Marke macht Umsatz: Wie der erste Eindruck überzeugt
Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Diese Weisheit gilt heute mehr denn je. Gerade die Generationen Y und Z, die im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind, urteilen schneller und schneller. Wer zudem mit seiner Marke visuell nicht anspricht, kommt antiquiert rüber.
Klick und weg: Warum der erste Eindruck heute zählt
Forscher:innen des Leibnitz-Instituts für Bildungswesen und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wollten 2023 wissen: wie ist es um die Usability unserer Instituts-Website bestellt? Sie führten daher eine Studie mittels Eye-Tracking-Technologie durch, die das allgemeine Nutzer:innen-Verhalten beim Besuch einer Webseite analysiert. Das Ergebnis: bestimmte Bereiche einer Website, wie Logo und Navigation, werden stärker wahrgenommen als andere.
Ähnliche Ergebnisse liefert auch die prominente Eye-Tracking-Studie der Missouri University of Science and Technology bereits im Jahr 2012. In gerade einmal 0,2 Sekunden entstünde bereits der erste Eindruck einer Website. Am längsten Verweilen die Augen auf Logo, Navigation und Suchfeld (6,48; 6,44 und 6 Sekunden) während das Haupt-Bild und der Text noch kürzer (unter 6 Sekunden) wahrgenommen werden. Zum Vergleich mit der Studie von 2023 hat sich diese Zeit noch verkürzt. Wer hier nicht überzeugt, verliert potenzielle Kund:innen und Bewerber:innen noch vor dem ersten Gespräch.