Strukturen der Vermögensanlage
Verfasser: pr-gateway on Friday, 18 December 2015
In den letzten beiden Standpunkten zur Vermögensanlage hatten wir auf Bedenken zu Prognosen für den Anleger hingewiesen. Gleichzeitig informierten wir über die wenigen Anlagegruppen, die dem Anleger (ohne Lust auf Abenteuer) eigentlich verbleiben. Er kann sein Geld verleihen oder damit etwas kaufen. Geendet hatten wir mit einem Beispiel, das die Möglichkeiten der meisten Anleger umfassend abbildet. Das Beispiel zeigt "4 Anlagekörbe", die zunächst einzeln etwas beleuchtet werden sollen:
1.Anlage in Geld (Verleihen)
Letztendlich ist die heutige Verzinsung so, dass der reale Wert (nach Kosten, Steuer und Inflationsrate) kaum zu erhalten sein wird. Warum also trotzdem Geld verleihen? Bei Beachtung der gegebenen Warnhinweise und Halten der Geldanlage bis zur vereinbarten Fälligkeit entstehen keine nominellen Verluste.
Die Lebenserfahrung spricht dafür, "immer Geld zur Verfügung" zu haben. Dies, um im Notfall, aber auch bei anderen Lebenssituation handlungsfähig zu sein.
Der ausgewogen handelde Anleger wird immer einen Teil seiner Anlagegelder liquide halten, um in Portionen die Anlagekörbe zu füllen.
Und letztendlich bleibt natürlich auch die Hoffnung für den Anleger, dass sich das Zinsumfeld wieder einmal zu seinen Gunsten ändert und er dann die liquiden Mittel ertragsstärker anlegen kann.