Taubenabwehr für die Photovoltaik: der Experten Ratgeber
Die Taubenplage unter Photovoltaikmodulen ist eine Problematik, die unbedingt angegangen und gelöst werden muss. Mehr als die Hälfte aller Besitzer von PV-Anlagen kämpfen früher oder später mit diesem hartnäckigen Problem!
Der Raum zwischen den Solarmodulen und dem Dach bietet Tauben ideale Bedingungen: Sie finden dort Schutz vor Wind und Wetter, konstante Wärme und Sicherheit vor natürlichen Feinden. Besonders gern besiedelt werden flache Dächer mit einer Neigung von 20 bis 30 Prozent, während steilere Dachflächen mit 35 bis 45 Prozent weniger attraktiv sind.
Die Haustaube, auch Stadt- oder Straßentaube genannt, ist ein Höhlenbrüter und kann daher kein Nest in Bäumen bauen. Früher lebte sie auf Dachböden, die heute jedoch weitgehend verschlossen sind. Mangels Alternativen nutzen sie heute Photovoltaikanlagen als Unterschlupf. Die Stadt ist wärmer, weniger gefährlich und die Tauben finden leicht Futter.
Tauben vermehren sich schnell und sind standorttreue Tiere - sie kehren immer wieder zu ihren Brutplätzen zurück. Ein einziges Taubenpaar erzeugt jährlich bis zu 22 Jungtiere, wovon etwa 6 das Erwachsenenalter erreichen und bereits mit 4-6 Monaten geschlechtsreif werden. Mit 5-11 Bruten pro Jahr entstehen schnell große Populationen.
Haben sie sich einmal eingenistet, sind sie nicht so leicht loszuwerden. Experten raten daher zur Prävention bereits bei der Installation der PV-Anlage.
Welche Schäden Tauben an Photovoltaikanlagen verursachen.
Die Anwesenheit von Tauben unter Ihrer Photovoltaikanlage kann zu erheblichen Problemen führen. Taubenkot verschmutzt die Solarmodule und kann deren Effizienz um bis zu 20 % reduzieren. Die Verschmutzungen beeinträchtigen die Lichtdurchlässigkeit und mindern somit die Stromproduktion.
Besonders problematisch ist die ätzende Wirkung des Kots. Er greift die Oberflächen der Module an und verursacht langfristig dauerhafte Schäden. Beim Nestbau können Tauben an der Verkabelung knabbern, was zu Kurzschlüssen oder sogar Bränden führen kann.
Das trockene Nistmaterial unter den Modulen ist leicht entzündlich und behindert die wichtige Luftzirkulation. Dadurch überhitzen die Module und ihre Leistung nimmt um bis zu 30 % ab.
Zweige des Nestmaterials verursachen Kratzer in der Schutzfolie der Solarmodule.
Die gesundheitlichen Risiken sind nicht zu unterschätzen. Tauben können Krankheiten wie Histoplasmose, Kryptokokkose und Psittakose übertragen. Kot und Nistmaterial ziehen zudem weitere Schädlinge wie Milben und Flöhe an.
Die finanziellen Folgen sind erheblich: wiederkehrende Reinigungskosten, teure Reparaturen, ein möglicherweise notwendiger Modulaustausch sowie Ausfallzeiten der Anlage. Mit jeder neuen Generation von Tauben verschärfen sich diese Probleme.
Gängige Methoden zur Taubenabwehr
Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Tauben fernhalten sollen. Die Wahl des richtigen Systems hängt von mehreren Faktoren ab:
- Dachtyp
- Befallsintensität
- Tierschutz
- Wirksamkeit
- gewünschte Optik
Taubengitter und Vogelschutznetze gehören zu den wirksamsten Lösungen. Diese verschließen den Bereich unter den Modulen vollständig, ohne die wichtige Hinterlüftung wesentlich zu beeinträchtigen. Sie eignen sich besonders für größere Flächen, sind jedoch in der Montage anspruchsvoller und benötigen regelmäßige Wartung.
Spikes aus Kunststoff oder Edelstahl werden entlang der Modulränder montiert. Spikes, Spitzen aus Metall, sind zwar kostengünstig, führen aber immer wieder zu Verletzungen der Tiere. Außerdem sammeln sie häufig Laub oder Nistmaterial und bieten nur mittelmäßige Abwehrwirkung.
Spanndrahtsysteme bestehen aus dünnen, ummantelten Edelstahlseilen. Diese haben allerdings nur eingeschränkte Wirksamkeit, da Tauben sich zwischen den Drähten niederlassen können.
Elektrosysteme arbeiten nach dem Viehhüterprinzip mit für Tiere unbedenklichen Spannungen von etwa 7.000 Volt bei 0,1 Ampere. Auch diese Systeme sind aber oft wenig wirksam.
Akustische Abwehrsysteme, Vogelattrappen und chemische Abwehrmittel sind nicht zielführend. Tauben gewöhnen sich schnell daran, oder diese Methoden sind tierschutzrechtlich bedenklich.
Warum Taubenabwehrbürsten die beste Lösung für Photovoltaikanlagen sind.
Taubenabwehrbürsten haben sich als äußerst wirksam für Photovoltaikanlagen etabliert. Sie bestehen aus UV-beständigen Borsten mit einem Innendraht aus rostfreiem Edelstahl und werden direkt zwischen Dach und Modulkante eingefügt.
Die Vorteile gegenüber anderen Methoden zum Taubenschutz von PV-Anlagen sind beachtlich. Unsere Bürsten sind so konzipiert, dass sie eine undurchdringliche Barriere bilden, während Wasser und Luft ungehindert durchströmen können. Somit bleibt die Integrität der Photovoltaikmodule gewahrt und die Garantie wird nicht beeinträchtigt.
Die Montage erfolgt, ohne dass Löcher ins Modul gebohrt werden müssen. Die Bürste wird einfach in den Hohlraum zwischen Dach und Modul eingeführt, wo sie durch ihre Spannung hält. Diese einfache Installation macht teure Befestigungssysteme überflüssig.
Die in Italien hergestellten Produkte bestehen aus hochwertigen Materialien wie austenitischem Edelstahl und dicken, UV-beständigen Borsten. Der Innendraht besteht aus rostfreiem Edelstahl 304L statt aus gewöhnlichem, kaltverzinktem Draht. Qualität spart Geld - immer!
Im Gegensatz zu Spikes oder Elektrosystemen kommt es bei diesem Produkt zu keiner Tierverletzung. Die Tauben werden lediglich am Eindringen gehindert, ohne dass ihnen Schaden zugefügt wird.
Hochwertige Taubenabwehrbürsten sind eine dauerhafte Investition, auf die eine fünfjährige Garantie gewährt wird. Sie halten extremen Witterungsbedingungen stand und benötigen praktisch keine Wartung.
Qualität entscheidet: Warum nicht alle PV-Bürsten gleich sind.
Bei der Auswahl von Bürsten für den Taubenschutz einer PV-Anlage ist die Qualität entscheidend. Minderwertige Produkte sind oft kurz, dünn und rostanfällig, während hochwertige Schutzbürsten rostfrei und robust sind.
Das wichtigste Kriterium ist der richtige Durchmesser. Der Durchmesser der Bürsten sollte 3 bis 6 cm größer sein als der Abstand zwischen dem untersten Punkt des Dachziegels und dem höchsten Punkt des Photovoltaikmoduls. Durch diese präzise Abstimmung wird das Unterkriechen der Tauben zuverlässig verhindert.
Erstklassige Bürsten bestehen aus doppeltem Edelstahldraht mit UV-beständigen, geriffelten Borsten in versetzter Anordnung, was eine bessere Luftzirkulation ermöglicht. Die Italgam EVO-Bürste verfügt über versetzte Borsten, die mehr Luft durchlassen als minderwertige handelsübliche Bürsten für Photovoltaik. Ein weiterer Sicherheitsfaktor im Falle eines Brandes aufgrund eines Kurzschlusses ist, dass die Polypropylenborsten der EVO-Bürsten mit einer selbstlöschenden Substanz behandelt sind.
Billige Bürsten für Dachrinnen oder PV-Anlagen können kontraproduktiv wirken. Sie verhindern die nötige Hinterlüftung der Anlage, bieten Tauben einen geschützten Lebensraum und geben als Kunststoffprodukte leicht nach, sodass Vögel trotzdem eindringen können.s
Die Montage von Qualitätsbürsten ist unkompliziert, da keine aufwendige Befestigung nötig ist. Sie werden einfach untergesteckt und halten durch die Spannung der längeren Bürstenelemente (3 Meter), die miteinander verbunden werden können. Dadurch bleiben sie jederzeit leicht entfernbar, falls Wartungsarbeiten an der Anlage erforderlich sind.
Italgam: die Spezialisten der Taubenabwehr
ITALGAM ist ein italienisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung hochwertiger Bürsten zur Taubenabwehr für Dachrinnen sowie Photovoltaik- und Solaranlagen spezialisiert hat.
Firmenkontakt
Italgam s.r.l.
Maurizio Chiacchierini
Via Giovanni Nicotera 29
00195 Roma
+39 06 685 82651

https://www.italgam.it/de/
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Keywords: Taubenschutz, Taubenabwehr, Taubenschutz für Photovoltaik, PV Bürste