Bei Atemnot, Husten und Auswurf zum Arzt
Verfasser: pr-gateway on Monday, 31 August 2015Raucher haben hohe Wahrscheinlichkeit für eine COPD
sup.- Bei jedem Raucher über 40 Jahre, der Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf aufweist, liegt mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) vor. Darauf weist der Lungenfacharzt Prof. Roland Buhl (Uniklinik Mainz) hin. Er empfiehlt Hausärzten, bei Patienten mit bekanntem Nikotinkonsum häufiger als bisher an eine COPD zu denken. Denn Fakt ist: Derzeit wird eine COPD oft erst dann diagnostiziert, wenn wegen einer akuten Atemnotverschlechterung (Exazerbation) ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Früherkennung ist bei dieser chronischen Lungenerkrankung jedoch sehr wichtig, weil die Therapiechancen dann ungleich besser sind als in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Inzwischen wurde nämlich nachgewiesen, dass der Abfall der Lungenfunktion und der Lebensqualität gerade zu Beginn einer COPD-Erkrankung erheblich und größer ist als bei einer Verschlechterung in späteren Stadien, weshalb rechtzeitig gegengesteuert werden sollte. Statt ihre Symptome zu verdrängen, sollten Raucher deshalb im eigenen Interesse zeitnah einen Arzt aufsuchen.