Lernen 3.0: Homeschooling in Corona-Zeiten
Verfasser: pr-gateway on Tuesday, 21 April 2020ARAG Experten geben einen Überblick über Lernplattformen
In den meisten Bundesländern bleiben Kitas, Schulen und Universitäten voraussichtlich bis 4. Mai geschlossen. Aber auch danach bleiben viele Schüler noch eine Weile länger zu Hause - nämlich die Jüngeren bis Klasse drei und die mittleren Jahrgänge, die weder dieses noch nächstes Jahr ihren Abschluss machen. Bei knapp elf Millionen Schülern in Deutschland (Statista 2020) müssen also eine ganze Menge Kinder daheim unterrichtet werden. Welche digitalen Helferlein es für das Homeschooling gibt, verraten die ARAG Experten.
Grundschulen nicht digital aufgestellt
Der Grundschulverband formuliert es treffend, warum E-Learning für die jüngsten Schüler nicht funktioniert: "Im Übrigen macht es keinen Sinn, über längere Zeit ausschließlich auf E-Learning zu bauen, weil in sehr vielen Familien die erforderliche digitale Infrastruktur schlicht nicht vorhanden ist und die Kinder wegen der jahrelang verschleppten Realisation des Digitalpakts in der Schule nur selten in die Arbeit mit digitalen Medien eingeführt worden sind." Mit anderen Worten: Eltern von Grundschülern trifft die Schulschließung aufgrund der Corona-Pandemie besonders hart. Für sie hat der Verband einige Tipps veröffentlicht, um heimisches Lernen zu unterstützen.