Umgang mit Börsenpsychologie
Verfasser: pr-gateway on Friday, 9 September 2016
Das Problem mit der Börse ist, dass es für Privatanleger keine verlässlichen Informationen gibt. Wenn die Medien über börsenrelevante Ereignisse berichten, können Aktieninvestoren diese Informationen kaum verwerten, weil diese bereits viel zu alt sind. Dadurch besteht die Gefahr, Trends hinterher zu laufen und deshalb regelmäßig das richtige Timing für Kauf- oder Verkaufentscheidungen zu verpassen.
Anleger, die eher auf Sicherheit Wert legen, müssen eine schwierige Entscheidung treffen: Sicherheit behalten und Minizinsen in Kauf nehmen oder den "sicheren Hafen" verlassen und vielleicht mehr Rendite erhalten. Ist die Börse aber tatsächlich eine geeignete Plattform für unerfahrene Anleger? Denn für Laien ist ein Geschäft, bei dem auch erfahrene Anleger nicht immer richtig liegen, viel schwieriger zu beherrschen.
Die meisten Anleger verkraften Verluste nicht sehr gut. Das Verlustgefühl ist viel intensiver als die Freude über einen Gewinn. Das führt oft dazu, dass vorschnell gehandelt wird, sobald sich Verluste abzeichnen. Oder man lässt eher alles so laufen, in der Hoffnung, alles werde schon wieder gut. Andererseits werden aber auch Gewinne oft zu früh mitgenommen.