Forsa-Umfrage: Corona hat nur geringen Einfluss auf Anschaffung von Hunden und Katzen
Verfasser: pr-gateway on Wednesday, 25 November 2020
Das Coronavirus hat eine Phase der sozialen Vereinsamung eingeläutet – so lautet jedenfalls häufig die Meldung der Medien. Da liegt die Vermutung nahe, dass sich besonders Singles zu Zeiten der Kontaktbeschränkungen einen Mitbewohner auf vier Pfoten zulegen. Doch weit gefehlt! Eine bundesweit repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Uelzener Versicherung zu diesem Thema zeigt, dass die Gründe für den Erwerb eines Haustiers in der aktuellen Situation oft andere sind, und das Interesse an Hunden und Katzen weitestgehend unbeeinflusst von der Covid-19-Pandemie ist.
Grundsätzlich sind die Zahlen bei der Haustierhaltung schon seit Jahren steigend, besonders bei Hunden und Katzen. Von den befragten Hunde- und Katzenbesitzern haben 10 Prozent in den letzten sechs Monaten einen Hund oder eine Katze angeschafft, doch es waren vor allem Familien mit vier oder mehr Personen (12 %), die sich für einen Hund oder eine Katze entschieden und nur 6 Prozent der Alleinlebenden. Weiterhin gaben die Befragten an, dass die Corona-Situation kaum Einfluss auf die Absicht hatte, einen Hund oder eine Katze im Haushalt aufzunehmen. Nur für 12 Prozent der Befragten, bei denen im letzten halben Jahr ein Hund oder eine Katze einzog, war unter anderem die Corona-Situation Grund für die Anschaffung. 88% der Hunde- oder Katzenhalter haben sich aus anderen Gründen für ihr neues Haustier entschieden.