Weichmacher

Nötige Zusatzstoffe: Ceresana veröffentlicht neuen Report zum Weltmarkt für Weichmacher

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Weichmacher gehören zu den meistverkauften Chemikalien. Sie werden gebraucht, um spröde Kunststoffe, Elastomere, Farben und Lacke sowie Klebstoffe geschmeidiger, biegsam und weich zu machen. „Ob PVC-Fußböden, Kabel, Plastikspielzeug oder Verpackungen – viele Alltagsprodukte enthalten Weichmacher“, erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana: „Selbst Deos und Parfum kommen nicht ohne diese Zusatzstoffe aus.“ Der neuste, bereits fünfte Weichmacher-Report des Marktforschungsunternehmens prognostiziert, dass die Nachfrage für diese umstrittenen, aber bislang unverzichtbaren Materialien bis zum Jahr 2026 weltweit auf insgesamt rund 10,5 Millionen Tonnen zunehmen wird.

Alternativen zu Phthalaten gefragt

Da Phthalate als gesundheits- und umweltschädlich gelten und mittlerweile für viele Anwendungen verboten sind, suchen die Verarbeiter von Weichmachern zunehmend nach phthalatfreien Alternativen. Der meistverbrauchte Weichmacher-Typ im Jahr 2018 war jedoch mit 3,24 Millionen Tonnen nach wie vor DEHP (Bis(2-ethylhexyl)phthalat). Rund ein Drittel des Weichmacher-Markts entfiel auf die Phthalate DINP (Diisononylphthalat) und DIDP (Diisodecylphthalat). Allerdings werden Phthalate in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter Marktanteile einbüßen. Dagegen erwarten die Analysten von Ceresana für Weichmacher ohne Phthalate einen Anstieg der Nachfrage von 3,3 % pro Jahr auf rund 2,3 Millionen Tonnen.

Umstrittene Massenprodukte: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Weichmacher

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Weichmacher werden in großen Mengen verarbeitet, um spröde Kunststoffe, Elastomere, Farben und Lacke sowie Klebstoffe geschmeidiger, dehnbar oder überhaupt erst brauchbar zu machen. Der neuste, bereits vierte Weichmacher-Report des Marktforschungsunternehmens Ceresana prognostiziert, dass die Nachfrage für diese umstrittenen, aber bislang unverzichtbaren Materialien bis zum Jahr 2024 weltweit auf insgesamt rund 9,75 Millionen Tonnen zunehmen wird.

Beharrliche Phthalate

Da Phthalate als gesundheits- und umweltschädlich gelten und mittlerweile für viele Anwendungen verboten sind, suchen die Verarbeiter von Weichmachern zunehmend nach phthalatfreien Alternativen. Der meistverbrauchte Weichmacher-Typ im Jahr 2016 war jedoch mit 3,07 Millionen Tonnen nach wie vor DEHP (Bis(2-ethylhexyl)-phthalat). Rund ein Drittel des Weichmacher-Markts entfiel auf die Phthalate DINP (Diisononylphthalat) und DIDP (Diisodecylphthalat). DEHP verzeichnet jedoch unterdurchschnittliche Wachstumsraten und wird voraussichtlich weiter Marktanteile einbüßen. Dagegen erwarten die Analysten von Ceresana für DINP/DIDP und für Nicht-Phthalate einen Anstieg der Nachfragemengen von 3,6 %, bzw. 3,2 % pro Jahr.

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