Kühlanlagen gehackt: Cordaware ermöglicht mit bestzero sichere Fernwartung ohne offene Netzwerkzugänge

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Nach den europaweiten Angriffen auf Supermarkt-Kühlungen rät Cordaware, Anlagensteuerungen konsequent aus dem Internet zu nehmen und Fernzugriffe per Zero Trust abzusichern

Pfaffenhofen an der Ilm, 05. November 2026 – Innerhalb weniger Wochen haben Angreifer zweimal die Kühlanlagen hunderter Supermärkte in Europa manipuliert. Im Oktober waren rund 700 Märkte in Frankreich betroffen, am 2. November folgte eine zweite Welle in mindestens zehn Ländern, auch in Deutschland. Kühltruhen und Kühlregale heizten über Nacht auf bis zu 50 Grad hoch, und Ware im Wert von zehntausenden Euro pro Markt musste entsorgt werden. Als Einfallstor dienten offenbar Steuerungen, die offen im Internet erreichbar waren, oft mit Standardpasswörtern, und Fernzugänge von Wartungsfirmen.

Ungeschützte OT-Zugänge als Sicherheitsrisiko
Die Vorfälle zeigen ein grundlegendes Problem der Betriebstechnik (OT): Anlagensteuerungen müssen für Wartungsarbeiten erreichbar sein, dürfen dafür aber nicht ungeschützt im Internet stehen. Genau hier setzt bestzero von Cordaware an. Die Zero-Trust-Lösung ermöglicht den Fernzugriff auf industrielle Steuerungen, ohne diese direkt aus dem Internet erreichbar zu machen. Statt offener Ports oder klassischer VPN-Zugänge werden Verbindungen nur ausgehend und verschlüsselt aufgebaut. Wartungsfirmen und Techniker erhalten Zugriff ausschließlich auf die Anlage, für die sie freigegeben sind, und erst nachdem Identität und Gerät geprüft wurden. Ein Zugriff auf das übrige Netzwerk ist nicht möglich.

Zero Trust statt offener Netzwerkzugänge
„Die Angriffe zeigen, wie verwundbar kritische Betriebstechnik ist, wenn Fernzugriff wichtiger genommen wird als konsequente Absicherung“, sagt Benjamin Späth, Produkt Manager bei Cordaware. „Eine Kühlsteuerung gehört nicht ins offene Internet. Mit bestzero bleibt die Fernwartung für berechtigte Techniker einfach und komfortabel, allerdings ohne offene Netzwerkzugänge und ohne unnötige Angriffsflächen.“

Belgische Cybersicherheitsbehörde empfiehlt abgesicherte Fernzugriffe
Die belgische Cybersicherheitsbehörde CCB empfiehlt Betreibern ausdrücklich, Steuerungen aus dem öffentlichen Internet zu nehmen und Fernzugriffe nur noch abgesichert zu erlauben. Mit bestzero lässt sich diese Empfehlung softwarebasiert umsetzen, ohne zusätzliche Hardware und ohne Umbau der bestehenden Anlagen.

Mehr Informationen: www.cordaware.com/bestzero

Über Cordaware
Die Cordaware GmbH Informationslogistik ist ein deutscher Softwarehersteller mit Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm. Das 1995 gegründete Unternehmen entwickelt Lösungen für Echtzeitkommunikation, digitale Alarmierung und sichere Zugriffe auf Anwendungen und digitale Ressourcen. Die Produkte richten sich unter anderem an mittelständische und große Unternehmen, Behörden, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Finanzdienstleister und Industrieunternehmen. Cordaware entwickelt und betreut seine Softwarelösungen selbst und unterstützt Kunden mit Beratung, Implementierung und Support. Im Fokus stehen dabei Informationssicherheit, betriebliche Resilienz und die kontrollierte Bereitstellung digitaler Ressourcen.
Erfahren Sie mehr unter: https://www.cordaware.com/

Pressekontakt:

Cordaware
Benedikt Stürmer
benedikt.stuermer@cordware.com

Profil PR
Moritz Baudenbacher
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