Zuschüsse sinken - Vorsorge wird wichtiger
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 13 August 2026
Der Bundestag hat im Juli 2026 das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 sinkt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung für Zahnersatz von 60 auf 50 Prozent der Regelversorgung. Für Millionen Versicherte bedeutet das: Kronen, Brücken und Prothesen werden spürbar teurer. Wer sich noch 2026 behandeln lässt, sichert sich die aktuellen, höheren Zuschüsse.
Auch die Bonusregelung für Versicherte mit lückenlosem Vorsorge-Nachweis sinkt um zehn Prozentpunkte. Die Folge: höhere Eigenanteile – selbst bei medizinisch notwendiger Standardversorgung. Ein Beispiel: Für eine Metallbrücke als Regelversorgung zahlt die Krankenkasse 2026 rund 553 Euro Zuschuss. Ab 2027 sind es nur noch etwa 461 Euro. Wer sich für keramischen Zahnersatz oder ein Implantat entscheidet, trägt die Mehrkosten ohnehin schon selbst – die Finanzierungslücke wächst hier zusätzlich.
Prävention ist der beste Schutz vor steigenden Kosten
„Die Kürzung zeigt deutlich: Regelmäßige Vorsorge schützt nicht nur die Zähne, sondern auch den Geldbeutel. Prävention ist die beste Antwort auf steigende Eigenanteile“, sagt Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer und Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e. V.
Jetzt handeln: So vermeiden Betroffene die Mehrkosten