DAB+ im ersten Halbjahr: Digitales Hören im Trend
Verfasser: ProfilPR on Tuesday, 14 July 2026Mehr Ausbau, mehr Angebot, mehr Nutzung: Digitalradio DAB+ wächst im ersten Halbjahr 2026 weiter und etabliert sich zunehmend als Rückgrat der Radioverbreitung. Öffentlich-rechtliche und private Sender investieren verstärkt in digitale Verbreitungswege, eine Entwicklung, die sich auch im Hörverhalten widerspiegelt.
Digital vor Analog in Bayern
Mehrere aktuelle Studien bestätigen diesen Trend. In der am 23. Juni von der Bayerischen Landeszentrale für Medien (BLM) veröffentlichten Funkanalyse Bayern zeigt sich, dass im flächengrößten Bundesland ein Wendepunkt überschritten wurde: Erstmals hören mehr Menschen Radio über die digitalen Empfangswege DAB+, Webradio, Kabel und Satellit (48,1 Prozent) als über UKW (45,2 Prozent). Die Entwicklung der vergangenen Jahre setzt sich fort: Digitales Hören, insbesondere über DAB+, nimmt zu, während der analoge Radioempfang über UKW zurückgeht.
Auch bundesweit wächst die Nutzung. Laut der ma 2026 Audio I, der Konvergenzwährung für Radio- und Online-Audionutzung, hören inzwischen 34,5 Prozent der Bevölkerung DAB+ im WHK (Weitester Hörerkreis, ein Reichweitenwert, der beispielsweise die Bekanntheit der Radiomarke misst) – ein Anstieg gegenüber 32,9 Prozent in der ma 2025 Audio II. In der Zielgruppe der 30- bis 59-Jährigen liegt der Wert mit 41,7 Prozent (zuvor: 39,9 Prozent) noch höher.
