Steinfurt

Was Tierärzte in der Nutztiermedizin heute anders machen - neue Formen der gemeinsamen Fortbildungen zusammen mit Landwirten

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Jeder hat sein Bild über den Beruf eines Tierarztes. Der Kleintierarzt kümmert sich um Kleintiere, also Hund, Katze, Maus… und „macht“ sie wieder gesund. Der Nutztierarzt wird zu kranken Nutztieren, z.B. Rind, Schwein, gerufen und kümmert sich um deren Tiergesundheit. Allerdings unterscheiden sich die Klein- und Nutztierärzte heutzutage ganz erheblich in ihrer tiermedizinischen Vorgehensweise. Während der Kleintierarzt sich um „Individualtiere“ (Hund, Katze...) kümmert, hat der moderne Nutztierarzt die Aufgabe, alle Nutztiere auf dem Bauernhof gleichermaßen gesund zu erhalten. Diese sollen also erst gar nicht erkranken. Vergleichbar ist das mit der Inspektion beim Auto, welches man in gewissen Abständen in die Werkstatt bringt, obwohl das Auto nicht „kaputt“ ist.

Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im neuen Domizil

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Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) hat in Horstmar-Leer ihre Zelte abgebrochen und hat in der 6 km entfernten Kreisstadt Steinfurt-Burgsteinfurt das neue Domizil im Martin-Luther-Haus (MLH) in der Wettringer Straße 10 bezogen. Der AVA bieten sich in der neuen Adresse gute Tagungsmöglichkeiten im MLH – der große Saal kann über 400 Personen aufnehmen; mehrere kleinere und mittlere Räume bieten Kapazitäten für Workshops und Seminare. Daneben stehen genügend Parkplätze für die Besucher kostenfrei direkt am Haus zur Verfügung, was heutzutage nicht selbstverständlich ist.
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Fortbildungsakademie hob die AVA im Jahr 2000 aus der Taufe. Die Akademie war die erste, die gemeinsame Fortbildungen mit Landwirten und Tierärzten auf Augenhöhe angeboten hat. Zu Beginn musste Hellwig ganz schön für die Anerkennung seiner angebotenen Fachseminare kämpfen, denn es war zuerst doch sehr ungewöhnlich, Tierärzte und Landwirte an einen Tisch zu holen, und so manche Behörde stellte sich quer.