Vorhofohrverschluss: Behandlungsoption in der Kardiologie
Verfasser: pr-gateway on Tuesday, 13 June 2023Kardiologie für den Raum Bochum informiert zu Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern
RAUM BOCHUM. Patienten mit Vorhofflimmern haben ein hohes Schlaganfallrisiko. Um dieser Komplikation vorzubeugen, gilt als Goldstandard in der Kardiologie die Behandlung von Patienten mit einer oralen Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten. Allerdings kann diese medikamentöse Schlaganfallprophylaxe zu Unverträglichkeiten und einem hohen Blutungsrisiko führen. "In einem solchen Fall kann der interventionelle Verschluss des linken Vorhofs, auch als left atrial appendage oder kurz LAA bezeichnet, indiziert sein. Dabei kommt ein sogenannter LAA-Okkluder zum Einsatz, der ähnlich wie ein Stöpsel den Vorhof verschließt, um die Entstehung von artrialen Thromben zu verhindern", erklärt Priv.-Doz. Dr. Damir Erkapic, Chefarzt der Kardiologie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, in dem auch Patienten aus dem Raum Bochum behandelt werden.
Was leistet der LAA-Okkluder in der Kardiologie bei Vorhofverschluss?
