und nun? Nach nur kurzer Zeit hinterlässt die Corona-Krise bei vielen deutliche Spuren: So hat in wenigen Wochen jeder sechste Deutsche offenbar seine Sparpläne aufgegeben. In einer aktuellen Befragung sagen bereits knapp 40 Prozent der Deutschen, dass sie künftig weniger oder gar nicht mehr sparen werden. Die Befragung zeigt: Der Sparwille der Deutschen sinkt erstmals seit drei Jahren und das sogar abrupt.