Explosives unter dem Weihnachtsbaum
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 17 December 2020Kiel, Dezember 2020
Viele Geräte, die uns im Alltag begleiten, werden mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben, und am 24. Dezember werden es noch viele mehr. Vom Smartphone bis zum Staubsaugroboter ist dieser Akkutyp Stand der Technik. Zugleich steht er seit Jahren im Fokus der Schadenverhütung: Wenn in einem Lithium-Ionen-Akku ein Defekt auftritt, kann er thermisch durchgehen. Das bedeutet, die gespeicherte Energie wird schlagartig freigesetzt. Dabei kann es zu Brandausbrüchen und Verletzungen kommen.
Nach Erfahrung des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) ist das Risiko eines Brandes allerdings nicht immer gleich hoch: "Die meisten Akkubrände, die wir untersucht haben, sind beim Laden entstanden", sagt IFS-Geschäftsführer Dr. Hans-Hermann Drews.
Bereits beim ersten Laden kann es eine unangenehme Überraschung geben. "Wir hatten beispielsweise schon mehrere Fälle, in denen die Akkus von sehr preisgünstigen Hoverboards beim ersten oder einem der ersten Ladevorgänge durchgegangen sind", so Drews.
