PVC

Wasserdichte Zahlen: Ceresana-Report zum europäischen Markt für Kunststoffrohre

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Kanalisation gibt es schon seit gut 5000 Jahren. Allerdings längst nicht überall: In Frankreich zum Beispiel sind über 5 Millionen Haushalte nicht an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen. Vor allem in ländlichen Gebieten muss in Europa die Abwasser-Infrastruktur noch ausgebaut werden. In den Städten geht es dagegen weniger um Neuerschließung als um die Erneuerung alter Rohrleitungen. Für Abwasser, Trinkwasser, Kabelschutz, Gasleitungen und andere Anwendungen werden dabei Rohre aus Kunststoff immer beliebter: Sie sind leicht, beständig und praktisch; zunehmend verdrängen sie Aluminium, Beton, Gusseisen, Kupfer oder Stahl. Bereits zum dritten Mal hat Ceresana den europäischen Markt für Kunststoffrohre untersucht: Die Analysten erwarten, dass die Nachfrage bis zum Jahr 2024 europaweit auf über 5,2 Millionen Tonnen anwachsen wird.

Polyethylen und PVC führen

Robustes Material: Vierter Ceresana-Report zum Weltmarkt für PVC

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Trotz umstrittener Weichmacher ist Polyvinylchlorid (PVC) eine der meistverkauften Kunststoff-Sorten. Unbeeindruckt von Umwelt- und Gesundheitsdiskussionen nimmt die Produktion sogar weiter zu: Im Jahr 2016 wurden weltweit über 42 Millionen Tonnen PVC verbraucht - das sind mehr als 16% der gesamten Kunststoff-Nachfrage. Das Marktforschungsinstitut Ceresana veröffentlicht bereits zum vierten Mal eine Studie zum Weltmarkt für PVC. Der neuste Report erwartet bis zum Jahr 2024 ein Wachstum der globalen PVC-Nachfrage von durchschnittlich 2,3% pro Jahr. Die Region Asien-Pazifik ist dabei mit einem Verbrauchsanteil von mehr als 60% der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt.

Asien baut auf PVC

Solide Zahlen: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Stabilisatoren

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Fensterrahmen aus PVC sind praktisch unverwüstlich – wenn sie mit Stabilisatoren gegen Hitze und Licht geschützt wurden. Stabilisatoren sorgen für eine sichere Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen und Gummi; sie bewahren viele Produkte vor vorzeitiger Alterung und Verwitterung. Das Marktforschungsinstitut Ceresana hat bereits zum dritten Mal den Weltmarkt für diese unverzichtbaren Additive untersucht. „Der Stabilisatoren-Umsatz wird bis zum Jahr 2024 ein Volumen von 5,1 Milliarden US-Dollar erreichen“, erwartet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana.

Weniger Risiken für Gesundheit und Umwelt

Die wichtigsten Stabilisatoren-Typen sind Zinn-, Blei- und Calcium-basierte Stabilisatoren sowie Stabilisatoren für flüssige Metallseifen. In der Europäischen Union werden nach Cadmium auch bleihaltige Stabilisatoren in Kürze vollständig vom Markt verschwunden sein. Weltweit ist eine erhöhte Nachfrage für alternative, umweltverträglichere Stabilisatoren zu beobachten: Blei wird zunehmend durch Calcium oder Zinn ersetzt. Für den Verbrauch von Calcium-basierten Stabilisatoren erwartet Ceresana ein Wachstum von 3,4 % pro Jahr.

Hauptverbraucher ist die Bauindustrie

Zahlen zum Dahinschmelzen: Ceresana-Marktreport zu Extrusions-Kunststoffen

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Extrusion ist eines der bedeutendsten Verfahren der Kunststoffindustrie, die damit zum Beispiel Folien, Becher, Rohre, Schläuche, Elektrokabel, aber auch ganze Fensterprofile oder Türen fertigt. Extrudiert werden sowohl weiche als auch starre Produkte, die kompakt oder zellenförmig sein können. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana analysiert nun in einer neuen Studie den Weltmarkt für Extrusions-Kunststoffe.

Gebraucht wird vor allem PVC

Im Jahr 2015 wurden weltweit über 114 Millionen Tonnen Kunststoffe geschmolzen, durch Düsen gepresst und zu den unterschiedlichsten Produkten verarbeitet. „Auf die Region Asien-Pazifik entfielen davon mehr als 51 %“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer von Ceresana. „Dahinter folgten mit Marktanteilen von 15,5 % bzw. 13,2 % Nordamerika und Westeuropa.“ Für Extrusion wird vor allem die Kunststoff-Sorte Polyvinylchlorid (PVC) gebraucht: In den letzten acht Jahren stieg die Nachfrage nach Produkten aus PVC um durchschnittlich 2,3 % pro Jahr an. Zweitwichtigster Kunststoff-Typ für Extrusion ist Polyethylen–LLDPE mit einem Marktanteil von ca. 18%.

Folien verpacken die Welt

Stabiles Wachstum: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Kunststoffe in der Bauindustrie

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Kunststoffe ersetzen auf Baustellen immer häufiger Holz oder Metall. PVC und EPS sind stabil und verlässlich, leicht und preiswert: Zunehmend werden die Vorteile von Materialien entdeckt, die sich flexibel an die unterschiedlichsten Anforderungen anpassen lassen. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat jetzt den Verbrauch von Kunststoffen in der Bauindustrie untersucht, das heißt, in den Segmenten Neubau und Renovierung ebenso wie für Wohnungsbau und Nicht-Wohnungsbau. Die neue Studie betrachtet auch den Markt für einzelne Bau-Produkte aus Kunststoffen, zum Beispiel Rohre, Fenster und Dämmstoffe. Die Analysten von Ceresana erwarten, dass die Nachfrage der Bauindustrie nach Kunststoffen weltweit bis zum Jahr 2023 ein Volumen von insgesamt rund 73 Millionen Tonnen erreichen wird.

Große regionale Unterschiede

Energiesparen mit Durchblick: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Kunststoff-Fenster

Kategorie der Pressemeldung: 
Mitteilung: 

Wenn es darum geht, die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern, wird oft zuerst an Dämmstoffe für Hauswände oder Dächer gedacht. Die beste Dämmung nützt jedoch nicht viel, wenn Wärmebrücken wie Fenster unbeachtet bleiben. Kunststoff-Fenster können schon heute viel Energie einsparen. Und die Entwicklung ist nicht zu Ende: Durch die Integration spezieller Dämmkerne direkt ins Fensterprofil kann die Leistung weiter verbessert werden. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat jetzt den Weltmarkt untersucht für Kunststoff-Fensterrahmen, die meist aus PVC gefertigt werden. Die Analysten erwarten, dass die Nachfrage dafür bis 2023 auf fast 270 Millionen Stück pro Jahr wachsen wird.

Fenster für den Klimaschutz

Qualität und Aufbau von Fenstern aus PVC-Profilen haben sich in den letzten Jahren durch die Einführung von modernen Mehrkammersystemen stark verändert. Kenngrößen wie der Wärmedurchgangskoeffizient U erreichen immer bessere Werte. Effiziente, haltbare und gleichzeitig erschwingliche Fenster sind für finanzierbare Energiesparkonzepte unerlässlich. Die ehrgeizigen Ziele der Pariser UN-Klimakonferenz vom Winter 2015 sind nur durch eine weitere Erhöhung der Energieeffizienz bei Gebäuden zu erreichen. Deshalb werden die Hersteller von Kunststoff-Fenstern in den kommenden Jahren von staatlichen Förderprogrammen profitieren können. Deren Volumen und die praktische Umsetzung fallen jedoch regional sehr unterschiedlich aus.