Beschaffung wird breiter aufgestellt: China bleibt wichtig, aber nicht allein
Verfasser: pr-gateway on Thursday, 27 November 2025Firmen diversifizieren ihre Einkaufsquellen, um Lieferketten widerstandsfähiger zu machen und Abhängigkeiten zu reduzieren
Viele deutsche Unternehmen überprüfen derzeit ihre globale Beschaffungsstrategie und richten sie breiter aus. China bleibt trotz wirtschaftlicher und politischer Veränderungen ein zentraler Handelspartner, wird jedoch immer häufiger durch zusätzliche Bezugsquellen ergänzt. Diese Entwicklung ist weniger als Abkehr, sondern vielmehr als Weiterentwicklung bestehender Einkaufsstrukturen zu verstehen.
Ein wesentlicher Treiber dieser Veränderung ist das Bedürfnis nach stabileren und widerstandsfähigeren Lieferketten. Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie schnell sich externe Ereignisse auf Transport und Produktion auswirken können. Dazu gehörten beispielsweise
=> Staus an wichtigen Seehäfen,
=> Einschränkungen im internationalen Flugverkehr,
=> lokale Lockdowns in chinesischen Provinzen
=> sowie Engpässe bei bestimmten Produkten oder Rohstoffen durch Einflussnahme der chinesischen Regierung.