Wirtschaft Paraguay

Proindex Capital AG über den Lithium-Abbau in Paraguay

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Die weltweite Nachfrage nach dem Stoff Lithium steigt enorm. Paraguay könnte sich dabei zu einem wichtigen Standort für den Lithium-Abbau entwickeln.

Suhl, 08.12.2019. „Weißes Gold“, „Öl des 21. Jahrhunderts“ und „Sternmineral“ sind nur einige der Spitznamen, die Lithium erhalten hat, seit es 1991 erstmals zur Herstellung von Batterien verwendet wurde. „Lithiumbatterien sind eine Schlüsselkomponente in alltäglichen Geräten wie Mobiltelefonen und Laptops und spielen eine wichtige Rolle für Elektrofahrzeuge“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Derzeit befinden sich 68 Prozent der globalen Lithiumreserven im argentinisch-bolivianisch-chilenischen „Lithiumdreieck“.

„Die Nachfrage nach Lithium boomt und Unternehmen aus aller Welt, messen dem Mineral und dem natürlichen Reichtum der südamerikanischen Region zunehmend strategische Bedeutung zu. Dazu gehört auch Paraguay. Hier könnte vor allem die Region um Chaco einen wichtigen Standort für den Lithium-Abbau bilden“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Unterdessen gab das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) in Paraguay an, dass es derzeit keinen privaten oder öffentlichen Prospektions- sowie Explorationsplan gibt, inwieweit Chaco rentable Mengen an Lithium zur Verfügung stellen kann. „Paraguay liegt an der Grenze zu Bolivien, welches mit 9 Millionen Tonnen das Land mit der zweitgrößten Reserve an Lithium ist,“ so Jelinek.

Proindex Capital AG: Infrastrukturlücke in Paraguay schließen

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Asunción, die Hauptstadt Paraguays, hat jedes Jahr Probleme damit, die Flutkatastrophe zu bewältigen. Mehr Infrastrukturinvestitionen könnten dazu beitragen, das Problem zu lösen. Wie die Infrastrukturlücke geschlossen werden könnte.

Suhl, 03.12.2019. In den Statistiken sieht es für Paraguay gut aus. Zwischen 2004 und 2017 verzeichnete die Wirtschaft eine durchschnittliche Wachstumsrate von 4,5 Prozent und übertraf damit die meisten regionalen Wettbewerber. In diesem Zeitraum sank die Gesamtarmut um 49 Prozent und die extreme Armut um 65 Prozent. Obwohl für 2019 ein Wirtschaftswachstum von unter vier Prozent prognostiziert wird, ist die Staatsverschuldung niedrig. „Auf den Straßen der Landeshauptstadt Asunción herrscht jedoch wenig Optimismus. Die Infrastrukturlücke in Paraguay betrifft hier vor allem die ärmsten Bürger des Landes“, beschreibt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG die Situation.

Proindex Capital AG: Paraguay größter Netto-Exporteur für Strom

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Andreas Jelinek erklärt, warum Paraguay 100 % grün im Ländervergleich zum Strom abschneidet

Suhl, 09.07.2019. „Im Ländervergleich schneidet Paraguay extrem gut ab, wenn es um die Stromversorgung geht. Zwischen Brasilien und Argentinien überrascht das verhältnismäßig kleine Land vor allem mit Strom aus erneuerbaren Quellen und nicht etwa durch Umweltsünder wie Kohle oder Atomkraftwerke“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. „Dabei exportiert Paraguay seinen Strom, nutzt ihn aber auch selbst. Derzeit erzeugen zwölft Länder weltweit ihren Strom aus über 90 Prozent erneuerbaren Energien. Beispielsweise kommt Österreich als Vorzeigeland auf 74 Prozent. Da kann Paraguay mithalten, da fast der gesamte Strom hier aus Wasserkraft entsteht“, so Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

Die einzige Problematik besteht darin, dass in Paraguay nicht alle Teile des Landes Strom haben. Die Abdeckung liegt bei 98,4 Prozent. Ausnahmen findet man in den ruralen Gegenden mit wenig Infrastruktur. „Dass die Stromerzeugung in den meisten Ländern zentralistisch geprägt ist, ist keine große Überraschung. Paraguay ist da natürlich keine Ausnahme. Des Weiteren gibt es ein staatliches Monopol, welches sich stabil hält, sowie zwei große Wasserkraftwerke, die am gleichen Fluss stehen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.