Honorarärzte begrüßen DRK-Klage gegen Sozialgerichtsurteil
Verfasser: pr-gateway on Tuesday, 15 December 2015Notarztversorgung in Mecklenburg Vorpommern gefährdet
Presseinformation des Bundesverbandes der Honorarärzte e.V. (BV-H e.V.)
Honorarärzte begrüßen DRK-Klage gegen Sozialgerichtsurteil
Die vom Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern willkürlich behauptete Scheinselbstständigkeit[1] ist nicht nur ein Affront gegen die Honorarärzte, sie gefährdet massiv die Rettungsdienste und viele Krankenhäuser des Bundeslandes, die ihrem Versorgungsauftrag ohne den Einsatz von Honorarärzten nicht nachkommen könnten. Das vom Deutsche Roten Kreuz (DRK) angestrebte Musterverfahren ist deshalb ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung.
Gerade in medizinisch unterversorgten Regionen sorgt der flexible und auch Ländergrenzen überschreitende Einsatz von Honorarärzten für die Aufrechterhaltung des Betriebs vieler Krankenhäuser und dafür, dass Notarzteinsatzfahrzeuge nicht in der Garage stehenbleiben müssen. Das Sozialgerichtsurteil gefährdet nicht nur in unverantwortlicher Weise die medizinische Versorgung, es ist auch ein Schlag ins Gesicht der selbstständigen Honorarärzte, die eigenverantwortlich für ihre soziale Absicherung Sorge tragen.