pAVK: Unterschätzte Erkrankung durch Arteriosklerose
Verfasser: pr-gateway on Saturday, 11 April 2020Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) birgt Risiken für Herzinfarkt oder Schlaganfall
SIEGEN. Sie wird durch eine Arteriosklerose ausgelöst und trifft nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) jeden fünften über 65 Jahre: Die periphere arterielle Verschlusskrankheit. Sie geht mit Durchblutungsstörungen in den Beinen einher und führt unter anderem zu Wadenschmerzen. Patienten sind dazu veranlasst, im Gehen stehen zu bleiben. Diese typische Symptomatik ist es, weshalb die Krankheit auch als Schaufensterkrankheit oder Claudicatio intermittens bezeichnet wird. "Viele Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit haben ein vier- bis sechsfach erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden", betont Dr. med. Ahmed Koshty, Chefarzt in der Gefäßchirurgie am Aortenzentrum im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Dieses Risiko werde mitunter unterschätzt, warnt der Facharzt.