Marketing-Aufklärungsarbeit: Brand Bidding ist mehr als Birkenstock vs. Amazon
Verfasser: pr-gateway on Wednesday, 3 January 2018
Der aktuelle Rechtsstreit zwischen Birkenstock und Amazon um die Zulässigkeit von Tippfehlern in Google-Suchanzeigen legt das Scheinwerferlicht auf die seit langem gelebte Marketingpraxis des Brand Bidding. Inwiefern ist es aus Marketingsicht überhaupt sinnvoll (und wann nicht), Suchmaschinenwerbung auf Markenbegriffe zu schalten? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert Britta Kristin Böhle, Marketing-Expertin bei Trusted Shops.
Brand Bidding heißt, dass (z. B. bei AdWords) Keywords auf Markenbegriffe gebucht werden. Für die eigene Marke macht das natürlich Sinn, aber teilweise werden auch die Marken von Konkurrenten gebucht, um von den Suchen nach diesen selbst zu profitieren.
Voraussetzung
Grundlage von Google AdWords ist das Einbuchen von Keywords, bei deren Sucheingabe man mit entsprechenden Anzeigen erscheinen möchte. Zu jedem Keyword-Set können individuelle Anzeigen gestaltet werden, damit jeweils die passendste Anzeige zur jeweiligen Anfrage gezeigt wird.
Verkauft ein Online-Händler eine bestimmte Marke in seinem Shop, dann kann man diese natürlich auch entsprechend bei AdWords bewerben. Doch wie sieht es aus, wenn man auf eine fremde Marke bietet? Dabei können drei Probleme entstehen: